S50 springt schlecht an - alles versucht

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  • Hallo,


    nachdem ich jetzt eine weile an meiner s50-mit s51 4 gang motor und 6v unterbrecher zündung rumgewerkelt habe bin ich fast zufrieden mit ihr.
    Jedoch spring sie wen sie eine weile stand schlecht an.
    Zündzeitpunkt sieht gut aus.
    Schwimmerstand stimmt, nadel 4 kerbe von der stumpfen seite, 72 düse ist drin. (neuer 16n3-4 vergaser,neuer 60ccm zylinder, neue zündkerze)
    Ohne schock springt sie auch nach 3 mal kicken nicht an, wen ich dan mit schock 2 mal kicke, läuft sie ganz ganz kurz los und geht sofort wieder aus, wen ich danach gas gebe und schock kicke läuft sie los.
    Wen sie dan läuft ist alles wunderbar, standgas klappt super und wen sie eine weile gelaufen ist geht sie danach auch beim ersten kick an.
    Ich habe schon auf nebenluft überprüft aber nix gefunden. Nun kanns eigentlich fast nurnoch am vergaser liegen oder ? An der Umluft und Leerlaufgemischeinstellung habe ich jetzt schon immer wieder rumprobiert, aber im grund ändert sich alles außer das Startverhalten... muss ich eventuell etwas an der bedüsung ändern ?


    gruß

  • Hey,


    also ich habe heute wieder viele stunden rumgetüftelt aber ohne erfolg.
    Unterbrecher,Zündkerze und kondensator sind neu, ich hatte die zündung heute auch nochmal nachgestellt aber ohne veränderung.
    Sie läuft im standgas auch nur mit folgenden Vergasereinstellungen :
    schraube an der plombe -> mind 3,5-4,5 umdrehungen draußen und die umluftschraube 4-5 umdrehungen draußen.
    Nadel war ab werk in der ersten kerbe, ich hatte es jetzt auch mit der 4. versucht, macht jedoch keinen Unterschied...
    :(

  • Die Gemischschraube so weit offen gibt viel zu fettes Standgas-Gemisch, dementsprechend schlecht ist das Startverhalten dann. Ansonsten könnte der Zündfunken beim Kicken auch zu schwach sein.

  • Die Gemischschraube so weit offen gibt viel zu fettes Standgas-Gemisch, dementsprechend schlecht ist das Startverhalten dann. Ansonsten könnte der Zündfunken beim Kicken auch zu schwach sein.

    Hallo,


    danke dir, das war auf jedenfall auch ein grund, ich habe grad Zündkerzenstecker + kabel + spule überprüft und die verbindungen waren stark korrodiert.
    Nach erneuern läuft sie jetzt auch mit Standart einstellungen, ob das startverhalten besser ist merke ich morgen. ;) aber aufjeden fall danke. ;)
    Was mir heute noch aufgefallen ist das sie mit einem anderen Vergaser besser läuft.
    Ich hatte sie anfangs ganz ohne Vergaser bekommen, hatte mir dan einen neuen 16n3-4 geholt und hatte halt probleme das ich die schrauben weit öffnen musste. (was jetzt ja besser ist)
    Jedoch habe ich heute von einem Freund zum testen einen 16n1-11 eingebaut und damit lief sie viel viel besser. Sie lief viel ruhiger und sprang besser an.
    Also habe ich an meinem 16n3-4 nochmal alles überprüft und bin mir jedoch bei 3 punkten unklar:


    1. wie stellt ihr die standart einstellungen der Schrauben ein ? sie gehen beim eindrehen am ende ja immer schwerer und unter viel kraftaufwand würden sie noch ein stück weiter rein gehen, ab welchem punkt beginnt man aufzudrehen und die umdrehungen zu zählen ? sobalt es schwerer wird oder ganz anschlag reingedreht ?


    2. Welche Nadelkerbe ist nun die richtige ? und hat das überhaupt für das Standgas eine Relevanz ? vom stumpfen ende aus kommt ja eine einzelne kerbe, dan ist ein ganzes stück luft und danach kommen nacheinander mit kleinem abstand die ganzen kerben. Zählt die erste einzelne kerbe mit ? Ab werk sollte mein 3-4er voreingestellt sein, jedoch war er in der 1. kerbe?! laut mopedfreunde oldenburg sollte ich in die 4. machen, gilt das auch bei einem 60er Zylinder ? welche kerbe ist nun die Richtige ?


    3. bei der einstellung des Schwimmers, habe ich bisher den vergaser auf den kopf gestellt und die werte gemessen und dan richtig rum die werte gemessen. Nun bin ich bei mopedfreunde oldenburg über diesen Satz gestolpert "Der Federstift im Nadelventil darf dabei nicht eingedrückt werden" und verstehe das nicht ganz, wie sorge ich dafür das beim messen das der Fall ist ?


    gruß
    marcus

  • zu 3.) Das Schwimmernadelventil ist gefedert. Der kleine Stift, der unten rausguckt und bei neueren Ventilen noch rund und bei älteren abgeflacht ist, lässt sich reindrücken. Damit werden Motorschwingungen kompensiert um deren Einfluss auf den richtigen Schwimmerstand zu unterbinden. Dieser Stift soll beim Messen über Kopf nicht eingedrückt sein. Das dürfte normalerweise auch nicht der Fall sein. Der Schwimmer ist nicht so schwer als das er den Stift entgegen der Federkraft reinzudrücken vermag.

    NO AIRBAG! Wir sterben noch wie echte Männer.

  • 1. Mit zuviel Kraft schraubst du die Druckfedern unter den Schrauben kaputt, bei der Gemischschraube kannst du auch noch den Konussitz beschädigen. Mit Gefühl ans Werk! Die Grundstellung der Gemischschraube ist gut fühlbar, die Luftschraube drehst du so weit auf bis die Fuhre halt läuft.


    2. Der Vergaser hat ein Handbuch, und da steht's drin.


    3. Dito - siehe Schnittzeichnung. Das kleinere Anschlagmaß gilt für ganz eingetretenen Ventilstift mit NICHT eingedrücktem Federstift darin. Das große Anschlagmaß ist sowieso für geöffnetes Ventil, es ist nur der untere Anschlag für den Schwimmer, damit er nicht unten am Wannenboden aufsteht.

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