Drehzahlmessung

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  • Spannung: 6 V
    Zündung: U
    original: ja
    Erfahrung: Laie
    Schaltplan: ja
    Problem aufgetreten: beim Basteln



    Motordrehzahl messen ?

    Frage


    Besitze ein einfaches handygrosses Multimessgerät (no name Produkt), Schliesswinkel, Voltmeter und Drehzahlmesser. Habe damit sehr lange nicht mehr gearbeitet,Bedienungsanleitung nicht mehr auffindbar. Gerät hat nur zwei Prüfkabel, rot und schwarz.. Wo werden die Kabel zwecks Messung der Drehzahl angeschlossen?



    Antwort


    An die Zündspule!



    Wo soll ich die Kabel anschließen? Klemme 1 und 15 oder am Zündkabel??

    ( Quelle : Yahoo clever )


    Kann ich zur Anzeige der Drehzahl einen Drehzahlmesser mir Zeiger nehmen?


    zB mit dem.: http://www.akf-shop.de/shop/pr…-Fernlichtkontrolle-.html



    S 51 B 1-4 Unterbrecher 6V Boardspannung ( 2x )

  • Ich glaube, du musst die 2 Kabel um das Zündkabel wickeln. So hab ich das mal gelesen.

    Eins ist Fakt: Gekackt...wird nackt! :b_dance:

  • Mahlzeit!


    Der von Dir verlinkte Drehzahlmesserist rein mechanischer Natur. Er wird, wie derTacho auch, über eine Welle angetrieben. Dazu gibt es bei den M5x1 Motoren einen anderen linken Seitendeckel mit Drehzahlmesserantrieb, der dann verbaut werden muß.


    Dein kleiner Handdrehzahlmesser wird wahrscheinlich für PKW mit Batteriezündung ausgelegt sein. Hier gehört er meist an Masse und Klemme 1 (Leitung vom Unterbrecher / Zündbaustein zur Zündspule). Manchmal auch Klemme 15 (Plus) und Klemme 1.


    Bei einer Magnetzündung mag es funktionieren, diesen auf beide Anschlüsse der Zündspule zu klemmen, also 1 und 15. Da hier aber ganz andere Spannungsverläufe als bei einer Batteriezündung auftreten, dürfte der Anzeigewert eventuell nicht stimmen.
    Einige der speziell für Moppeds gebauten elektronischen Drehzahlmesser nehmen die Drehzahl auch an einer Lichtspule ab, andere wieder an der Primärseite der Zündspule (Klemme 1 bzw. 2).


    Die Geschichte mit einem um das Zündkabel gewickelten Draht gibt es meist bei elektronischen Nachrüst-DZM. Bei Deinem wird das nicht der Fall sein. Macht auch keinen Sinn, zwei Kabel gleichzeitig ans Zündkabel zu wickeln. Dann hätte man ja eins gleich weggelassen.


    Bevor Du es wegwirfst, kannst Du es ja mal an Klemme 1 und 15 oder Klemme 1 und Masse klemmen. Vielleicht kommt ja was brauchbares bei raus.


    Gültig wäre dann der abgelesene Wert für 2-Zylinder Viertaktmotore (1 Zündung pro KW-Umdrehung).


    GlückAuf!


    MacHeba

  • Also!


    Wenn das funzt mit dem anklemmen dann könnte man ja versuchen aus einem mechanischen Dzm einen elektrischen zu machen.


    Die Anzeige sollte so bleiben,wie der von mir favorisierte.Vielleicht bekommt man ja einen brauchbaren Wert ,wenn man einen Potenziometer verbaut.Sollte doch funktionieren.Werde das mal mit nem EWletrotechniker heute Nacht besprechen.



    :_sword:

    S 51 B 1-4 Unterbrecher 6V Boardspannung ( 2x )

  • Also:


    Anschluß zweier Drähte an die Zündspule. dann einen mech.Drehzahlmesser(entkernen bis auf Nadel und Blatt) jetzt verbaut man einen kleinen Motor,einen Magneten an der Nadel und fertig.


    Funktion: über die Spannung der Zündspule wird der Motor betrieben.Im Motor wird ein Induktionsfeld erzeugt,welches den Magneten mal mehr mal weniger abstößt. je mehr Spannung an der Spule je größer das Induktionsfeld.Je größer das I-Feld je mehr wird der Magnet abgestoßen...



    Janz einfach-ne?!?! :bounce:

    S 51 B 1-4 Unterbrecher 6V Boardspannung ( 2x )

  • Daraus ergibt sich doch aber nicht automatisch die genaue Drehzal oder?

    Eins ist Fakt: Gekackt...wird nackt! :b_dance:

  • Mahlzeit!


    Haste das mal ausprobiert?


    Also, mir erscheint die Geschichte mit 'nem Motor nicht ganz brauchbar. Vielleicht verstehe ich aber auch nicht ganz, wie Du das vor hast.


    Viele der käuflichen elektr(on)ischen DZM bestehen aus dem üblichen Drehspulinstrument mit ein klein wenig RC-Beschaltung drumrum, die auf die jeweilige Zündanlage abgestimmt ist. Einfach aufgebaut, nur die dimensionierung ist der ganze Trick. Die für PKW benötigen zudem immer noch eine Versorgung mit 12V, da sich noch aktive Elektronik (Impulsformer) im innern befindet.
    Ausgewertet werden entweder Zündimpulse pro Zeiteinheit oder die Frequenz der von der Lima erzeugten Wechselspannung (z.B. bei älteren Dieselmotoren, Abgriff in der Lima vor dem Gleichrichter), ein DZM ist also ein Frequenzmesser.


    Einfach nur Spannungen zu messen führt nicht zum Ziel. Der E-Motor, den Du verbauen willst, wird sich mit irgendeiner Drehzahl drehen, die nicht zwangsläufig proportional zur KW-Drehzahl sein wird. Außer, Du nimmst einen Synchronmotor.
    Auch, wenn Du den Motor nicht drehen lassen willst, sondern nur die von seinerWicklung erzeugte Kraft bzw. Drehmoment messen willst, so wird das kaum in einem sinnvollen Zusammenhang zur Motordrehzahl liegen, da Du dann einen Strommesser baust.


    Das wären meine Befürchtungen.


    Welche Erkanntnisse sagen Dir, daß es "scheinbar doch" funktioniert? Gibt es so einen DZM?


    (Dieser Satz ist keine blöde Anmache, auch wenns so aussieht, sondern echte Neugierde)


    GlückAuf!


    MacHeba

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