Leiterplatte ätzen

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  • Hi Leute! Wollt mal wissen, ob jemand von euch die Möglichkeit hätte mir ne Leiterplatte zu ätzen. Hab das Layout schon am PC mit Target 3001 erstellt und hab nur nicht die Möglichkeit die Platine selbst zu ätzen.
    Wäre nett, wenn mir jemand weiterhelfen kann.


    Gruß, Matze.

  • hab nur nicht die Möglichkeit die Platine selbst zu ätzen.


    Warum nicht? Hab das vor Urzeiten auch schon gemacht. Die Chemikalien (evtl. ganze Sätze) gibts garantiert zu kaufen. Schlimm ist das nicht.

  • gibts da irgendwo ne gescheite Anleitung wie man das anstellt ohne die speziellen Apperate (Wie z.b. die Höhensonne und Ätzkuvette)?

  • gibts da irgendwo ne gescheite Anleitung wie man das anstellt ohne die speziellen Apperate (Wie z.b. die Höhensonne und Ätzkuvette)?


    Weiß ja nich wie filigran die Plattine werden soll, aber ich hab die Leiterzüge mit Nitrolack aufgemalt (vorher blank machen) und dann ab in die Plirre. Nix UV und sone Faxen. Zum Zeichnen gibt es glaub ich auch spezielle Stifte.

  • Die platte wird schon sehr filigran. Werden ca. 85 Lötaugen auf ner Platte von 5 x 7 cm. Hast du zum ätzen auch den luftschlauch gebraucht und wie hast du die temperatur gehalten?


    Edith: Hab selber schon was gefunden:


    Zitat

    Schalenätzanlagen Dies ist die einfachste und wahrscheinlich billigste Einstiegsanlage. Für die einfachste Anlage braucht man nicht mehr als eine Glas- oder Kunststoffschale mit nicht zu flachem Rand. Es werden im Handel z.B. rechteckige Glasauflaufformen angeboten, die sich auch gut auf einer Warmhalteplatte erwärmen lassen. In diese wird das Ätzmittel eingefüllt und dann unter periodischem Rütteln der Schale die Platine geätzt. Das Rütteln soll zum einen die sich bildenden Gasbläschen von der Platine lösen, und zum anderen eine gleichmäßige Verteilung der Ätzlösung bewirken. Je nach verwendetem Ätzmittel sollte man die Schale auf ein Heizelement stellen. Hierzu eignen sich entweder fertige Heizfolien oder eine Metallplatte, auf deren Rückseite man Widerstände oder Transistoren als Wärmequelle schraubt. Je dicker die Metallplatte ist, umso gleichmäßiger ist die Wärmeverteilung über die Platte. Falls einem das Rütteln auf die Dauer zu viel wird, kann man die Schale auch motorisch bewegen. Mir sind zwei Verfahren dazu bekannt. Bei dem einen wird die Heizplatte auf Rollen durch einen Motor hin und her gefahren. Dabei ist die Geschwindigkeit so einzustellen das sich eine Welle bildet die von einer Seite zur anderen wandert. Die zweite Möglichkeit ist die Platte mit einem Kippgelenk zu versehen, und eine Seite auf und ab zu bewegen. Auch hier ist auf die Bildung der Welle zu achten. Bei beiden Methoden braucht man gerade genug Ätzmittel, um die Platine zu bedecken. Beim Ätzen mit Eisen-III-Chlorid ist es eine gute Idee die Platine mit der Kupferseite nach unten in das Eisen-III-Chlorid-Bad zu legen. Dabei ist dafür zu sorgen, dass die Platine nicht auf dem Boden der Ätzschale aufliegt. Bei einseitigen Platinen kann dazu auf der Rückseite ein kleiner Griff aus Klebeband (Tixo, Tesa,...) angebracht werden. Vor allem bei geringer Bewegung geht es viel schneller und exakter, weil sich der entstehende Schlamm des gelösten Kupfers nicht auf der Platine sondern am Boden der Schale absetzt.

    Helft beim Mülltrennen! KLEBT EINEN GRÜNEN PUNKT AUF ALLE SCOOTER!


    Einmal editiert, zuletzt von matze_p1985 ()

  • Hast du zum ätzen auch den luftschlauch gebraucht und wie hast du die temperatur gehalten?


    Man, das ist ewig her. War son Fe III zeugs oder so. Habs einfach reingeschmissen und ein bischen in Bewegung gehalten, hat funktioniert. Nischt mit Temperatur und Luftschlauch. Das einzige Schwierige an der Sache ist das Anzeichnen UND LÖCHER NACH dem Ätzen bohren.

  • Schau doch mal bitte hier:


    http://www.platinenbelichter.de/


    Ich bestelle dort dienstlich immer meine Platinen und bin von der Qualität und der Leistung sehr zufrieden.


    Hier die Preise:


    http://www.platinenbelichter.de/html/preise.html


    Ich finde es wirklich nicht teuer und für den Preis kann man sie nicht selber ätzen ^^


    Vielleicht eine Alternative für Dich!


    Viele Grüße, Harry

    Who greases well, drives well.... :b_fluester:

  • Wenns nur eine oder zwei Platinen sind, würde ichs auch ätzen lassen.
    Bei 5-10 pro Jahr, kann man sich auch etwas Ätzlösung kaufen und selbststätzen.


    Eisen-III-Chlorid ist allerdings schon etwas veraltet, heute ätzen die meisten mit Natriumpersulfat. Das braucht keine Belüftung und bildet auch keine Ätzschlamm. Zum Übertragen des Layouts benutze ich die Tonerfransfermethode. Dabei druckst du dein Layout(Kupferbahnen) spiegelverkehrt auf ne beschichtete Seite Papier (Reicheltkatalog) und bügelst den Toner anschließend auf die Platine. Da Wo Toner drauf ist, bleibt Kupfer stehen und der Rest wird weggeätzt. Leider ist das Ganze nicht ganz so genau wie die Belichtungsgeschichte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Leiterbahnen mindestens 0,3mm dick sein sollten, um gute Ergebnisse zu bekommen.

    :a_zzblirre: Mitm Finger im Kerzenloch klingt meine Simmi wie ne Harley

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