Aufbau 67er KR51

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  • Hallo,


    nachdem ich am Samstag meine /1K fertig gestellt habe, wusste ich nicht mehr was ich schrauben sollte. Bei ebay-Kleinanzeigen reingeschaut und durch Zufall eine gute Anzeige gefunden. Zerlegte KR51 von 1967, nur Felgen und Sitzbank sollen fehlen. Ohne lange zu überlegen habe ich den Verkäufer angeschrieben und die Teile abgeholt. Leider fehlte doch mehr als erwartet, aber trotzdem konnte ich nicht wiederstehen.


    Eckdaten:
    KR51 Baujahr 1967 original Rahmen + original Motor + originale Papiere
    Blechteile vollständig, zwar rostig, aber nur leicht verbeult
    Motor + Vergaser + Ansaugzeugs vollständig (Zündung beschnitten)


    Fehlteile (bisher): Sitzbank, Räder, Elektrik, Bowdenzüge, Auspuff, teilweise Lenkerarmaturen und viele viele Kleinteile...


    Ich werde versuchen sie mit sovielen originalteilen wie möglich aufzubauen.


    Bilder werden folgen, ich versuche euch auf dem Laufenden zu halten.


    Brand :b_wink:

    Einmal editiert, zuletzt von Brand ()

  • Na dann werde ich das ganze mal hier abonnieren ;)
    Jetzt hast du wenigstens die Zeit gespart für das zerlegen der Schwalbe :D
    Viel Spaß!

  • Habe das Thema hier etwas vernachlässigt, aber es ging weiter.


    Zuerst habe ich alle Teile aufgelistet, geguckt was fehlt und was noch von meiner anderen Schwalbe übrig ist. Ich wollte ja soviele Altteile wie möglich verwenden. Einiges kam natürlich neu, vor allem die sicherheitsrelevaten Teile wie Bremsen oder Reifen. Bowdenzüge und Elektrik war auch nicht vorhanden, also auch neu.
    Der Motor ging zu Tacharo, da scheint er mir gut aufgehoben zu sein ;) .



    Beim Blechkleid ist dann leider aufgefallen, dass nur das Schutzblech und die Lampenmaske noch den originalen Lack tragen. Der Rest, Haube, Motortunnel und Beinschild sind in einem etwas helleren Blau "gestrichen". Ist leider so, gehört zur Geschichte des Moppeds und bleibt auch so. Der Lack wurde mit 600er Schleifpapier angeschliffen und die größeren Roststellen mit der Bürste ordentlich entrostet. Danach alles mit Klarlack "versiegelt". Es kann immernoch etwas durchkommen, ist kein Neulack, ist mir bewusst und nehme ich gerne in kauf. Das gleiche beim Rahmen, da habe ich die Roststellen aber zusätzlich mit Rostschutzfarbe behandelt.


    Da der Lenker so gut wie nichts dran hatte, habe ich mir in der Bucht einen guten gebrauchten, aber leider etwas verbogenen, Lenker besorgt. Davon konnte ich die alten Griffe Schalter und Armaturen retten.



    Das ist der bisherige Stand. Ja..schwarze Felgen.. Die hatte ich damals mal aus Spaß ansatzweise schwarz gemacht und noch da. Bevor ich jetzt neue bzw. gebrauchte besorge, werde ich diese fahren und gucken wie es aussieht. Vielleicht passt es ja ins Gesamtbild.



    Am Wochenende geht es weiter, weitere Teile liegen schon bereit. Ich überlege, wie bei meiner 1K, die vorderen Stoßdämpfer zu kürzen, passt meiner Meinung nach besser in die Form. Natürlich nicht die guten Reibungsgedämpften! Ich habe noch welche da, bei denen das Vorderrad nicht am Boden bleibt, wenn man das Mopped aufbockt ;) . Mal sehen.. Bis die Tage!

  • Die "guten" Reibungsgedämpften? Von welchem Planeten kommst du denn? :biglaugh: Die Reibungsdämpfer sind wartungsanfällig und ne absolute Fehlkonstruktion. Wenn es geht, tausche ich diese gegen Hydraulische.


    Ein Phänomen wundert mich jedoch: Ich habe schon sehr viele verbogene Schwalbe-Lenker gesehen. Wie schafft man sowas? :kopfkratz:


    MfG
    Christian

    "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
    (A. Einstein)

  • Die guten im Sinne von: die Originalen, schwer zu bekommenden und sehr alten Stoßdämpfer. Die will ich nur ungern verbasteln ;)


    Der Lenker war weniger wirklich verbogen, eher verdreht. Torsion im Rohr. Als hätte da jemand ganz gut am Gas gedreht :D Wenn ichs nicht vergesse, dann kann ich am Wochenende ja mal ein Bild davon machen.

  • Ach du meinst die mit grauer Plasthülse und Alubein. Die sind schon nicht ganz einfach zu bekommen, aber wäre ich nicht durch Originalität oder Lowbudget "gezwungen", würde ich immer Hydraulische verbauen. Die Reibungsdämpfer tun zwar auch ihren Dienst, können aber vom Komfort nicht mit Hydraulischen mithalten.


    MfG
    Christian

    "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
    (A. Einstein)

  • So, fertig bis auf ein paar Kleinigkeiten und eine kurze Sitzbank.


    Danke an Tacharo für die Regeneration des Motors!


    Leider bremst sie noch recht bescheiden. Vorne und hinten greifen die Backen nicht richtig. Die Backen sind neu, kurz abgeschliffen, damit sie in die originalen Felgen passen und die Bowdenzüge sind auch eingestellt. Kann mir jemand schnell sagen was ich da machen kann? Müssen die sich erst einbremsen? Wenn nicht, dann erstelle ich dazu nochmal extra einen Thread.


    Noch eine Zwischenstand:



    Das bisherige Endprodukt:




  • such mal nach bremsbacken einschleifen. sandpapier in die trommel und immer schön drehen. ansonsten ja, sie bremsen sich im laufe der zeit ein.

    Das Glück ist eine Hure, es springt von einem zum anderen.

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