Zylinder im Stand einfahren?

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  • Im stand einfahren müsste eigentlich funktionieren, und man müsste ihn nur mit hilfe eines Ventilators kühlen, so das der zylinder eine außentemperatur von ca 50 bis 70°C


    Ich habe mir eine Vorrichtung für Bohrmaschiene und Motor gebaut. Die Bohrmaschiene läuft mit 2500upm.Zündkerze oben raus, normales motorenöl oben rein. Und denn mit der bormaschiene über der KW antreiben lassen und paar nächte Laufen lassen, aber beim ersten mal habe ich es ohne einen Auspuff dranne gemacht, und muss sagen das es urisch laut war. Und es Funktioniert richtig GUT :thumbup:


    Und einfahren macht man laut vorgabe sowieso mit 1:33
    Und würde empfehlen, das man die ersten 50km nur mit 50% leistung fahren,
    denn bis 200km mit 65%
    und denn den rest bis 400-500km mit 80%


    Aber ich habe schon mal nen zylinder nicht eingefahren und muss sagen das der nach 2500km total sch..... lief

  • Schön langsam warmfahren und dann mit möglichst vielen Lastwechseln, ohne Bergstrecken und Beifahrer den Zyli einfahren.


    Ab 50 km würde ich die Drehzahl beim Hochschalten immer ein bisschen erhöhen.
    Wenn du aufpasst, kannst du hören, dass der Motor mit dir spricht.


    Gutes Öl und 1:33 sind eh obligatorisch.


    Viele Grüße
    Tomac

  • Ich halte wenn, dann auch die Last für entscheident, d.h. Einfahren ohne Last (im Stand) für sinnlos.
    Es kann doch nicht so schwer sein, etwas ruhiger mit der Gashand zu sein..


    Es geht nicht darum so und so viel Prozent der Leistung auszureizen.. Denn das heißt nicht anderes als nur bis zu einer bestimmten Drehzahl im vierten beschleunigen zu dürfen, auf gut deutsch: nur 40 zu fahren, später dann 45 und so weiter. Das ist quatsch.


    Überbewertet ist es trotzdem ;)

  • Hallo.


    habe damls mit meinen roller sr50 schon 4Zylinder eingefahren.Eimal ein 50/2 dann ein 60/2 und nachdem die ganzen krümmergweinde immer kaputt waren einen 60/4 und später dann einen 60/6 für einen freund weil der immer klemmer hatte.Naja habe immer bei einen nagel neuen motor bzw überholten bis 50km ca. 40-50% gas dann ab 150km 60% ab 250km 80% mit berge mal dann 300km 100% muss sagen die zylinder liefen dann sehr gut bis heute noch vom freudn.Aber habe auch einen tipp bekommen von einen simson tunner.das man gerade bei 4Kanal besseres öl nehmen soll ich habe immer 1:40 gemischt mit stihl öl(rot) und muss sagen geht sehr gut.Seit dem das mein freund hat hatte er noch nie einen kolbenklemmer.Und einfahren geht besser wenn es draußen nicht alt zukalt ist aber auch keine 25grad hat draußer so ab 10-15grad sollte man das machen sagen viele.und den vergaser bissel auf fett stellen. ;) :a_bowing:

  • Hallo ich bin zwar Neuling im Forum aber zum Thema Einfahren, wollt ich auch mal was loswerden. Also generell wird Eingefahren immer unter Last, das heißt, man sitzt auf dem Moped. Weil es so eine ganz andere Belastung für den Zylinder ist. Die ersten Anweisungen von Simson damals zum Thema Einfahren waren wie folgt. Auf gerader Strecke ohne Berge das Fahrzeug langsam beschleunigen und gleichmäßig die Gänge wechsel bis in den höchsten Gang. Dann kurze Zeit unter Volllast fahren. Danach anhalten und Moter abkühlen lassen. Das ganze bis zu glaub ich 3 mal wiederholen und das alles mit einem Gemisch von 1 zu 33.
    Für alle unschlüssigen hier aber noch die Originalanweisungen von Simson aus den Betriebsanleitungen für S51, KR 51/1 und SR50.


    S51:
    2.3
    Einfahrhinweise



    • Das "Einfahren" dient dem gegenseitigen funktionsgemäßen Anpassen der bewegten Bauteile des Fahrzeugs. Das Fahrzeug ist in dieser Phase besonders aufmerksam zu beobachten. Diesem Zweck dienen auch die vorgeschriebenen Durchsichten im Garantiezeitraum. Versäumnisse schließen dementsprechende Garantieansprüche aus. Der Nachweis termingerechter Ausführung ist unerläßlich.


    • In der Einfahrzeit ist die Belastung des Fahrzeuges langsam, aber stetig zu steigern. Das trifft vor allem für das Fahren mit "Vollgas" zu.


    • Das Anbringen von Kindersitzen und das Mitführen von Anhängern ist während der Einfahrzeit zu vermeiden (siehe dazu auch Abschnitt 5).


    • Die Kraft- und Schmierstoffempfehlungen sind korrekt zu befolgen.

    KR51/1:


    2.4
    Einfahren


    Die bewegten Teile des Motors und des Antriebs benötigen eine gewisse Laufzeit, um sich entsprechend ihren Betriebsbedingungen aufeinander einzuspielen, man sagt : "Bis das Fahrzeug eingefahren ist". Erst dann geht es richtig "frei".


    Während dieser Zeit verringert sich natürlich der Eigenbedarf der Antriebsaggregate an der vom Motor erzeugten Leistung, was sich in einer zunehmenden "Lebendigkeit" des Fahrzeugs bemerkbar macht. Diese Einlaufperiode erstreckt sich je nach Fahrweise bis zu etwa 1500 Fahrkilometern. Besonders während der ersten 500 km sollte man den Motor schonend behandeln und aufmerksam beobachten.


    Halten Sie in diesem Zeitraum vor allem das vorgeschriebene Mischungsverhältnis von 33 : 1 exakt ein. Steigern Sie langsam, aber stetig die Anforderungen an den Motor, schalten Sie herunter, sobald Sie merken, daß der Motor nicht mehr flott zieht.


    Und noch etwas : Nehmen Sie während der Einfahrzeit keine eigenmächtigen Korrekturen an der Vergaser- oder Zündeinstellung vor, sondern überlassen Sie das der Vertragswerkstatt.

    SR50:

    Einfahrhinweise


    • Das "Einfahren" (bis etwa 1000 km) dient dem gegenseitigen funktionsgemäßen
      Anpassen der bewegten Bauteile des Fahrzeuges.
    • In der Einfahrzeit ist die Belastung des Fahrzeuges langsam,aber stetig zu
      steigern. Der Sozius-und Anhängerbetrieb sollte während der ersten 500 km
      vermieden werden.
    • Die Hinweise für das Tanken (siehe Abschnitt 2.1.) sind korrekt zu befolgen.

    So vielleicht hilft das ja ein bißchen. Ich sag mal 1500 Km sind zwar ein wenig viel, aber ich würd wenigstens 250 Km den Motor einfahren. Und vor allem ab und zu auch mal Vollgas geben, da sich beim einarbeiten des Kolbens am oberen Rand des Zylinders ein Grat bildet und wenn der nicht ab und zu durch Vollgas gebrochen wird, funktioniert dieser wie eine Drosselung, das heißt der Kolben kommt nicht über diesen Punkt hinaus, und das kann dann schon ein paar Km/h kosten.


    Wenn das der Weg ist den ich gehen muß, um zu tun was ich tun muß, dann soll es so sein.


    Stanley "Tookie" Williams hingerichtet am 13. Dezember 2005

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