Beiträge von Auxburger

    Die Polräder bekommen auch an Serienmotoren mit der Zeit Risse um die Nieten. Das ist einfach der mangelnden Auswuchtung und den Motorvibrationen geschuldet. Eiernde Kurbelwellenzapfen und verschlissene Kurbelwellenlager beschleunigen die Sache ebenso wie hohe Drehzahlen.


    Schweißen mag halten, macht die Unwuchten aber nicht besser, eher schlimmer.

    Diese Wechselspannungsregler funktionieren sehr wohl im Nebenschluss (parallel zu den Verbrauchern). Funktionsweise: Die Lichtspule wird (meist in der negativen Halbwelle) im Phasenabschnitt kurzgeschlossen. Große Abwärme entsteht im Regler nicht, denn die überschüssige Leistung wird an der Quelle verhindert, nicht im Regler verheizt.



    Der serienmäßige EWR der Simson-Halogenmodelle arbeitet übrigens genauso - das Licht wird auch hier mit begrenzter Wechselspannung betrieben. Der enthaltene Gleichrichter ist für den zweiten Kreis - Batterie, Blinker, Hupe usw.



    um die spannung auf 12V zu begrenzen, müssen die bauteile in reihe geschaltet sein, und nicht wie hier parallel.
    alles was nicht in reihe ist, kann kein spannungsbegrenzer sein...


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ... :a_zzblirre:


    Kann ne Z-Diode, aber warscheinlich ne Thyristorschaltung sein.


    Oh brilliant ... eine Z-Diode bei Wechselspannung. :rotate: Der zweite Rateversuch war aber richtig.

    Nein, die Power für gutes Halogenlicht hat die Spule mit 35W Maximal(!)leistung eben nicht. Ja, verbessernde Basteleien an den alten 6V-Anlagen erreichen schnell Preise, wo eine moderne 12V-Umrüstung mit 100W Leistung nicht mehr weit weg ist.

    An der E-Zündung kann man das machen, denn das Polrad ist hier immer dasselbe. Bei der Gelegenheit klemmt man auch gleich das Rücklicht mit auf die geregelten 12V - das verbessert die Batterieladung, und verlängert die Lebensdauer der lebenswichtigen Rücklichtlampe.



    Bei U-Zündung kann man die 12V-Lichtspulen nur einsetzen, wenn man die späte Version 8307.10 hat. Mit 8307.8 und älter geht das nicht, wegen zu schwachen Magneten.

    Spannungsbegrenzer muss sein, soweit richtig. Leider hat halt die Lichtspule gar nicht erst die Ausgangsleistung, um über den Drehzahlbereich die 35 Watt auch anzuliefern.


    So gehört das:
    Bilux: Lichtspule mit möglichst exakt 35 Watt, kein Regler. Licht ist gelblich.
    Halogen: Lichtspule mit Leistungsüberschuss, Regler. Licht ist hellweiß.


    Ohne Leistungsüberschuss bleibt die Halogenlampe bei mittleren Drehzahlen deutlich zu dunkel; ohne Regler brennt sie bei Vollgas schnell durch.

    Der Preis für die VAPE SZ104 steht doch auf der Website - das ist ein Online-Shop. 1841 tschechische Kronen netto sind 73 Euro, plus Versand und deutsche Mehrwertsteuer.

    Der korrekte Weg ist lang, selbst wenn nur das Rücklicht LED sein soll - denn es gibt weder 6V-Rücklichter mit LEDs noch sind die 12V-Typen wechselspannungstauglich. Gebraucht werden also 12V Gleichspannung.


    Umbau: Ladeanlage mit Rücklichtdrossel, Blinkgeber, 6V-Batterie raus. Blinker, Tacholicht, Leerlaufkontrolle, Rück- und Bremslicht auf 12V-Lampen umbauen (Rücklicht wegen der geringen Spulenleistung zwingend LED). An den ehemaligen Rücklichtanschluss der Spule kommt ein 12V-Gleichrichter/Regler. 12V-Batterie und -Blinkgeber einbauen, Verkabelung von Rück- und Bremslicht umstricken.


    Teuer? Ja. Sinnvoll? Kaum.

    Erste Ausfallquelle bei Nässe oder Feuchtigkeit ist die Hochspannungsseite der Zündung - Spule, Kabel, Stecker und Schraubverbindungen, durchaus auch der Isolator der Zündkerze. Wenn dann am Moped auch noch das Schutzblech ein bisschen kurz geraten ist oder der Spritzschutz fehlt, dann ist da schnell Essig.