Alles anzeigenAus eigener Erfahrung weiß ich folgendes
- Elektrikprobleme, da machen die Kabeldurchführungen in den Türen vorn oft Schwierigkeiten
- Französisch undichte Motoren an Kopf und Ventildeckel, aber auch an der Ölwanne nicht unwahrscheinlich
- Schaltung wird mit dem Laufe der Zeit etwas hakelig. Das Problem ist nicht das Getriebe, sondern das Schaltgestänge
- Rost gibts unten an einer Stelle zwischen Längs- und Querträger, was sich aber gut beheben lässt
- Hinten links ist das Radhaus offen. Es gibt Berichte, dass das Spritzwasser bis nach ganz oben in die C-Säule geht und dort entsprechend von innen (also außen) nach außen (also in den Innenraum) rostet. Da gibts so schöne Bildchen, wie einige die Verkleidung der C-Säule abgemacht haben...
- Ventile dürfen nach einigen 10.000 km mal nachgestellt werden. Die angegebenen Maße von 0,2 und 0,4 mm Spiel für Ein- und Auslass seien aber ab Werk schon eigentlich zu groß, sodass einige hier 0,15 und 0,3 mm empfehlen
- ANGEBLICH ist unterm 306 die gleiche Hinterradachse wie beim 206 verbaut worden. Unseren 306 haben wir bei etwa 110.000 km gekauft und wurde mit 217.000 km abgemeldet. Seitdem steht er in meiner Garage und wartet auf Zeit und GeldEine Reparatur an der Hinterachslagerung haben wir aber nicht gehabt
- und dann natürlich die üblichen Probleme, die man bei einem 15-20 Jahre alten Auto so haben kann. Speziell wegen der Elektrik wird Phase 2 empfohlen. Mir gefällt nach wie vor die eckige Phase 1 optisch besser. Die Motoren sind die gleichen.
- Typisch französisch weiche Sitze der90er Jahre: DIe Polster sind irgendwann ziemlich durchgesessen
- bis auf die genannten Stellen ist der Hobel ansonsten vor Rost ganz gut geschützt. Selbst Lackabplatzer am Radhaus führten nicht zur braunen Pest
Meine Erkenntnisse zum Motor beziehen sich auf den 1.6er Benziner. Die Undichtigkeiten am Motor begannen etwa bei 150.000 km.
Sonst fällt mir gerade nichts weiter nennenswertes ein
Dass die Kupplung bei der Laufleistung langsam müde wurde und die Zündspule (oder der Verteiler) nach 200.000 km mal den Geist aufgibt, find ich nicht gravierend. Das Auto wurde stillgelegt, weil ich selbst damit einen Parkplatzunfall hatte, ich die volle Schuld bekam und die Reparaturkosten mit weiteren anstehenden Sachen bei rund 2000 Euro lagen. Da er eh nur noch für die Schrottpresse gut gewesen wäre, hab ich beschlossen, das Auto zu behalten und es mit Zeit und Geld mal irgendwann wieder flott zu machen.
Und mein Auto nennst du schlecht? 
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