Trabi Bremsen

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  • hey,


    ick hab da nen problem und brauch unbedingt bisschen hilfe. hab mir letzten montag nen trabi jeholt, bei dem die bremsen nich so waren...... tja heut als ick runter kam is die bremsflüssigkeit vorne rechts ausgelaufen und die bremse funktioniert überhaupt nicht mehr. hab versucht mir die ganze sache am wochenende anzusehen doch leider brauch man da ja nen speziellen Bremsabzieher, den ich natürlich nicht habe.


    ick wollt nun fragen ob irgendein trabi kundiger berliner ma bisschen zeit für mich opfern kann und mir hilft. did wär echt wichtig. zur not würd ick natürlich och wat zahlen.


    danke schon ma im vorraus

  • Moinmoin!


    Was hastn fürn Baujahr? Je nach Ausführung des Antriebs (Kreuzgelenk oder Gleichlauf) muss es nich zwingend ein Abzieher sein.


    Unter trabitechnik.com findest du das Whims, DIE Schrauberfibel für den Trabant-Fahrer.


    Bzgl eines Helfers: Frag doch ma im Pappenforum nach, dort kann man dir sicherlich helfen.


    Gruss


    Mutschy

  • Hallo!


    Beim 89er gehts definitiv auch ohne Abzieher. Wenn ein Vorbesitzer allerdings ein altes Getriebe mit den alten Antrieben eingebaut hat, brauchste auch nen Abzieher...


    Guck dir am Besten die Mutter an der Nabe genau an: isses ne Bundmutter -> \"neuer\" Antrieb -> kein Abzieher erforderlich, isses ne flache Mutter mit Sicherungsscheibe -> \"alter\" Antrieb -> Abzieher zwingend notwendig.


    Als Erstes würde ich es so probieren:
    Trommel noch komplett drauf, Zentralmutter gelöst. Dann mitm Hammer aussendrum dengeln, irgendwann rutscht die Nabe runter. Sollte das keinen Erfolg bringen, nimm nur die Trommel ab (is mit ner Schlitzschraube M6x5 an die Nabe \"geheftet\") u versuch dann mal, die Nabe runterzuziehen. Aber nur mit nem massiven Abzieher, der dafür gemacht is. Abzieher mit 2 oder 3 Armen brechen entweder glei weg oder sie verbiegen die Nabe, so dass sie zwar unter geht, du sie dann aber entsorgen kannst...


    Gruss


    Mutschy

  • Hi
    Die Hammermethode funktioniert immer, sei nur nicht zu vorsichtig sondern hau ordentlich zu.
    Bevor du anfängst, besorg dir nen kompletten Satz Radbremszylinder und Beläge. Wenn du nur ein Rad neu machst kommen innerhalb der nächsten Wochen die anderen Bremszylinder sowieso auch noch.


    Viel Spaß beim Basteln

  • Moin!


    RBZ sollten immer auf der gesamten Achse getauscht werden, genau wie Bremsbeläge oder Trommeln. Einfach der Sicherheit wegen. Schmeiss die alten RBZ aber nich wech, sondern lass sie honen (zB in bei nem Motorenfuzzi) u leg sie dir aufs Lager. Es geht nichts über aufgearbeitete DDR-RBZ. Tschechische (oder ungarische?- ich weiss es grade nich) RBZ stehen nich grade im Ruf, qualitativ besonders hochwertig zu sein...


    Stefan:
    Die Hammermethode funktioniert auch bei konischen Achsstümpfen? Das wusste ich gar nicht, hatte immer nen Abzieher zur Hand.


    Habs mir aber immer \"einfach\" gemacht: Wenn ich nen \"frischen\" Trabant mit Kreuzgelenken hatte, hat der n neueres Getriebe incl Antriebe bekommen, da die Gleichlaufgelenkewellen wartungsärmer (fast verschleiss- u wartungsfrei) sind. Ausserdem können die neuen Antriebe mehr ab. Bei meinem 69er 601 ist mir 2 x innerhalb von einer Woche das rechte Kreuzgelenk weggeflogen. Seitdem haben alle Pappen ein neueres Getriebe eingepflanzt bekommen. Ausserdem hab ich gleich die hinteren Achsstümpfe gegen zylindrische ausgetauscht, wenn noch konische drin waren. Schon schön, wenn man auf ein verdammt grosses E-Teil-Lager zugreifen kann...


    Gruss


    Mutschy

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