16ner Rzt vergaser Problem.

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  • Hab da ein kleines Problemchen an meiner s51.


    Hab mir vor einer Woche einen neuen Vergaser gegönnt 16mm von Rzt. Ich hatte dabei das Problem das ich vom Übergang in den Teillastbereich ab und an ein Loch hatte und sie ausging. Das konnte ich gefühlt etwas beheben in dem ich die Teillastnadel um eine halbe Kerbe nach unten gehangen habe.


    Jetzt habe ich gestern die Zündung neu Eingestellt da der Zündzeitpunkt auf 1.6mm war LT gibt für meinen Zylinder 1,5mm angibt. Dabei hab ich die Zündung jetzt (nach neuem Wissen) über den Unterbrecher eingestellt.


    Der Zündfunke ist stark und blau.


    Jetzt hab ich aber das Problem das das Standgas sehr schlecht ist und dieses Loch in den Teillastbereich größer ist.


    Wenn der Motor einmal ein paar Tackte gelaufen ist kann ich fahren jedoch wenn ich dann wieder stehe geht das selbe von vorne los und noch schlimmer.


    Ich kann mir denken das ich jetzt auf die geänderte Zündung auch den Vergaser neu einstellen muss.


    Je doch wo setzte ich da richtig an?


    Ich kann die Teillastnadel nur noch eine weitere halbe Kerbe nach unten hängen (da diese nur 3 Kerben hat). Aber RZT sagt ja das man Maximal 1/2 ändern muss sonst stimmt etwas nicht.
    Muss ich den Schwimmerstand ändern ? Wenn ja dann nach oben oder unten?
    Oder muss ich doch noch mal die Zündung ändern ?


    Mein Setup:


    S60 Reso von Langtunig
    16n1-11 bearbeitet von RZT
    S53/83 Luftfilter der etwas größere
    AOA1



    Danke schon einmal für Antworten.

  • was hast du denn da für einen zylinder? (edit: sorry grad gelesen) wie viel ist der schon gelaufen?


    Beschreib dein "Loch" einmal etwas genauer.


    kommt es auf den erstem paar Millimeter drehen am Gashahn? oder ehr so irgendwo zwischen 1/3 und 3/4 gas?


    ist ersteres der Fall würde ich darauf mit drehen an der Leerlaufluftschraube in richtung magerer reagieren.
    ggf auch einfach das Standgas (Anschlagschraube) etwas anheben.


    Du könntest dir auch mal das Kerzengesicht anschauen nachdem du n paar kilometer im Teillastbereich (Halbgas) gefahren bist, um deine Nadelstellung mal zu beurteilen.

    HABEN ist besser als BRAUCHEN
    :pilot::pilot::pilot:

  • die teillastnadel hat zwar nur 3 kerben, aber dazu gibts auch ne scheibe die du auf die teillastnadel machen kannst, um so genannte halbkerbschritte auszuführen.

    Das Glück ist eine Hure, es springt von einem zum anderen.

  • Also der Zylinder hat ungefähr 300km gelaufen.


    Zündkerze hab ich getestet ist eher zu dunkel nicht richtig schwarz aber schon erheblich dunkler als Rehbraun.


    Egal wo ich an der Leerlaufschraube drehe ändert nichts


    Standgas hält er erst wenn etwas gelaufen bzw wenn oberhalb von 2500 Umdrehungen eingestellt. Wenn sie zu kalt ist geht sie aus wenn etwas im Standkes gestanden dann auch.


    Also wenn ich sie dann mal nach ungefähr 10 mal kicken an habe und Gas gebe macht sie brööööhhhhmm und geht aus egal wie weit ich das Gas aufmache.


    Aber geht dann mit 1-2 mal kicken wieder an.


    Ich habe gerade mal spaßeshalber nochmal probiert und als das Problem wieder kam das Moped nach rechts gekippt und es ging gefühlt besser.


    Haupdüse ist übrigens eine 80er.
    Hab da ein kleines Problemchen an meiner s51.


    Locke


    Das weiß ich deshalb schrieb ich ja von halben Kerben. Also meine Teilastnadfen hängt jetzt auf 1 1/2 Kerbe also 1Kerbe mit Scheibe.

  • Also erstmal kann es gut sein, dass sich die Angelegenheit mit fortschreitender Laufleistung relativiert. Dann ist noch zu sagen, dass grade so Tuningzylinder im Standgas und unteren Teillastbereich sehr schwer und meistens nur mit Kompromissen abzustimmen sind.


    Zuersteinmal gilt es herauszufinden ob das Gemisch zu fett oder zu mager ist. Das kann in verschiedenen Laststellungen (Leerlauf, Standgas, Teillast, Vollgas) auch durchaus in unterschiedliche Richtungen (zu fett/ zu mager) tendieren.
    Dazu experimentiere ich meistens mit dem Startvergaser. In den einzelnen Bereichen wird er kurz (oder auch mal etwas länger) zugeschalten und der Motorlauf (sackt er ein, dreht er höher, Gasannahme besser/schlechter) beobachtet. Mit etwas Erfahrung und Vergleichen kann man daraus schon meistens die richtigen Rückschlüsse ziehen.


    Ist man dann einige Erkenntnisse reicher, kann man versuchen mit Ändern von Hauptdüse, Nadel, Nadelstellung, Spritniveau, Leerlaufdüse, Leerlauflufschraube gegenzusteuern.


    so mach ich das jedenfalls.

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  • Nur mal kurz als frage hat den das Benzinniveau Einfluss auf das Startverhalten bzw das Standgas?


    Denn mir fällt gerade ein das ich den Schwimmer gar nicht eingestellt habe als ich den Vergaser bekommen habe hab den einfach Angebot weil ich mir dacht von RZT bearbeitet dann wird der Schwimmer ja schon eingestellt sein.


    Also ich habe die Vermutung das es einfach viel zu fett läuft da die Zündkerze schon ziemlich dunkel ist.


    Ich habe außerdem das Problem das ab und zu im oberen Teillastbereich ein Klappern auftritt sobald ich den Gashahn wieder etwas zu machen oder Vollgas gebe ist das weg kann das auch was damit zutun haben ?



    Aber ich probiere die Sachen die du vorgeschlagen hast alle morgen mal aus und schreib dann noch mal was passiert ist.

  • Also der Schwimmerstand gehört bei Neuvergasern immer kontrolliert! Ich erinnere mich an meinen RVFK20, da musst ich auch einiges nachbessern. Generell würde ich auch alle Düsen auf festen Sitz prüfen.


    Hatest du den schon ähnliche Probleme mit dem Vergaser, den du vorher dran hattest?

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  • Ja war mit dem Übergang von Standgas zu Teillast nie richtig zufrieden hatte vorher auch einen 16n11-1 nach Lt abgestimmt deshalb hab ich mir den von RZT geholt weil der ja besser sein soll in dem Bereich.


    Aber so wirklich schlechter ist es erst geworden als ich die Zündung neu eingestellt habe. Diese ist jetzt aber Perfekt abgestimmt (nach der Methode die du in die FAQ packen möchtest).



    Ok na wenn das so ist dann schau ich mir morgen den Vergaser mal an vlt hat sich ja auch nur eine Düse gelockert.

  • Aber so wirklich schlechter ist es erst geworden als ich die Zündung neu eingestellt habe. Diese ist jetzt aber Perfekt abgestimmt (nach der Methode die du in die FAQ packen möchtest).


    hmm.. wär ja Peinlich, wenn das jetzt wirklich die Ursache deines Problems ist! aber ich wills nicht glauben. Erfahrungen haben gezeigt, dass meine Methode Sinn macht!

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  • Ja wäre ja auch nur logisch so. Aber ich glaube das ist nur Zufall ich schau mir erstmal den Vergaser an die Zündung wieder umstellen geht ja dann schnell wenn es daran liegen sollte. Aber ich glaube ja nicht den die Zündung wird ja das Gemisch nicht fetter machen. Ich habe noch in dem Zug wo ich die Zündung eingestellt habe eine neue Krümmerdichtung verbaut aber daran wird's wohl auch nicht liegen.

  • So hab mir gerade einmal den Vergaser angeschaut und musste leider unschöne Sachen feststellen. Statt einer 80hd ist nur eine 78hd verbaut sie angebene Einlassdüse von 2.0 ist nur eine 1.5 sowie der Düsenstock nur eine 60 statt eine 58.


    Ich glaub ich brauch mich nicht wundern warum der Vergaser nicht richtig läuft. Habe jetzt RZT angeschrieben und hoffe das die Sache schnell geklärt wird.

  • Laut RZT soll das so richtig sein steht bloß auf der website anders. Da frag ich mich ist das Rechtens wenn ich nicht das bekomme für das ich bezahlt habe?
    Naja wie dem auch auch hab jetzt erstmal alles gewechselt so wie es in der Anleitung steht außer die Nadeldüse (da ich solche nicht da habe).


    habe leider ab und zu immer noch das Problem das sie vom Standgas in den Teillast überfettet und ab und zu einfach dann aus geht. Aber wenn ich die Nadel nach unten hänge hab ich das Problem das das Standgas von selbst zu hoch ist.


    Falschluft kann ich aber ausschließen.


    hat eine ne Ahnung was ich noch machen kann ? Schwimmerstand hab ich schon runtergenommen ist zwar etwas besser aber noch nicht ideal.


    Es ist zwar fahrbar aber nicht sonderlich schön.

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