Alles anzeigenDas ist schlichtweg falsch. Sorry, dass ich nach mehr als 3 Monaten nochmal reingrätschen muss. Aber wenn dann doch jmd die Suchfunktion nutzt, soll er / sie ja keinen Unsinn lesen.
Grundsätzlich gilt: der Verbrauch ist eine Funktion aus Drehmoment und Drehzahl. Allerdings lässt sich diese Funktion nicht formal herleiten, sonder wird üblicherweise aus sogenannten Muscheldiagrammen abgelesen. So hat der Bereich um 2.000 U/min bei 3/4 Last (max. Drehmoment) beim Auto i.d.R. den optimalen Verbrauch. Entfernt man sich von diesem Bereich ungefähr in konzentrischen Kreisen (in Wirklichkeit sind es eben keine Kreise, sondern krumme Linien, die zusammen ein Höhen- oder Muscheldiagramm darstellen) steigt der spezifische Verbrauch - bei gleicher abgefragter Leistung.
D.h. aber auch, dass man bei niedrigerer Drehzahl und höherem Moment mehr Sprit verbraucht. Auf der anderen Seite bedeutet es aber auch, dass man in zwei unterschiedlichen Gängen bei gleicher Geschwindigkeit (gleiche abgefragte Leistung) den selben Verbrauch hat. Alles klar?
Wie das Muscheldiagramm bei Simsonmotoren aussieht, kann ich leider nicht sagen. Aber vielleicht findet man sowas mit ein wenig Suche ja sogar. Wer weiß...
Du verwechselst Effizienz mit Verbrauch. Der Motor arbeitet in dem von dir beschriebenen Bereicht zwar am effizientesten, jedoch nicht unbedingt am spritsparendsten. Wenn die Drehzahl niedriger ist, finden auch weniger Verbrennungen statt. Somit ist bei gleichbleibender GEschwindigkeit der höchste Gang am spritsparendsten.
Was irgendwelche Spritsparexperten sagen, ist soweiso wie bei den Ärzten: 3 Ärzte haben 4 Meinungen. Da redet jeder anders. ich weiß von mir, dass ich unseren 306 schon unter den Normverbauch gedrückt bekommen habe ![]()
Um meine These zu bekräftigen hier das Zitat von Wikipedia:
"Die Effizienz (oder auch der Wirkungsgrad) des Motors beschreibt, wie viel der im Kraftstoff enthaltenen chemischen Energie tatsächlich in mechanische Bewegungsenergie umgesetzt wird. Dies ist von vielen Motorparametern und Einflüssen wie z.B. Belastung, Luftzufuhr, Temperatur, Sauerstoffgehalt, Kompressionsdruck usw. abhängig. Auch die innere Reibung des Motors (s.o.) gehört zu den Einflussfaktoren. Neben der Motorart (Otto/Diesel, 2-Takt/4-Takt) ist die Effizienz des Motors vor allem von der Drehzahl in Abhängigkeit von der abgegebenen Leistung abhängig. Die Effizienz lässt sich daran messen wie viel Kraftstoff der Motor für die Bereitstellung einer Kilowattstunde mechanischer Energie verbraucht, dies ist der spezifischen Verbrauch, angegeben in g/kWh.
PKW-Motoren arbeiten bei hoher Last (Pedal zu 3/4 betätigt) am effizientesten. Ist die hohe Last gegeben, arbeiten die meisten Motoren zwischen 1500 und 3000 U/min am effizientesten, viele Ottomotoren von 2000 bis 4000 U/min.[2] Bei starkem Beschleunigen, starken Steigungen und sehr hohen Geschwindigkeiten ist die hohe Last immer gegeben, deshalb sind diese Drehzahlen dabei optimal. Diese Situationen sind jedoch recht selten.
Meist wird weniger Leistung benötigt. Dann kann dieser Arbeitspunkt (hohe Last, niedrige bis mittlere Drehzahl) nicht erreicht werden. Niedrigere Last (Pedal zu 1/4 betätigt) würde den spezifischen Verbrauch stark erhöhen. Demgegenüber wird durch Hochschalten eine Absenkung der Drehzahl etwa auf 1000 U/min und ein effizienter Arbeitspunkt mit hoher Last erreicht:
Nach einer Studie des baden-württembergischen Innenministeriums benötigt ein typisches Fahrzeug mit Dieselmotor für konstantes Bergauffahren mit 60 km/h im 3. Gang bei 2600 U/min und 1/4 des maximalen Drehmomentes gut 13 l/100 km Diesel. Das gleiche Fahrmanöver hingegen im 5. Gang bei 1500 U/min und 3/4 des Maximal-Drehmomentes führt zu einem Verbrauch von nur 9,8 l/100km. Gleiches gilt auch bei Ottomotoren und bei geringer Last. So gibt beispielsweise Opel für einen Corsa 1,2 bei 50 km/h Konstantfahrt (Dahinrollen im Stadtverkehr) folgende Verbrauchswerte an: 2. Gang: 6,1 l/100km, 3. Gang: 4,2 l/100km, 4. Gang: 3,8 l/100km und im 5. Gang nur 3,4 l/100km.[3]
Um den Motor möglichst effizient arbeiten zu lassen, sollte man daher in der Regel im höchstmöglichen Gang fahren.
[...]
Fahrzeuge mit Ottomotoren sollten stets mit der niedrigsten möglichen Drehzahl gefahren werden, da deren Wirkungsgrad erheblich von der Belastung und Drehzahl des Motors abhängt. Der Wirkungsgrad und damit die Ausnutzung der im Kraftstoff enthaltenen Energie ist in einem hohen Gang höher als bei gleicher Geschwindigkeit in einem niedrigen Gang.
Fahren Sie also stets im höchstmöglichen Gang. Erst wenn das Drehmoment des Motors nicht mehr ausreicht oder Sie verkehrsbedingt stärker beschleunigen müssen, schalten Sie zurück.
Bei Turbodieselmotoren empfiehlt es sich, im Bereich der Drehzahl des höchsten Motordrehmoments mit hoher Last zu fahren, da dort der spezifische Kraftstoffverbrauch am niedrigsten liegt. Ein Beispiel: Ein Turbodieselmotor erreicht sein höchstes Drehmoment herstellerabhängig bei rund 1.600 U/min, von wo es ein Plateau bis oft über 3.000 U/min bildet. Da bei höheren Drehzahlen die relativen Verluste steigen, sollte man eher den unteren Drehzahlbereich des Plateaus nutzen. Schalten Sie also hier zurück, sobald die Drehzahl unter die untere Grenze fällt."
Dein Argument mit dem Bereich des maximalen Drehmoments trifft also wenn dann nur für Dieselfahrzeuge zu. Da 1.600 Touren aber ein Witz sind, die man im Stadtverkehr schon (fast) im 5. Gang erreicht, ist also auch diese Aussage hinfällig ![]()
Und außerdem: Ein M5X1-Motor hat sein maximales Drehmoment bei 40-45 km/h im höchsten Gang. Der niedrigste Verbrauch liegt aber bei einer geringeren Geschwindigkeit (is ja schließlich auch kein Diesel
)