Hi,
ich denke mir nicht, dass es ein Problem ist mal Geld auszugeben. Was mich stört wäre, dass ich viel Geld für irgendeinen China Scheiss ausgebe was von den armen Arbeitern für 1 Euro die Woche zusammengekloppt wird.
Vor- und Nachteile aller Simson Zündungen
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Dann brauchste ja gar nichts mehr kaufen :smokin:
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Zum Thema E-Zündung und Einstellbarkeit (ohne Spezialwerkzeug):
1. Zündkerze runter
2. Schraubenzieher in den Zylinder und im OT die Stelle markieren, die gerade noch seitlich über den Zyli zu sehen ist
3. Schraubenzieher 1,5-1,8mm weiter in Richtung Griff markieren (wenn man halbwegs schätzen kann reicht ein Lineal)
4. Schraubenzieher wieder in den Zyli
5. Polrad so zürückdrehen dass die als zweites markierte Stelle abtaucht, zum Spielausgleich ein kleines Stück vor (Schraubenzieher muss in der Position bleiben)
6. Grundplatte lockern und so einstellen, dass der Geber genau über der ausgehöhlten Stelle im Polrad liegt (Polrad/Kolben darf sich nicht verschieben; zur Sicherheit nochmal den Schraubenzieher kontrollieren)
7. Festziehen der GrundplatteZum Thema defekter Geber:
Man muss nicht gleich die ganze Grundplatte wechseln,
ein Lötgerät ist nicht teuer, Polrad abmachen und Grundplatte lockern hätte man beim Austausch sowieso machen müssen, löten und bohren ist nicht schwer, vorsichtig etwas Plastik entfernen auch nicht.
Hier ist was tollesWenn jemandem das gelötete Kabel nicht wegrostet (deshalb ist eins aus Silber ratsam) dann kann man, zumindest was den Geber angeht, auf eine unendlich lange Reise!
Am Rande, der Vorbesitzer meiner E-Zündung hatte das bei damals 10t km gemacht weil kaputt, seitdem hat das Ding 40t km runter -
Naja ... ich kaufe lieber neue Grundplatte mit Geber da weiß ich was ich habe !

Andere Frage kann mir einer erklären wie ich das mit der Zünduhr mache? habe E-Zündung und mein Polrad ist schon derbe runter mit der Farbe ....wäre mal Zeit für ne Neulackierung ...und da wollte ich mal Fragenwie das aussieht da...
Zünduhr reindrehen ...am Polrad drehen obere Totpunkt finden... Zünduhr 1,4 mm zurückdrehen ( wo dreh ich da dran?) Und markieren das ganze?
Edit:Habe niegelnagelneue Grundplatte ...bei der alten ( neuen..2 Jahre alt und nen heißen langen Sommertag ohne Pause hat se nicht geschafft ...Marke: Aka Electronic) hat der Geber nen Arsch hochgemacht ... sind keine Markierungen drauf....

Ansonsten würde ich die Variante so machen wie hier http://www.youtube.com/watch?v=2rvPxAhn5n8&NR=1
Wäre Dankbar um Hilfe !

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Bei der alten E-Zündung kannst du den Zündzeitpunkt auch ohne Markierung recht gut anpeilen. Du stellst mit Hilfe der Messeinrichtung den Motor in den RICHTIGEN Zündzeitpunkt (1,5 mm für die alten Motoren, 1,8 mm für die neueren 50er, 1,4 mm für die 70er). Jetzt schaust du unten im Polrad auf den Geberklotz. Innen im Polrad siehst du eine Lücke zwischen den Magneten. Du drehst die Grundplatte so hin, dass der Geber genau mittig über dieser Lücke steht. Fertig ist der Zündzeitpunkt, ganz ohne Markierungen.
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Bei der alten E-Zündung kannst du den Zündzeitpunkt auch ohne Markierung recht gut anpeilen. Du stellst mit Hilfe der Messeinrichtung den Motor in den RICHTIGEN Zündzeitpunkt (1,5 mm für die alten Motoren, 1,8 mm für die neueren 50er, 1,4 mm für die 70er). Jetzt schaust du unten im Polrad auf den Geberklotz. Innen im Polrad siehst du eine Lücke zwischen den Magneten. Du drehst die Grundplatte so hin, dass der Geber genau mittig über dieser Lücke steht. Fertig ist der Zündzeitpunkt, ganz ohne Markierungen.
Das magst Du so vielleicht so hinkriegen, aber für den Laien ist das ein Lotteriespiel! Ich kann nur Stroboskop empfehlen für den, der nicht nach Gehöhr und Gefühl einstellen kann!! Alles andere wird unbefriedigend, Zigarettenpapier für den Unterbrecher? Oder Staniol, was nehmen wir denn da? Von Milka-Schokolade oder andere Sorte?? Mal solch Stroboskop borgen im Club oder in der Werkstatt "Hobbyschrauber", und wenn´s `ne Mark kostet. Das hat man dran. Bei älteren Fahrzeugen würde ich sowieso 1 bis 2/10tel auf Spät gehen.
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So jetzt bin ich ganz verwirrt
aber okay ... ich nutze doch lieber die Methode wie im Video denke ich mal ...Was meinst du mit alten und neuen Motoren?
Ich habe nen regenrierten Motor aus der DDR M541 mit neuen Kolben und Zylinder muss ich also bei dem die 1,8 mm OT einstellen?
und wie zum Teufel lese ich so eine Uhr eigentlich ab? Ich guck da drauf wie ein Affe ins Uhrwerk und werde nicht schlau draus ....
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Ich kann nur Stroboskop empfehlen für den, der nicht nach Gehöhr und Gefühl einstellen kann!!
Und konkret was machst du mit dem Stroboskop, wenn nirgends Markierungen sind, die man anblitzen könnte? Nebenbei gesagt sind die werkseitigen Markierungen erfahrungsgemäß sowieso schon ein bisschen spät gegenüber dem Sollmaß - und das Sollmaß ist noch dazu für schwächere Kraftstoffe gewesen als wir heute tanken.
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Zünduhr ablesen: Uhr mal richtig scharf angucken! Eine Zeigerumdrehung ist 1 mm. Teilung ist meist 1/100 mm. Skale kann man meist drehen. Also Uhr einschrauben, dann OT suchen und Skale auf Null drehen. Dann Kurbelwelle soweit zurückdrehen um den ZP zu finden. Bsp.: 3,5 Zeigerumdrehungen sind 3,5 mm Kolbenhub. Man kann auf hunderdstel mm einstellen - wenn der Motor aber läuft sieht das ganz anders aus. Deswegen "die alte Leier" Stoboskop! Geht schneller, ist einfacher und man hat sofort die Rückmeldung übers Auge, ob das, was man einstellen wollte auch stimmt.
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Hattest Du nicht schon vorher erklärt, wie man was markiert? Na gut, also Malerkrepp auf`s Schwungrad kleben und Kerbe in das Gehäuse an geeigneter Stelle einbringen.(wollte fast reinkloppen sagen) Dann mit besagter Messuhr OT und Zündpunkt suchen und auf dem Krepp anzeichnen. Kann man ja gleich mehrere Zeiten suchen. z.B. 1,4 1,5 1,6 1,7 wie man möchte. Wenn man der Meinung ist, daß die Messung hinreichend genau ist, kann man die Werte mit Körnerpunkten auf dem Schwungrad markieren. Nun kommt das Teil mit dem Blitzlicht zum Einsatz und man dreht sich den Zündpunkt unter optischer und akustischer Kontrolle genau da hin, wo man will. Und wenn der Sprit zu schnell zündet, geht man eben was weiter in Richtung OT.
Und wenn man das einmal markiert hat, sind es Deine eigenen Messwerte, und ich gebe Brief und Siegel: Jeder glaubt, seine Messwerte sind die Richtigen! -
Dein Denkfehler: Wenn die Relation von Polrad und Grundplatte nicht markiert ist, kann man diese weder herausmessen noch abblitzen.
Man kann sehr wohl - wie du beschreibst - den OT und den ZZP am Kolben herausmessen und die Polradstellung irgendwie markieren. Aber dann wie weiter? Woher weiß man, wie die Grundplatte zum Polrad stehen muss, damit sie exakt an diesem Punkt den Geberimpuls abfeuert? Bei U-Zündung ist es offensichtlich, der Unterbrecher beginnt hier zu öffnen. Bei E-Zündung "passiert" nichts optisch erfassbares, also muss man es erstmal über die Gebermitte peilen.
Hinterher, zur Kontrolle, kann man dann schon wieder das Stroboskop schwingen - aber zum ersten Einstellen nutzt es nichts.
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Also ein Denkfehler kann es nicht sein, weil ich gar nicht gedacht habe. Vielleicht hab ich mich zu umständlich oder unverständlich ausgedrückt, aber ein Video dreh ich nicht für die Zündeinstellung beim Moped. Bei Zündungen mit Fliehkraftverstellung kann man (oder ich zumindest) das "how to use" dann warscheinlich gar nicht mehr in Worte fassen. Wenn´s nich so weit wäre bis Augsburg, würde ich gleich mal rübergeknattert kommen mit meine Jawa und 2 Flaschen Gerstensaft.
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