Beiträge von dieNudel

    Um noch einmal auf meine ursprüngliche Frage zurückzukommen:


    Die Tips in der Reihenfolge Tacharo -> simme hätte ich gerne befolgt. Leider bekomme ich bereits wie gesagt den Kupplungshebel nicht mehr in den Motor eingeführt. Ich fürchte das Kugellager, Entschuldigung, Buchse, steckt noch im Motorraum fest.


    Kann ich also sanfte Gewalt mittels Gummihammer anwenden in der Hoffnung, der alte Kupplungshebel ohne Buchse könnte sich einfädeln und die Büchse treffen? Oder ist Hopfen und Malz verloren und ich muss den Motor ohnehin spalten?


    Danke!

    Hallo,

    so richtig schönes Wetter und meine Simson steht noch immer. :(



    Die Druckstange steckt fest. Egal was ich versuche.

    Beim Fummeln und probieren fiel mir auf, dass dass das Kugellager, das normalerweise am Kupplungshebel sein müsste, nicht (mehr) dort ist. Ich habe nun die Befürchtung, dass sich das Lager und die Druckstange miteinander verkeilt haben. Den Kupplungshebel kann ich mit mehr oder minder sanftem Druck auch nicht mehr richtig reinstecken. Kann ich noch mehr kaputt nachen als ohnehin schon, wenn ich den Kupplungshebel per Hammer reinschlage? Meine Hoffnung wäre, dass ich das Kugellager dann vielleicht mit dem Hebel rausbekomme und im Anschluss die Druckstange Rausschütteln kann.


    Mit verzweifelten Grüßen,

    dieNudel

    Hallo,

    bin erst heute wieder dazu gekommen, wenigstens kurz in die Garage zu gehen. Die Kupplung hatte ich schon am Anfang versucht, korrekt einzustellen. Half aber nix. Nur am Kupplungsgriff selbst habe ich fast nichts verstellt, weil der Bowdenzug bereits aufspleißt. Alles andere ursprünglich Beschriebene habe ich nur zum Orakeln versucht, um nicht direkt den Motor zu öffnen. Aber egal.


    Stand der Dinge:

    Die Kupplung ist eine ganz normale mit Druckplatte (s. Foto, ausgehängter Bowdenzug). Der Kupplungskorb selbst hat etwas Spiel entlang der Welle, ist noch längst nicht spitz gelaufen. Der Kupplungshebel am Motor weist leichte Spuren auf, auf dem Foto sieht es schlimmer aus, als es ist, Material wurde wenn überhaupt nur minimal abgetragen. Wechsel ich trotzdem zur Sicherheit. Druckplatte habe ich angenommen, um die Druckstangen zu prüfen. Leider konnte ich bisher nur eine Druckstange und eine Kugel rausbekommen.


    Fragen:

    Gibt es Tipps, wie ich die zweite Kugel und Druckstange rauskriege?

    Sollte ich in jedem Fall die Kupplung auch auseinander nehmen und die Scheiben kontrollieren? (Ich tendiere ein wenig dazu.)

    Gibt es etwas, was ich unbedingt beachten sollte?


    Zusatzfrage:

    Unterdessen ist auch noch die Schraube zur Einstellung der Kupplung am Handgriff abgebrochen, der Rest steckt jetzt in der Armatur. Irgendeine Idee, wie ich die rausbekomme? Von Kraft träumen und mit Flachzange drehen, funktioniert nicht.)


    Herzlichen Dank!


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    Ach, es ist immer so schön, eine Frage im Forum zu stellen und eine überaus freundliche, für Anfänger leicht verständliche Antwort zu bekommen! :lookaround:


    Um das vermutliche Missverständnis aufzuklären: Natürlich habe ich erstmal den vernünftigen/ normalen Weg zur korrekten Einstellung der Kupplung versucht. Da mir aber u.a. auffiel, dass der Bowdenzug anfängt zu zerspleißen, habe ich diesen Versuch abgebrochen (wechsle ich aus) und wollte mit meinem Experiment (drehen den Madenschraube), ohne den Motordeckel abzunehmen, herausfinden, was passiert. Was ist, abgesehen vom Bowdenzug, das Problem? Hat die Kupplung bereits zu sehr gelitten? Und wieso steht der Hebel bei 90° und die Kupplung trennt nicht und dann wieder schleift sie?


    Das waren meine Gedankengänge. Vielleicht hätte ich mich präziser ausdrücken müssen. Auf den Gedanken bezüglich Druckstangen bin ich in der Nacht auch gekommen (danke für die Bestätigung).


    Also, wie sollte ich jetzt am besten vorgehen? Nur die Druckstangen wechseln oder ohnehin auf jeden Fall die Kupplung (Reibeplatten, etc ) kontrollieren?


    Danke,

    dieNudel


    P.s.: Der Motor ist laut Unterlagen vom Vorbesitzer ein Komplettmotor von RZT mit RS604 SP Zylinderkit.

    Hallo liebe Ratgeber,

    im Herbst '25 kaufte ich eine S50, aufgebaut zur S51 Enduro mit ein paar Schmankerln. Laufleistung aktuell 5000km, 1000 km davon wurden von mir völlig problemlos gefahren.


    Zufällig habe ich jetzt festgestellt, dass beim Anschieben (1. Gang eingelegt, Kupplung gezogen), der Motor mitdreht, fast kein Unterschied zum Verhalten ohne gezogene Kupplung. Ich habe entsprechend die Einstellung der Kupplung überprüft. Tatsächlich stand der Hebel an der rechten Motorhälfte über 90°. Also Madenschraube reingedreht, bis der Hebel auf 90° steht. Kein Unterschied, Motor drehte trotz gezogener Kupplung mit. Also Stück für Stück die Madenschraube weiter reingedreht, bis die Kupplung sauber trennte. Dann war der Hebel aber viel zu flach und im 1. Gang ohne Kupplung drehte der Motor nicht mit. Somit Stück für Stück zurückgedreht. Jetzt steht der Hebel wieder auf 90°, die Kupplung trennt, Anschieben mit Kupplung geht schwerer, als mein Bauchgefühl erwartete, aber der Motor dreht nur ohne gezogene Kupplung mit.


    Leider trete ich nun beim Anklicken ins Leere und bin verwirrt. Wie sollte ich weiter vorgehen?


    Kupplungshebel wieder auf über 90° einstellen? Die Kupplung ausbauen und überprüfen (worauf müsste ich vor allem achten)?


    Ölstand sieht eigentlich ganz gut aus. Ölwechsel möchte ich aber ohnehin machen und nehme dann eine intensive Geruchsprobe vor.


    Habt Ihr Tips und Hinweise?

    Hallo,

    nachdem ich meiner Tochter eine S51 aufbaute, hat mich selbst das Simsonfieber erfasst und bin seit ein paar Monaten ebenfalls stolzer Besitzer einer S50. Bisher fuhr ich mehr oder weniger ziellos umher. Jetzt, wo das Wetter so schön wird, kommt die Lust auf längere und gezielte Ausfahrten endgültig zurück.



    Wer kann mir schöne Strecken zwischen Karlsruhe und Kraichtal empfehlen oder hätte Lust, sie mir selbst bei einer Ausfahrt zu zeigen?


    Viele Grüße!

    Hallo,

    bei meiner S51 knackt das Hinterrad seit dem originalgetreuen Aufbau (aktuell ca. 500km).


    Die Kettenspannung ist korrekt eingestellt, die Spur ist auch korrekt. Ritzel und Kette sind nicht abgenutzt. Es knackt bei einer Reifendrehung exakt 5x an immer den gleichen Stellen (vom Speichenstand aus gesehen).. Zusätzlich dreht das Rad nicht ganz so frei (Bremse habe ich schon sehr locker eingestellt, erklärt aber das Knacken auch nicht.)


    Was sollte ich mir als nächstes ansehen? Radlager? Oder?


    Danke!

    Hallo,

    ich habe eventuell die Möglichkeit, eine N sehr günstig zu bekommen (bitte Daumen drücken). Wäre zwar nicht annähernd fahrbereit, aber ein ein schönes Projekt für den Winter.


    Aus Sicherheitsgründen gerade im Dunklen möchte ich nur ungern links oder rechts rumfuchteln, um eine Fahrtrichtungsänderumg anzuzeigen. (Damit rechnet heute doch niemand mehr!) Biisher habe ich beim Suchen überwiegend gefunden, Blinker anbauen wäre ok. Manchmal aber fand ich die Info, mit Blinkern würde die ABE für eine S51N erlöschen.


    Weiß da jemand was (zuverlässig) genaueres?


    Ganz lieben Dank!


    (Thema passt hier nicht ganz richtig. Bitte gerne zu passenderer Rubrik verschieben.)

    Hallo,

    ich habe mir heute Zeit für eine Ausfahrt der neu aufgebauten S51 B2 genommen, um den Vergaser korrekt einzustellen (neue Garnitur hat jetzt ca. 350km). Nach längerer Fahrt rechts ran, Gemischschraube reindrehen, langsam rausdrehen und beim Punkt der höchsten Leistung wieder ein wenig reindrehen. Kontrolliert habe ich diese Einstellung dreimal im Laufe der weiteren Fahrt.


    Eine Stunde nachdem ich Zuhause war, versuchte ich das Möp bei knapp 20°C zu starten. Nix. Nichtmal mit "Choke". Erst nach Zurückdrehen auf Standard sprang die S51 wieder problemlos an.


    Die Gemischschraube musste ich bis zum Standard sehr weit reindrehen, ich schätze etwa 6 volle Umdrehungen.


    Hat wer eine Idee, was ich falsch mache?


    Lieben Dank!