Zylinderrollenlager --> Axiales Kurbelwellenspiel

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      Zylinderrollenlager --> Axiales Kurbelwellenspiel

      Hallo Leute,

      ich habe einen Motor bei einem bekannten Tuner bauen lassen.
      Insgesamt ein sehr teurer Motor mit vielen Teilen von Ronge und einem 90ccm Motor.

      Nach einigen hunder Kilometern stelle ich fest dass ein deutliches Axialspiel der Kurbelwelle vorhanden war.

      Nach ausbau des Simmerrings an der Lima Seite konnte ich folgendes sehen:


      Das Zylinderrollenlager sitzt fest im Sitz.
      --> Jedoch der Innenring des Lagers lässt sich zusammen mit der KW im Lager um ein paar mm verschieben.

      Zylinderrollenlager können ja außeinander genommen werden und nehem nur Radialkräfte aus. Daher haben sie ja meistens sowieso ein recht hohes Spiel.


      Nun meine Frage:


      Da ich eine Langhubwelle von ZT-Tuning (In verbindung mit dem 90ccm Graugußzylinder von ZT) fahre bin ich mir nicht mehr sicher ob die KW-Pleuel oben am Kolben geführt wird oder unten.


      Sollte es auch bei der Langhubwelle über den Kolben geführt werden sollte das ganze nicht so problematisch sein oder?


      Ich könnte den Innenring ziemlich spielfrei fixieren indem ich die Ölleitscheibe umgekehrt einbaue. Mit Ausgleichsscheiben brauche ich nicht anfangen da diese zwar den Außenring des KW-Lagers beeinflussen aber nicht den Innenring.

      Meint ihr es wäre zu empfehlen das Ölleitblech einfach mal verkehr herum einzubauen?


      Wenn das Pleuel über den Kolben geführt wird ist das ganze wahrscheinlich sowieso nicht weiter schlimm oder?

      Falls nicht habe ich wohl ein Problem, aber ist dieses Problem nicht bekannt bei Zylinderrollenlagern?


      vg Josef
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      Die Lager müssen auch hier mit 0,1mm max Axialspiel eingebaut werden. Wenn da mehr ist reklamieren und ordentlich machen lassen. Das ist ja nicht schwer das richtig einzubauen.
      Wenn du soviel Spiel hast was sagt die Zündung dazu? Das würde mir viel mehr Sorgen bereiten.
      Probleme sind nur Lösungen in Arbeitskleidung !!!
      die Ölleitscheibe stützt sich außen auf den Segering, wie auch die Ausgleichsscheiben.

      Das Spiel im Zylinderrollenlager zwischen Außenring und Innenring ist aber doch bei den meisten Zylinderrollenlagern vorhanden oder?

      Die Zündung ist davon nicht betroffen. Die Schwungscheibe lässt sich natürlich ca. 1mm Axial bewegen aber das hat keine Auswirkungen auf die Zündung.


      Bedeutet das nun dass bei einer Kurbelwelle mit unten geführtem Pleuel generell keine Zylinderrollenlager verbaut werden dürfen oder was?


      vg Josef
      Vor allem was mich jetzt wundert ohne die kw zu kennen, bei einer original Welle hat man dich nichtmal paar MM platt maximal, damit würde sie ja schon am Gehäuse schleifen oder nicht?

      lehmann schrieb:

      Die Kombination 1 Kugellager und 1 Rollenlager wäre zwar möglich, dennoch aber sinnlos.


      Da machen die "großen" Hersteller anscheinend was falsch... :panic:

      ---

      Josef S. schrieb:

      Nach einigen hunder Kilometern stelle ich fest dass ein deutliches Axialspiel der Kurbelwelle vorhanden war.


      Dann schaue ja nicht nach dem Radialspiel... :D

      Die Zylinderrollenlager dürfen/sollten mit 0,2mm (+-1/10) verbaut werden.
      Dabei dürfen aber die Kurbelwangen nicht am Gehäuse schleifen.
      Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die KW mittig im Gehäuse steht. Ausgeglichen wird sowohl links als auch recht.
      Irgendwann haben die Lager ja auch einen Anschlag in sich. Sprich durch das Ausdistsanzieren mit den Ausgleichsscheiben kannst du das erforderliche Spiel einstellen.

      Die Ölleitscheibe als Anschlag zu nutzen ist nicht sehr schlau. Die reibt doch dann die ganze zeit?

      Deine KW ist wahrscheinlich untengeführt. Aber auch hier hast du etwas spiel am Pleuel.
      Messe einfach mal das Axialspiel. LT sagt ja, ein bisschen was ist ausreichend. :D

      Aber ansonsten: Frage deinen Tuner. Der wird es ja wohl am besten wissen.

      mfg
      :b_wink:
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