Wie lange hält eigentlich ein Unterbrecher?

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  • Moin,
    Ich wollte mal die Fahrer von Unterbrecherzündungen fragen, wie lange bei euch so ein Unterbrecher hält und ob die MZA Nachbauten sich in punkto Laufleistung deutlich von den Teilen aus Ostproduktion unterscheiden.
    Preislich scheint es ja ein gewaltiger Unterschied zu sein. Die Ostware kostet ja inzwischen knapp das vier- bis fünffache.

  • Das kommt aus viele Faktoren an ein Unterbrecher verschleißt nicht immer gleich schnell. Wenn zB der Kondensator einen weg hat und die Funken am Unterbrecher sprühen haben die Kontakte natürlich mehr zu leiden. Laut Simson Handbuch soll ein Unterbrecher alle 5000km nachgestellt werden.

  • Wie Tommy schon angedeutet hat, bewirkt meistens ein defekter Kondensator den Unterbrechertot. Daneben nimmt der Unterbrecher es einem auch übel wenn er ohne Schmierung auf dem Polradnocken laufen muss (also immer schön den Schmierfilz ölfeucht halten) oder wenn der Unterbrechernocken Rost angesetzt hat. Ist diesbezüglich alles in Ordnung hält son Unterbrecher ziemlich lange. Will mich jetzt nicht auf eine Km Angabe festlegen, aber über 10000km sind drin.


    Die Reperaturanleitung sagt das Wartungsintervall liegt bei 2-3000km:

  • Ein 0815 Nachbauunterbrecher lief bei mir ohne viel Pflegeaufwand 5000+km (guter Kondensator, kein krasser Funkenflug, Schmierfilz ok [nein, dass ist nicht der der am Unterbrecher dran ist, wie viele denken!]).
    Der hätte sicherlich noch viele km gemacht, aber ich bin auf Elektronik umgestiegen.

  • Hubs da bin ich wohl bei dem Interwall in der Zeile verrutscht.


    Wenn sonst alles an der Zündung in Ordnung ist würde ich mal behaupten ein guter/neuer Unterbrecher (DDR) hält ein Motoren/Zylinderleben also ca 30.000km. Zumindest hab ich hier ne Zündung liegen welche ich selber mit neuem DDR Unterbrecher 11.000 km gefahren bin ohne nennenswerten Verschleiß. Mit guter Wartung natürlich.

  • Der Schmierfilz sollte nicht nur geschmiert, sondern auch richtig eingestellt sein. Er soll auf den Nocken Berg auftragen, das Tal aber trocken lassen.

    Probleme sind nur Lösungen in Arbeitskleidung !!!

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