Sowohl Motorpolitur, als auch Lackpolitur eignen sich nicht für Glas. Die Schleifmittel sind zu aggressiv.
was ist motorenpolitur und was ist eine lackpolitur?
schlimm, wenn ich mit meiner üblicher weise für lacke verwendete politur motoren poliere?
welche "lackpoitur" nehmen wir hier eigentlich als grundlage eines vergleichs?
eine reine schleifpaste (z.b. 3M runde flasche, grüne kappe) oder eine antihologramm (z.b. 3M, runde flasche, blaue kappe)?
welches schleifmittel welches für einen weichen untergrund (wie lack geeignet ist) soll zu grob/gressiv für glas sein?
Es gibt entweder spezielle Kratzerentferner, diese legen sich in die Kratzer und werden beim Trocknen unsichtbar, sodass die Lichtbrechung im Kratzer sich verändert und er nichtmehr sichtbar ist,
und spätestens wenn der gegenverkehr im herbst auf feuchter scheibe mit scheinwerfern...
ääähm
egal
für den normalen kunden ist es erstmal weg
oder spezielle Glaspolituren, mit denen man das Glas abträgt
ist bei windschutzscheiben und scheinwerfern unzulässig
ebenso bei helmvisieren z.b.
Mit Schleifpapier würde ich da nicht rangehen, auch wenn die Körnung noch so klein ist
zeugt von fachwissen
nen arbeitskollege hat mal seine 3BG scheinwerfer poliert
angefangen mit 1000er nass die schutzbeschichtung (welche sich teils gelöst hatte) runtergeschliffen, dann mit 1500er und 3000er nass auf nem 75er exzenter nachgegangen
anschließend poliert und mit ner normalen nanolackversiegelung endbeschichtet
hält dauerhaft - hat aber nix mit den hier erwähnten glasscheinwerfern zutun, da natürlich plastegeraffel
Für diese Scheinwerfer gibt es im Handel Politur, z.B. http://www.amazon.de/Nigrin-50251-Quixx-…nwerfer+politur
ahja
erstens auch nen produkt für plastescheinis
zweitens steht da nen haufen (in meinen augen) müll [nigrin halt]
womit soll ich anfangen?
Zitat1. Anlösen der Oberflächen:
Nach dem Auftragen der QUIXX Spezialpolitur auf die verkratze Stelle, wird der Klarlack leicht angelöst.
es gibt nicht "DEN" klarlack, welcher als endbeschichtung auf plastescheinwerfer kommt
also auch nicht möglich da pauschal zu sagen, dass da der klarlack angelöst wird (was auch aus poliertechnischer sicht blödsinn ist, da sich ne harte beschichtung x-mal besser polieren lässt als wabbliger quark
wers nicht glaubt kann ja mal probieren 12 monate alten kunstharzdecklack per maschine zu polieren
Zitat2. Plastische Verformung und Füllen der Kratzer:
Die QUIXX Repair Polituren enthalten speziell entwickelte, ultrafeine und extrem harte Polierkörper. Auf Grund ihrer Kugelform wird beim Poliervorgang lokal ein sehr hoher Druck auf die Oberfläche ausgeübt. Dadurch entsteht im Lack eine hohe Spannung oberhalb der Fließgrenze und das Material beginnt sich nun plastisch zu verformen (zu "fließen"). Das Lackmaterial wird so gleichsam in die Kratzer "hineinmassiert".
spannung oberhalb der fließgrenze, ultraharte polierkörper und hoher druck hören sich erstmal recht spektakulär an
nun das aber, welches jeder nachvollziehen können sollte
wenn wir da extrem harte poliermittel in den in schritt 1 angelösten klarlack "massieren, wie soll sich dann der klarlack verbinden?
da sind ja schließlich noch die extrem harten polierkörner in den kratzern
mhm
wie kommen wir da jetzt am besten raus aus der misere?
poliermittel entfernen?
ach ne, wir massierens ja angeblich IN die kratzer
ja wie jetzt? also machen wir die sache nur noch schlimmer? hä?
sieht keiner mehr durch? gut so!
sinn der beschreibung begriffen
Zitat3. Runde Kanten und glatte Flächen:
Zusätzlich werden durch die Polierkörper die Ecken und Kanten der Kratzer abgeschliffen und abgerundet so das wieder eine glatte und hom***gene Oberfläche entsteht.
welche ecken und kanten?
dachte das lackmaterial ist durch den extremen druck, spannung oberhalb der fließgrenze etc pp ineinader verflossen
also ist der 3. schritt eher ein schritt zurück?
aha
das zeug legt sich erstmal in und über die kratzer, bringt den hobel übern tüv und nach kurzer zeit siehts schlimmer aus als vorher
so eher meine erfahrungen mit solchem zauberzeug
aber jeder wie er meint