Simson S51 12V E - Batterie wird nicht geladen

Willkommen! Melde dich an und mach mit – schreiben, antworten, austauschen.
Jetzt registrieren

  • Den Gleichrichter hatte ich auch schon mal gewechselt, auch ohne Erfolg. Das mit dem Bremslicht muss ich mal messen, dazu muss ich es aber erst mal reparieren :D


    Tja, dann musst du das wohl schnellstens reparieren... :biglaugh:
    => die resultierende Spannung gibt Aufschluss über den Zustand von Spule und Gleichrichter.


    ---


    ich werde einfach den Verdacht nicht los, dass entweder der Ladeteil der ELBA einen weg hat oder aber irgendwelche Kontaktprobleme bestehen...
    (Ladeteil und Blinkgeber sind 2 unabhängige Elektroniken in der ELBA; lediglich eine Drahtbrücke verbindet intern auf der Platine den Ladereglerausgang mit dem Blinkgebereingang)


    ---


    Ja, wenn man die nötigen Elektronik-Kenntnisse hat, kann man die ELBA anhand eines Schaltplanes komplett durchprüfen und könnte sie auch selber reparieren...


    Aber es kommen da mehrere Sachen als Fehlerquelle in Betracht... (z.B. der Thyristor selber, oder die Diode in der leiterbahn von Klemme 31, oder...)


    neue Version der 12V-ELBA:
    http://www.hobbielektronika.hu/forum/getfile.php?id=27284


    alte:
    http://www.ddrmoped.de/forum/uploads/post-23-1171120575.jpg



    Vielleicht hast du ja einen (Hobby-) Elektroniker in deiner Bekanntschaft, der mal nachschauen könnte?


    ---


    Thyristor ist ein KT201/400 laut Plan.


    Tesla bietet diesen Typ.
    in der Bucht zu finden:
    http://www.ebay.de/itm/5-x-KT2…in_77&hash=item234fae9efe

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

    Einmal editiert, zuletzt von DUO78 ()

  • Zitat

    Tja, dann musst du das wohl schnellstens reparieren... :biglaugh:


    => die resultierende Spannung gibt Aufschluss über den Zustand von Spule und Gleichrichter.

    Biete sich aus Gründen der Verkehrssicherheit vielleicht an :D Werde mal gucken, was da schon wieder nicht stimmt, vielleicht nur die Birne...


    Zitat

    Und die 12V haben immer 2,5 A Ladestrom - nicht 5A!!

    Hm, auf meiner Elba steht 5A drauf: 12V 2x21W 5A ? Habe sie noch mal geöffnet, hier ein Foto . Das Teil wo SHORI ist was für den Blinker? Es steht zumindest Coil, also Spule drauf...denke irgendein Blinkrelais?
    Der Thyristor ist dann das stehende Teil Q1?
    Also zu DDR-Zeiten wurde der Tesla KT201/400 verbaut, in meiner Elba ist ein BT151/500R für 50ct. Könnte man ja mal probieren, das einlöten müsste ich schaffen. Die Lötstelle des Thyristors sieht auch gar nicht mal so gut gearbeitet aus..? :huh: .
    Diode habe ich getestet => OK, den Thyristor müsste ich wohl eine Schaltung basteln, oder kann das mein Multimeter? Es hat einen Transistortester, habe aber noch nie damit gearbeitet.


    Edit: Was stelle ich an dem Poti ein? Oder ist das eine verstellbare Spule?

    Einmal editiert, zuletzt von joarS51 ()

  • das schwarze Teil "Shori S3-12" ist das Relais für die Blinker.


    Der Poti ist zum Feinabgleich der Ladespannung. im Schaltbild der neuen ELBA ist auch mit einem Pfeil ein Messpunkt eingezeichnet und der exakte Einstellwert dazugeschrieben.


    Q1 ist der Thyristor. Laut Plan bei der Neuen soll es ein TIC106D sein. (OK, bei dir ist's ein BT151/500R - ein Alternativ-Typ, allesamt 400V-Typen mit rund 3A)



    Wie sieht eigentlich die Platine von der Leiterbahnseite aus? => speziell die Lötstellen (und Leiterbahnen)? (ggf mal ein Foto?)




    Die 5A stehen mit den Blinkgeberdaten in einer Reihe! => die 5A beziehen sich somit auf die Schaltleistung des Blinkgebers! (Siehe hoch zum Thyristor, der ja nur ein 3A-Typ ist)

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

  • Mit einer anderen ELBA (original DDR) gibt die 49 im Leerlauf etwa 13,4V (Hängt auch von Zündstellung I/II ab)aus, steigend bis hin zu etwa 13,7V.


    Das Problem ist also meine Elba, habe mal die Platine fotografiert...Der Thyristor sind die drei Lötpunkte ganz rechts. Da ist großflächig eine klare Flüssigkeit (jetzt nactürlich fest :D ) verteilt, und einige Spritzer Lötzinn. Kann es damit zu tun haben?

    Einmal editiert, zuletzt von joarS51 ()

  • Irgendwie wurde da schon mal der Thyristor manuell nachgelötet... => Kolophoniumreste, Lötperlen und ein Stück Lötzinn links vom unteren der 3 Pins.
    Das ist sehr unsauber gearbeitet worden...
    Alleine der obere der 3 Lötpunkte des Thyristors sieht kriminell "pfuschig" aus. => könnte also gut möglich sein, dass er hier keinen Kontakt hat.



    ich würde die 3 Beine des Thyristors also nochmal sauber nachlöten. (nimm dazu Elektronik-Lötdraht mit Kolophoniumfülling) Der obere Lötpunkt muss komplett nachgebessert werden, die beiden anderen reichen anscheinend nur noch einmal heiß zu machen...


    Dann würde ich links vom unteren Lötpunkt den Lötzinnrest wegkratzen (aber nur vorsichtig, so dass der darunter liegende Lack nicht beschädigt wird)
    Weiterhin würde ich vorsichtig die verbleibenden Kolophoniumreste zwischen den 3 Lötpunkten rauskratzen (nimm z.B. einen kleinen Phasenprüfer oder einen Uhrmacher/Feinmechaniker-Schraubendreher mit flacher Klinge, schabe mit der Klingenecke zwischen den Lötpunkten den Zwischenraum frei. Achte darauf, die Leiterbahn nicht unnötig zu "verletzen")




    Wenn du Glück hast, funktioniert anschließend der Ladeteil wieder.


    ---


    Zitat von joarS51

    Mit einer anderen ELBA (original DDR) gibt die 49 im Leerlauf etwa 13,4V (Hängt auch von Zündstellung I/II ab)aus, steigend bis hin zu etwa 13,7V.


    Diese Werte sind völlig :thumbup:

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

  • Also eigentlich sollte die ELBA neu von MZA gewesen sein....
    Habe mal abgeschabt was möglich war und alle Lötpunkte einmal heiß gemacht: Immer noch 10,4V an der 49. Soll ich einen neuen Thyristor probieren?

  • Mit voll geladener Batterie dürfte an der 49 nicht 10,4V anliegen... (oder geht die Spannung beim Gasgeben runter?)
    Bei Zündung ein (und ohne laufenden Motor) sollte an der 49 der ELBA die Batteriespannung zu messen sein. Selbst wenn der Motor läuft, muss mindestens die Batteriespannung zu messen sein, welche beim Gasgeben nicht einbrechen darf, sondern bis hin zu ca 13,8V bei mittleren bis oberen Drehzahlen hochgehen sollte.


    (also irgend etwas ist da nicht ganz koscher... - Aber was?)

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

  • Ich meinte 11,5v an der Elba. Hab nochmal geprüft , egal ob motor an oder aus : 11,5 Volt. An der Batterie sind es 11,8v.
    Es kann ja nur die Elba sein, mit einer anderen ging es ja.

  • Mich hat es nur irritiert, dass du immer auf die 49 der ELBA beharrt hast... Ich wollte nur sichergehen, dass die Spannung an der 49 gleich der Batteriespannung ist.


    Klar, es steht außer Zweifel, dass die ELBA selber der Übeltäter ist.


    Dafür, dass die ELBA neu ist/war, ist es schon verwunderlich, wie der Thyristor anscheinend von Hand ein-/nachgelötet wurde...
    Dann hätte diese mangelhafte Lötstelle nicht entstehen dürfen. Eigentlich hätte man es nach dem (doch recht schnellen) Abkühlen der Lötstelle sehen müssen, dass sie noch einmal nachgelötet werden müsste.


    Ja, man kann versuchen, den Thyristor auf gut Glück auszutauschen.
    Wenn ich jetzt genau wüsste, wie ich die Ansteuerung des Thyristors durchmessen kann, würde ich aber auch das vorher checken, um Ansteuerungsfehler ausschließen zu können.
    (Da bin ich leider zu wenig Elektroniker für)

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

  • Ich habe jetzt mal den Thyristor für sündhaft teure 2,95€ gekauft und eingebaut: Es ändert sich nichts. Ärgere mich gerade ziemlich...Woran kann es noch liegen? Ich messe jetzt alles durch (was den Ladeteil angeht). Allerdings sind die Widerstandswerte in deinem Schaltplan anders als die verbauten?


    Entweder bin ich dumm, oder D1 und D2 lassen beidseitig durch? :wacko:

    Einmal editiert, zuletzt von joarS51 ()

  • Löte ein Ende der Diode(n) raus (damit sie einseitig aus dem Stromkreis raus ist und es keine "Fehlerschleife" gibt) und messe dann die Dioden durch.
    Die Diode die dann trotzdem in beide Richtungen durchlässt, muss erneuert werden.



    Ich habe ja schon angedeutet, dass man zwar den Thyristor ersetzen kann, aber dass der Fehler genau so auch in der Ansteuerung selber liegen kann...




    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich richtig liege...
    Damit der Thyristor durchsteuert, muss die Steuerspannung am Gate des Thyristors ca 0.6-1,2V höher als die Batteriespannung sein.
    Also müsste ich doch die Spannung zw. Gate und Kathode (Ausgang) messen und dort auf diese 0,6 - 1,2V kommen, wenn die Ansteuerung funktioniert. Dann sollte auch der Thyristor durchsteuern, wenn er heil ist.


    Hast du mal gecheckt, ob die Anode Durchgang zu Klemme 59 hat und ob die Kathode Durchgang zur Klemme 49 hat?

    Gruß Frank


    :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


    Morgens mit Hochspannung aufstehen,
    mit Widerstand zur Arbeit gehen,
    den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
    abends geladen nach Hause kommen,
    an die Dose fassen
    und eine gewischt bekommen!


    :a_bowing: DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
    :whistling:

  • Ja Durchgang besteht, es muss irgendwie an der Ansteuerung am Gate liegen. Mir ist aber nicht ganz klar, wass der OPV im Schaltplan ist? Ein Transistor?


    HAst du noch einen anderen Schaltplan? Hier stimmen BEzeichnungen, Werte (Widerstand und Kapazität) nicht überein..

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!