Drehzahlbegrenzer Unterbrecherzündung

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  • Noch ne Möglichkeit wäre, nen Schieber zu bauen, der auf dem Herzkasten sitzt und das Ansaugloch für die Luft verkleinert -> Karre überfettet -> Leistung = nüscht


    :a_bowing:

  • Du kannst nicht sinnvoll Antworten, du schaffst es einfach nicht.


    Ständig muss man deine Sülze hier im Board lesen, ist ja ein Wunder das dich noch keiner rausgeschmissen hat.


    Mir meinste nich zufällig? Ich hab nen Anwalt!

  • Ja, echt? Sach' bloß, das ist ja schön für dich. :D


    Willst nen' Pfennig? Dann kannst' es deinem Frisör erzählen!


    Mach das ma per PN! geht denn die anderen nich so aufn Sack. Ich antworte auch, versprochen.


  • Der TE fragte aber nach U-Zündung. Da wird die Energie für den Zündfunken in einer Induktivität (Zündspule) gespeichert. Mit dem Kondensator hättest du für die elektronische Zündung (HKZ) recht, dafür müsste man aber auch das Steuerteil zerlegen.

  • Es gibt in der Simson mit Unterbrecherzündung insgesamt drei Spulen unter dem Polrad.


    Zwei für das Licht und eine dritte für die Zündung + einer Zündspule außerhalb.



    Ist der Unterbrecher geöffnet wird in der dritten Spule durch Induktion Spannung erzeugt.


    Eine Spannung entsteht nämlich dann wenn sich ein Magnetfeld (Polrad) durch einen elektrischen Leiter (Wicklungen in der dritten Spule) bewegt.


    Gespeichtert wird in dieser Spule also schonmal nichts!



    Der Unterbrecher ist nun weiterhin geöffnet und die dritte Spule lädt den Kondensator, schließt der Unterbrecher enlädt sich schlagartig die im Kondensator gespeicherte Spannung und liegt an der äußeren Zündspule an.


    Die äußere Zündspule erzeugt nun durch ihre Wicklungen die nötige Spannung für die Zündkerze.


    Auch in der äußeren Zündspule wird also nichts gespeichert!



    Ein Kondensator ist ein elektronisches Bauteil, dass Spannungen speichern und wieder abgeben kann, nur im gegensatz zu einem Akku lässt er sich schneller laden und entlädt seine Spannung schlagartig und weitgehend vollständig.


    Das ist ungefähr so als würdest du durch ein Kaufhaus gehen und lädst dich dabei elektrostatisch auf und bei der nächsten Berührung mit einem Edelstahlgeländer zuckt es in deiner Hand.



    Hier nochmal ein vereinfachter Schaltplan:


    http://www.schwalbenflug.com/F…iktipps/elektrik_plan.gif



    Diese außenliegende Zündspule kann auch manchmal mit unter dem Polrad, auf der Grundplatte integriert sein!




    So wie ich das sagte, ist es schon richtig.

  • Der Unterbrecher ist nun weiterhin geöffnet und die dritte Spule lädt den Kondensator, schließt der Unterbrecher enlädt sich schlagartig die im Kondensator gespeicherte Spannung und liegt an der äußeren Zündspule an.


    Die äußere Zündspule erzeugt nun durch ihre Wicklungen die nötige Spannung für die Zündkerze.


    Auch in der äußeren Zündspule wird also nichts gespeichert!


    Völliger Blödsinn. Bei geschlossenem Unterbrecher wird in der Primärseite der Zündspule ein Feld aufgebaut. Im Zündzeitpunkt öffnet der Unterbrecher, das schlagartig zusammenbrechende Feld in der Zündspule induziert den Hochspannungspuls auf der Sekundärseite, der Funken springt.


    Wie "Mainzer" schon richtig sagte: Die Zündspule ist hier tatsächlich der Energiespeicher. Der Kondensator fängt lediglich primärseitig die dadurch auftretende Stromspitze, um den Kontaktabbrand am Unterbrecher zu verringern.

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