Simson Edelstahl Auspuff

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  • Ja, auch in einer Rohrleitung (offen oder geschlossen spielt dabei keine Rolle) herrscht statischer Druck, genauso, wie ihn jeden von uns umgibt ;) Ich hatte eigentlich erwartet, dass du das weißt ?( Nebenbei ist dieser auch abhängig von der Geschwindigkeit des Gases in der Rohrleitung. Eine Erweiterung des Rohrquerschnitts, was bei Resos ja vorgenommen wird, führt zu einer Druckzunahme bei gleichzeitiger Geschwindigkeitsabnahme, sodass die Gesamtenergie bei Vernachlässigung der Verluste konstant bleibt. Und am Gegenkonus führt die Verengung eben wieder zum Gegenteil. Hier nachzulesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/S…ach_Bernoulli_und_Venturi


    Vereinfachte Annahmen schön und gut, jedoch vereinfachst du das hier so weit, dass es evtl. falsch werden könnte. Insoweit taucht in deiner vereinfachten Formel auch nicht die Temperaturabhängigkeit auf. Einfach zu sagen, dass die Wärmeabgabe zu Geschwindigkeitsverlust führt, muss dann auch schon erklärt werden, warum das so ist (siehe meine Erklärung, welche ja "Eigentlich gar nix korrekt, alles irgendwie falsch vermischt." ist, auch wenn ich da das von dir nicht geliebte Wort Staudruck falsch verwendet habe).


    Ich würde ja gerne mal U-Rohr-Manometer an den Auspuff anschließen, aber das geht wohl kaum...

    Was habt ihr alle gegen nach oben gebogene Obergurte? Man wird doch damit schneller, weil man immer bergab fährt :D
    S 51 B1-3 - Projekt "grüne Hölle":bounce:

    Zitat von tacharo

    Mann,bin ich blöd!!

  • Ja, auch in einer Rohrleitung (offen oder geschlossen spielt dabei keine Rolle) herrscht statischer Druck, genauso, wie ihn jeden von uns umgibt ;) Ich hatte eigentlich erwartet, dass du das weißt ?( Nebenbei ist dieser auch abhängig von der Geschwindigkeit des Gases in der Rohrleitung. Eine Erweiterung des Rohrquerschnitts, was bei Resos ja vorgenommen wird, führt zu einer Druckzunahme bei gleichzeitiger Geschwindigkeitsabnahme, sodass die Gesamtenergie bei Vernachlässigung der Verluste konstant bleibt. Und am Gegenkonus führt die Verengung eben wieder zum Gegenteil. Hier nachzulesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/S…ach_Bernoulli_und_Venturi


    Was es mit dem Luftdruck auf sich hat weiß ich schon. Diesen in die Auspuffberechnung zu integrieren führt zu total vorgetäuschter Genauigkeit.
    Du gehst mit deiner Betrachtung a la Bernoulli davon aus, dass ein inkompressibles Medium durch den Auspuff wandert. Durch den Auspuff wandert aber eine Gasmasse und eine Druckwelle. Das verkompliziert die ganze Sache ungemein. Hinzu kommt, dass auch noch die Temperatur eine entscheidende Rolle spielt, weils am Krümmer heißer als am GK ist. Das bleibt bei dir nun alles unberücksichtigt.
    Was über Druckab- und zunahme schreibst ist genau umgekehrt. Denn je größer der Endrohrquerschnitt, desto schneller strömt das Abgas aus und desto geringer ist der Druck im Auspuff. Logisch, oder ?
    Wir durchströmen kein Rohr mit konstanter Geschwindigkeit, sondern diverse Konen mit diversem Druck bei diverser Temperatur.


    In der Auspuffbetrachtung kannst du wenn dann vom mittleren Druck reden, um Vergleiche zu ziehen, aber ein statischer Druck ? Wo soll der herrschen ? Im Stillstand vielleicht, aber du hast selbst bei einem Rohrkrümmer am Krümmeranfang einen anderen Druck als am Krümmerende.



    Vereinfachte Annahmen schön und gut, jedoch vereinfachst du das hier so weit, dass es evtl. falsch werden könnte. Insoweit taucht in deiner vereinfachten Formel auch nicht die Temperaturabhängigkeit auf. Einfach zu sagen, dass die Wärmeabgabe zu Geschwindigkeitsverlust führt, muss dann auch schon erklärt werden, warum das so ist (siehe meine Erklärung, welche ja "Eigentlich gar nix korrekt, alles irgendwie falsch vermischt." ist, auch wenn ich da das von dir nicht geliebte Wort Staudruck falsch verwendet habe).


    Ich würde ja gerne mal U-Rohr-Manometer an den Auspuff anschließen, aber das geht wohl kaum...


    Da sich im Auspuff eine Schallwelle bewegt und die mit c=(332+0,6*theta)m/s ist, hast du deine Temperatur in der Betrachtung. Also E=0,5*m*c².
    Und jetzt die Quizfrage: Welle Temperatur muss man nehmen ?

  • Du gehst mit deiner Betrachtung a la Bernoulli davon aus, dass ein inkompressibles Medium durch den Auspuff wandert.

    Ich wusste, dass du darauf einsteigst :D Ja, hast ja Recht :rolleyes: Jetzt wäre vielleicht mal schön zu wissen, wie schnell denn die Abgase sind. Bis zu einem bestimmten Punkt (etwa einem Drittel der Schallgeschwindigkeit) kann das Gas als inkompressibel angesehen werden, die Rechenfehler sind dann kleiner als 5 %. Sind die Abgase schneller, als etwa 100 m/s, im warmen Auspuff (200 °C angenommen) sogar schneller, als 120 m/s? Aber ist okay. Diese Strömung lässt sich schlecht vereinfachen.


    Denn je größer der Endrohrquerschnitt, desto schneller strömt das Abgas aus und desto geringer ist der Druck im Auspuff. Logisch, oder ?

    Nö. Warum? Dann würden sämtliche Diffusoren wie eine Düse funktionieren, wo sie doch eigentlich die Strömung verlangsamen sollen. Außerdem widerspräche das auch dem Kontinuitätsgesetz. Es sei denn, du behauptest jetzt, dass am Ende die Dichte so enorm zunimmt durch die Temperaturabnahme, dass sie sowohl Querschnittserweiterung, als auch Geschwindigkeitserhöhung ausgleicht. Das will ich dann aber in einer Rechnung noch bewiesen haben.
    Welcher Druck ist geringer? Der statische, dynamische, geodätische, Staudruck? Laut deiner Aussage wohl der statische. An der Stelle kann vielleicht mal die Frage gestellt werden, warum denn überhaupt die Abgase in Form von Materie eben zurück in den Zylinder wandern? Ein einfaches "Zurückprallen" wie bei einem Gummiball an einer Wand? Oder ist es ein Vorgang des Druckausgleichs? Wenn ich das mal experimentell mit einer einfachen Flasche nachmache, in welche ich hineinpuste, dann drückts die Lippen irgendwann wieder von der Flasche weg und der Atem wieder raus - die Auspuffgase wollen zurück in den Zylinder. Das passiert ja nicht, weil die Luft an der Rückwand zurückprallt, sondern weil ich dem Druck nicht standhalten kann. Nur würde das ja wieder bedeuten, dass wir eben einen erhöhten statischen Druck haben haben. Den Begriff Staudruck verwende ich nicht, weil der ja eigentlich auch was anderes beschreibt .Ist das alles kompliziert....


    In der Auspuffbetrachtung kannst du wenn dann vom mittleren Druck reden, um Vergleiche zu ziehen, aber ein statischer Druck ? Wo soll der herrschen ? Im Stillstand vielleicht, aber du hast selbst bei einem Rohrkrümmer am Krümmeranfang einen anderen Druck als am Krümmerende.

    Du hast dir deine Antwort doch eben selbst gegeben. Der Krümmer ist nun mal ein Rohrelement, an dem ein Druckverlust auftritt. Statischer Druck herrscht überall, wo kein Vakuum ist, was du sicher auch weißt


    Wir durchströmen kein Rohr mit konstanter Geschwindigkeit, sondern diverse Konen mit diversem Druck bei diverser Temperatur.

    Wurde von mir ja auch mehrfach erwähnt. Ich finds in der Hinsicht übrigens schön, dass du von Druck redest, wo du auf dieses Wort vorher eigentlich immer ungefähr so reagiert hast :cursing: :D Weiterhin berücksichtigt Bernoulli die Temperatur über die Dichte.


    Du musst wissen Beaver, dass ich hier nicht krampfhaft versuche, Recht zu behalten. Ich will da einfach nur eine komplette und korrekte Antwort. Und bedingt durchs Maschinenbaustudium hinterfragt man doch immer mehr technische Hintergründe ;)

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    Zitat von tacharo

    Mann,bin ich blöd!!

  • Durch den Auspuff wandert eine Druckwelle, ist es da verwunderlich, dass ich von Druck rede ?
    Nur der Begriff "Staudruck" lässt mich immer böse werden, das klingt wie Druckesse und der ganze Fachwortschaft der Hinterhoftuner.


    Die Sache mit dem statischen Druck: Sagen wir, du bringst am Krümmerende einen Drucksensor an. Motor mit 6000 1/min. Macht 100Hz. Schwingt Eine Schwingung durch den Auspuff dauert 1/100s. Vernachlässigen wir der Einfachheit halber, dass die Welle 2mal den Sensor durchläuft.
    Wenn der Sensor eine Reaktionszeit von 1/100s hat, misst du einen konstanten Druck. Sagen wir 8bar.
    Anderes Szenario. Industriehalle; Pneumatikleitung. Gleicher Sensor. Wieder 8bar (8-10bar haben normale Systeme).
    Man könnte auf einen statischen Druck schließen.


    Neuer Sensor, 1/1000s Reaktionszeit. Im Auspuff stellen die Messwerte jetzt eine Sinuskurve dar.
    Der Druck schankt also periodisch. Kann man immer noch von "statischem" Druck reden ?
    In der Pneumatikleitung immernoch konstant 8bar. Hier kann man davon reden.


    Und der Umgebungsdruck (p.abs) hat jetzt in der Betrachtung insofern nur einen Einfluss, da am Endrohr dieser anliegt. Ob da nun Vakuum herrscht oder der Umgebungsdruck (knapp 1bar) macht schon einen Unterschied. Aber der Umgebungsdruck liegt ja immer an (wir betrachten immer noch einen Simsonmotor in gewohnter Umgebungsweise) und ob nun Hoch- oder Tiefdruckgebiet, Meereshöhe oder Mittelgebirge ist egal, die paar mbar Schwankung können praktisch unberücksichtigt bleiben. Am Einlasssystem sieht das schon wieder anders aus, aber darum gehts hier nicht.



    Der Vergleich mit der Flasche... Ich bezweifle, dass du genau die Frequenz erwischst, bei der die Flasche als Helmholtzresonator funktioniert. Außerdem bräuchtest du eine 2. Öffnung (Endrohr) und mehr als 1bar wird schwierig mit den Lungen.
    Aprospos, wenn du in die Flasche atmest, würde ich wieder von einem statischen Druck sprechen, da die Druckänderung relativ zum Ereignis gesehen sehr langsam von statten geht.

  • Aaaaahhh! ^^
    Okay, dass mit dem statischen Druck hab ich jetzt kapiert, dass der sich eben laufend aufbaut und wieder einbricht, sodass also effektiv kein statischer Druck herrscht. So richtig, oder immernoch nicht? ^^


    Davon mal abgesehen sind wir jetzt doch etwas weit vom Threadthema abgewichen, aber sowas muss dann ja auch mal geklärt werden ^^

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    Zitat von tacharo

    Mann,bin ich blöd!!

  • ich hab denke ich , die antwort in lt's abstimmungsanleitung für tuning motoren gefunden... bzw ne vereinfachte antwort :


    Beim 2 Takt Motor ist ein Grossteil der Leistung abhängig vom Auspuff. Der Auspuff saugt während des Auslassvorgangs frisches Gemisch aus dem Zylinder und schiebt es anschließend wieder zurück um den Zylinder damit zu laden. Für den perfekten Ladevorgang steht ein bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung, in dem die Ladung mit dem Rest vom Motor harmoniert. Sehr stark abhängig ist die Ladung von der Temperatur des Auspuff Gases. Umso heißer das Gas ist, umso schneller ist es.


  • Ich hols mal wieder hoch ;)


    Wulf baut keine Simsonpötte, da er das Werkzeug nicht dazu hat. - Ich weiß das wusstet Ihr mittlerweile :)


    Also Wer baut wo für wieviel? :D



    EDIT:3


    habe mir grad alle 10 Seiten durchgelesen


    http://www.simsonforum.net/ede…r-gesucht-t57751-135.html


    :S





    so, habe jetzt vllt doch jemanden der es nachbauen könnte.


    Kann mir jemand mal speziell die Endtüte ausmessen und Fotos machen?


    also die rundung und da eingepresste Stück hinten.


    DANKÖÖ

    4 Mal editiert, zuletzt von Saxonia ()


  • Und ist was daraus geworden? Wenn ja zeig mal ein paar Bilder :)

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