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Reimport S50N durch Einzelabnahme für 60km/h zulassen?

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      Falko1 schrieb:

      Also sollte ich eigentlich gute Karten haben, den Rahmen durch TÜV- oder DEKRA-Abnahme für 60km/h zuzulassen?


      Lies und verstehe...

      hallo-stege schrieb:



      Die ungarischen Simsons müssen also nach nationalem BRD Recht passend zum Baujahr betrachtet werden, und die 50 km/h sind auch für Fahrzeuge vor Bj. 85/86 anwendbar (entsprechende technische Eignung vorausgesetzt)



      Simex´s Aufbau - Thread

      Der Standard
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „simtex“ ()

      Im Zweifelsfall in geschlossenen Ortschaften wirklich nur Tempo 50 fahren, wie jeder andere auch
      und sich auch sonst nicht weiter auffällig verhalten. Aber wenn sonst auch optisch augenscheinlich alles original ist - welchen Ordnungshüter hier im Osten sollte das besonders jucken? Die Fahrzeuge sind ja allgemein bekannt. Sicher, im Westen dürfte das vielleicht ein bischen strenger ausfallen,
      schon deshalb, weil die Fahrzeuge dort nicht so populär sind und deshalb wahrscheinlich auch
      genauer kontrolliert wird. Stichwort Rollenprüfstand usw.
      Muss das Thema mal rauskramen da ich schon mehrmals auf Exportmopeds gestossen bin bzw. mal mit dem Gedanken gespielt habe...


      Warum muss das nach natinalem BRD Recht passieren? Theoretisch sollte doch das DDR Recht greifen?

      Irgendwo muss es doch ein Schlupfloch geben, schliesslich sind die Mopeds doch identisch mit denen aus dem Inland, die Sondergenehmigung besteht doch auch für Mopeds die nach dem Westen ausgeliefert wurden oder verstehe ich da was falsch?





      Diese Elende Bürokratie was sowas angeht, das selbe wenn du eine grössere Zweitakter als Enduro hast die noch nie angemeldet war. Irgendwann hast du einfach verloren und kannst sie nur als Sportgerät brauchen...

      scrap schrieb:



      schweißgeräte scheißen mit STROM.
      Nach BRD verkaufte Möps Marke Simson 50ccm wurden auch Geschwindigkeitskastriert nach damalig geltender STVZO das das Problem... An den Exportfahrzeugen.

      Die 60 kmh galten nur für in der DDR vertriebene Fahrzeuge und hat leider nur für diese Bestandsschutz
      @Starheizer
      Ganz einfach weil wir in der BRD leben und die DDR schon über 20 Jahre nicht mehr gibt.
      Die Betriebserlaubnis der DDR ist laut Einigungsvertrag anerkannt bzw. weiterhin gültig, damit darf die 60km/h mit Mopedführeschein gefahren werden. Ist alles im Einigungsvertrag geregelt.
      Nur eine Simson zb. für Ungarn, Tschechien usw.
      gebaut wurde hat nie eine Betriebserlaubnis vom KBA der DDR bekommen, zu was auch.
      Die Moped sind entsprechend der Vorschriften des jeweiligen Landes gebaut worden.

      Genau deshalb ist eine Vollabnahme zur Erteilung der Betriebserlaubnis nötig und da zählen nun mal die Bundesdeutschen Vorschriften.
      Entsprechend muss das Moped den Vorschriften angepasst werden, wenn nötig.
      Nach bundesdeutschen Vorschriften gibt es kein Kleinkraftrad was 60km/h fahren darf, nur 50km/h und ab 2002 45km/h.
      Deswegen bekommen die Reimporte maximal eine 50km/h BE. und vom KBA gibt es keine zweitschrift der Betriebserlaubnis weil das Moped keine vom KTA der DDR bekommen hatte.
      So einfach ist das.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „ckich“ ()

      Da bist du nicht der einzige und ich behaupte mal, gäbe es eins wäre das schon mit Sicherheit bekannt.
      Im Prinzip macht nur das mit der BE, maximal 50km/h, was ich geschildert habe die Reimporte nicht so "unbeliebt".
      Was für den ein oder anderen vielleicht in Frage kommt, ist eine Zulassung als Leichtkraftrad, macht aber Führerschein A1 notwendig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „ckich“ ()

      Das ist dann aber immer noch rechtlich anfechtbar Auch ein TÜV Gutachten ist vom Ermessensspielraum des Tüvers abhängig. Spätestens bei einem Unfall mit schwer lebensgefährlichen Verletzungen wird er wieder heranzitiert und steht mit auf der Anklagebank
      und dann kann man auch gleich größeren Zylinder verwenden, und gemäßigtes Tuning betreiben :) außer man will irgendwas hochgezüchtetes unterm Popo


      Schlupfloch ist das ja auch wieder nicht genau genommen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ColonelSandfurz“ ()

      Falko1 schrieb:

      ckich schrieb:


      So einfach ist das.


      Habe mal gelesen, dass man eventuell auch eine 60km/h-Berechtigung kriegen kann, wenn der Typ vom TÜV keine Ahnung oder gute Laune hat oder beides. Das Eine schließt das Andere nicht aus.
      So einfach ist das? Ganz genau!


      Ich habe in Forums und das nicht nur einmal gelesen das Ahnungslose Tüv-Prüfern die 60km/h Bescheinigungen gegeben haben
      aber in dieser stand allerdings Kraftrad mit Leistungsbeschränkung oder Leichtraftrad, statt Kleinkraftrad.
      Frag mal Passa hir aus den Forum.

      Das ist blankes Glücksspiel und sollte man da Glück haben, kann die Zulassungstelle noch Nein sagen kann.
      Die Zulassungstelle muss die BE von der Dekra/TÜV noch Abstempeln , damit sie gültig ist.
      Ganz besondes da das KBA eine Anweisung in bezug Simson-Reimporte eine an die Prüfrganisation rausgegeben hat.
      Da kann man davon aus gehen das die Zulassungstelle das auch haben.
      Das Schreiben hat mir ein Prüfer gezeigt.

      Da die meisten Reimporte technisch nicht in Ordnung sind oder den Vorschriften nicht entsprechen , bestehen die die Einzelabnahme nicht.
      Also muss man neben den Kaufpreis noch Kohle in die Hand nehmen und sie technisch Fit zu machen und dann soll man sich auf ein Glücksspiel einlassen, was mit großer Sicherheit mit einer Pleite endet.?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ckich“ ()

      Falko1 schrieb:


      Also lohnt sich ein Reimport hier eigentlich nur als Sportfahrzeug oder für den Wald auf dem dünnbesiedelten Lande.


      Nein, man muss sich nur damit abfinden das man maximal 50km/h fahren darf und mit den Kosten und lauferrei für die Einzelabnahme
      dann ist alles im grünen Bereich.
      Nur die meisten wollen ja legal 60km/h fahren.
      Wer A1 Führerschein hat, kann so ein Reimport gleich als Leichtkraftrad abnehmen lassen, quasi als S70.
      Gibt viele den ein Reimport untergeschoben wurde und damit abfinden das sie nur 50km/h dürfen.
      Haben das Moped als Bastlerobjekt gekauft ohne Gewährleistung und denken sie können den meist Privaten Verkäufer nicht belangen.
      Dem ist nicht so, ist der Käufer nicht darüber in Kenntnis gesetzt wurden, das es sich um ein Reimport handelt dann ist das eine arglistige Täuschung.
      Ordentlichen Kaufvertrag vorrausgesetzt, und auch das in diesen nicht Reimport angekreuzt ist.
      Damit kann der kauf rückgängig gemacht werden. Nur das wissen nur ganz wenige.

      Gibt aber auch viele, den wurde erzählt, sie brauchen das Moped nur versichern und fahren ohne BE bis zb. die Rennleitung sie mal anhält.
      Dann kommt böse Überraschung.
      Ich habe auch einen Reimport aus Unwissenheit gekauft und dann bereits am ersten Tag hier im Forum rausgefunden, was es damit auf sich hat. Soooo schwer ist das ja nun nicht, man muss sich halt mal damit beschäftigen.
      Der Kaufvertrag kann aus den obig genannten Gründen rückgängig gemacht werden, das findet man auch flott heraus.
      Wer sich einreden lässt, ganz ohne Betriebserlaubnis mit einem Kraftfahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, der sollte sich vielleicht nochmal einen Eimer Theorie bei der Fahrschule holen.

      Grundsätzlich läuft es darauf hinaus, dass man sich als Besitzer eine Reimportes entscheiden muss.

      - Zulassung als Leichtkraftrad => Einzelabnahme, entsprechender Führerschein und Versicherung nötig // rechtlich sauber, eingeschränkt nutzbar und veräußerbar, kostet Geld
      - Zulassung als Kleinkraftrad mit 45 km/h und tatsächliche Drosselung=> rechtlich am saubersten, kostet auch Geld, unattraktiv
      - Zulassung als Kleinkraftrad mit 45 km/h ohne Drosselung => eventuell gleich mehrere Straftaten am Hals, wenn man erwischt wird, Versicherungsschutz sehr fraglich, kostet dann richtig Geld
      - Zulassung mit entferntem/erneuertem Typenschild bei DEKRA o.ä. => wenn's klappt und dann bei einem Unfall auffliegt, siehe vorhergehender Punkt (eigentlich ist die Zulassung erschlichen, somit nichtig)
      - Kaufpreis neu verhandeln, Umbau auf einen Rahmen, der bereits in der DDR zugelassen war => rechtlich sauber, kostet Geld aber steigert auch den Wert
      - Rückgabe an Verkäufer => kurzer Stress, eventuell mit Anwalt, kostet vermutlich auch

      Man hat's nicht einfach ?(
      Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt. (Forrest Gump)

      ducduke schrieb:

      Zulassung als Kleinkraftrad mit 45 km/h und tatsächliche Drosselung=> rechtlich am saubersten, kostet auch Geld, unattraktiv


      spielt doch das Baujahr eine Rolle, bis ca Jahr 2000 gebaute Fahrzeuge sind doch bis 50 kmh freigegeben. Erst nach 2000 kam doch die 45er Regelung aus der EU diese umzusetzen.

      Die Reimporte sind ja weit vor dem Jahrtausendwechsel gebaut, soweit ich weiß gelten dann auch die alten Vorschriften aus dieser Zeit noch

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