Bremslicht brennt bei Vollgas durch beim SR50/1B

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  • HALLO


    Ich habe immer noch das Problem mit dem Bremslicht bei meinem SR50/1B mit 12 Volt Unterbrecherzündung.
    Wenn ich schneller fahre und dann bremsen muss, leuchtet die Lampe so hell, dass sie durchbrennt.
    Nun habe ich mal gemessen wieviel Volt am Gleichrichter ankommen. es sind um die 50 Volt Wechselspannung bei Vollgas und der gibt dann auch um die 50 Volt Gleichspannung zur ELBA.


    Nun meine Frage. Wieviel Volt dürfen eigentlich ankommen und abgehen? Ist meine Spule eventuell defekt, oder kann es ein kleines Masseproblem sein?


    Ich würde mich freuen, wenn mir hierzu jemand helfen kann!!!!!!!

  • Ist die Batterie verbaut? (ein MUSS)


    Wirklich aussagekräftig wäre die Messung, wenn die Bremslichtbirne heil ist und die bremse beim Messen betätigt wird (nicht über 15V gehen, weil sonst die Birne wieder durchbrennt)


    Bekommt die ELBA auf Klemme 31 Masse oder ist die Verbindung unterbrochen?
    ELBA-Ladeteil könnte auch defekt sein. (Steigt am Ausgang 49 die DC-Spannung, wenn du Gas gibst oder bleibt sie gleich?)

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
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    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
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    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
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  • Das gleiche Problem hatte ich auch, da war der Masseanschluss vom Motor abgerutscht.


    Was mich interessieren würde, warum ist die Batterie ein muss? Mir wurde gesagt das es reicht Plus und Minus miteinander zu verbinden.

  • Das gleiche Problem hatte ich auch, da war der Masseanschluss vom Motor abgerutscht.


    Das wäre bei der 12V-Zündung nicht der Fall:


    Die 12V/21W-Spule ist potentialfrei (Massefrei). Hier werden beide Spulenenden über separate Kabel an den Brückengleichrichter geführt. (Erst der Gleichrichter "erzeugt" Plus und Minus (Minus = Masse))
    Selbst wenn der Motor keine Masseverbindung zum Rahmen hätte, würde also der Strom der 21W-Spule über die beiden Kabel zum Gleichrichter fließen (welcher dann ja + und Masse liefert).


    Daher ist es unwahrscheinlich, dass es an dem Massekabel zwischen Motor und Rahmenmassepunkt liegen wird.



    Was mich interessieren würde, warum ist die Batterie ein muss?


    Wenn an die Spule kein Verbraucher angeschlossen ist, läuft die Spule "leer" und erzeugt somit eine (hohe) Leerlaufspannung.
    (die von der Spule erzeugte Spannung wird ja nicht geregelt/begrenzt)


    Der Ladeteil der ELBA benötigt am Ausgang eine gewisse Referenzspannung (von der Batterie) / einen "Ballast" um sauber regeln zu können. Ohne der Referenzspannung von der Batterie fehlt dem IC (welcher den Thyristor aktiviert) die Betriebsspannung, um selber aktiv zu werden.
    (auch wird der Thyristor im Ladezweig nur dann leitend, wenn beim Zündversuch ein gewisser Mindeststrom über ihn fließt; => gezündet wird er ja durch den IC, wenn die Batteriespannung "zu niedrig" ist (Der IC "liest" ja die Batteriespannung aus))


    Mir wurde gesagt das es reicht Plus und Minus miteinander zu verbinden.


    Das war wohl jetzt etwas unglücklich ausgedrückt... => Würdest du Plus mit Minus verbinden, hättest du einen Kurzschluss.


    Ich bin zwar kein Elektroniker (und somit nicht so firm, die Funktionen aus Schaltungen "herauszulesen"), aber für mich sieht es anhand des Schaltplanes von der 12V-Elba danach aus, dass sie ohne Batterie keine Spannung am Ausgang 49 ausgeben wird, weil ohne Batterie dem IC die Betriebs-/Versorgungsspannung fehlt (Weswegen er dann nicht arbeitet und somit den Thyristor im Ladezweig nicht aktivieren kann)


    (Sollte ich mich aber täuschen, so bitte ich einen Elektroniker, mir meinen Denkfehler aufzuzeigen)

    Gruß Frank


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  • Das wäre bei der 12V-Zündung nicht der Fall:


    Die 12V/21W-Spule ist potentialfrei (Massefrei). Hier werden beide Spulenenden über separate Kabel an den Brückengleichrichter geführt. (Erst der Gleichrichter "erzeugt" Plus und Minus (Minus = Masse))
    Selbst wenn der Motor keine Masseverbindung zum Rahmen hätte, würde also der Strom der 21W-Spule über die beiden Kabel zum Gleichrichter fließen (welcher dann ja + und Masse liefert).


    Daher ist es unwahrscheinlich, dass es an dem Massekabel zwischen Motor und Rahmenmassepunkt liegen wird.


    Ich spreche hier nur aus Erfahrung. Bei mir war es jedenfalls so, sobald das Kabel aberutscht war, war das Bremslicht nach der nächsten Bremsaktion auch hinfort. Stecker etwas weiter zusammengedrückt und seitdem hatte ich Ruhe.

  • Das mag ja sein, dass es bei dir geholfen hat. (Das streite ich also nicht ab)
    Aber von der Logik anhand des Strompfades ist es etwas mysteriös, dass es bei dir die Ursache war, weil eben bei der 12V-Zündung die 21W-Spule potentialfrei ist und somit diese Masseverbindung "Motor <=> Rahmen" eigentlich keinen Einfluss auf den Stromkreis der 21W-Spule hätte... - Eigentlich!


    Bei einer 6V-Anlage (also 6V-Spule) könnte ich mir das dagegen eher vorstellen, dass da die Ströme dann über die falsche Spule laufen (21W-Spule => Birne => SW-Spule, weil die Spulen ja mit ihren Masse-Enden verbunden sind und somit der Stromkreis geschlossen wäre)



    Aber da zeigt sich bei dir wieder das, was jeder Elektriker/Elektroniker oft genug erlebt: Strom kann sehr mysteriöse Wege gehen...

    Gruß Frank


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  • Werde erst einmal richtig gesund! - Nicht dass du dir gleich 'ne neue Rüsselseuche einfängst... :rolleyes:;)

    Gruß Frank


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  • So. Wieder gesund.
    Ich habe eben die Massekabel am an der Klemmbrücke etwas zusammengedrückt und mit Pol und Kontaktfett versehen.Dann habe ich mal am Gleichrichter gemessen und die Spannung steigt mit Gaszunahme bei AC und bei DC.
    Allerdings hatte ich jetzt keine Batterie drin, da diese nach der Winterpause im schön warmen Heizungsraum den Geist aufgegeben hat. Aber das mit dem Spannungsanstieg war auch schon vorher so.
    Was könnte das also noch sein????????????????????? :furious:

  • Dass die Spannung vor und nach dem Gleichrichter mit zunehmender Motordrehzahl ansteigt ist völlig normal.


    Die Frage ist nur, wie hoch sie mit aktivem Bremslicht ansteigt (bis ca 50V ohne Bremslicht) und wieso die Spannung so hoch ansteigt, was ja unter Last eigentlich nicht geschehen sollte...


    Ich würde trotzdem noch einmal die Masse zwischen dem Rücklicht und der Masse-Klemmleiste überprüfen...


    ich werde einfach den Verdacht nicht los, dass sich da irgendwas addiert...


    Aber dazu müsste ja auch das Fahrlicht aktiv sein, dass dieses möglich wäre... - Stellt sich jetzt die Frage: ist bei dir eventuell das Fahrlicht auf "Dauerlicht" angeklemmt? (dass es direkt von der Lima angesteuert wird und nicht vom Zündschloss ein/aus geschalten wird)


    Wie verhält sich die das Bremslicht, wenn du rot/weiß in der Klemmleiste abgezogen hast?
    (bitte einmal testen und nur langsam/vorsichtig Gas geben und schauen, ob das Bremslicht dann auch bei höheren Drehzahlen die normale Helligkeit hat. - wenn es beginnt zu hell zu werden: sofort Gas weg und/oder Bremse loslassen! => Die 21/5W-Birne soll ja nicht mit Absicht gekillt werden.)

    Gruß Frank


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  • Mein Fahrlicht ist über das Zündschloss einzuschalten. Ich werde erstmal eine neue 21/5 Watt Birne kaufen und die Masse zwischen Lampe und Gleichrichter prüfen. Ach da fällt mir noch ein, dass mein Fahrlicht vorne mit normaler 21/5 Watt Hecklampe auch sehr dunkel ist.
    Ich überlege schon eine Elektronikzündung einzubauen und dann gleich auf Dauerlicht umzurüsten.

  • Ach da fällt mir noch ein, dass mein Fahrlicht vorne mit normaler 21/5 Watt Hecklampe auch sehr dunkel ist.


    :kopfkratz: Ähm... - Bist du dir sicher, dass nicht der 5W-Faden mit den 21W-Faden betreffs der angesteckten kabel vertauscht oder die Birne falschrum (um 180° verdreht) in die Fassung gewrangt wurde?


    => a) wenn der 21W-Faden als Rücklicht leuchtet, würde der Scheinwerfer entsprechend dunkler leuchten... => 35 + 21W +2W (Insrumentenbeleuchtung) = 58W Last auf der 42W-Spule (und somit 16W zu viel Last auf der Spule)


    => b) Wird die 21W-Spule nur mit 5W belastet, würde ja die Spannung zu hoch ansteigen, weil sie ja um 16W zu wenig belastet würde... => "Birnenkiller" wegen Überspannung


    (nur mal als Überlegung...)


    Ich überlege schon eine Elektronikzündung einzubauen und dann gleich auf Dauerlicht umzurüsten.


    eine später "12V-missbrauchte" 6V-E-Zündung oder eine original verwendete 12V-E-Zündung?

    Gruß Frank


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