so... jetzt starte ich auch mal ein projekt, mal sehen was draus wird :biggrin:
was soll es werden: sone art vape-light. allerdings alles auf batteriebetrieb, bis auf den zündkreis ![]()
grundlage: mein "fahrendes feuerwerk" wie es da-rush mal so schön betitelt hat
derzeitiger status:
- scheinwerfer: h4-birne direkt auf eine 6V 35W lichtspule geklemmt
- zündung: normale e-zündung, aus einer s83 stammend. nix geändert
- restliche simme: alles auf batterie geklemmt, 12V spannung. batterie mit 9Ah. auf batterie laufen: lichthupe, bremslicht, blinker, hupe, standlicht und tacholicht
- batterieladung: originale 12V ladespule, allerdings mit selbstgebautem regler (der "holzhammer" von motelek mit nem 2-wege-gleichrichter). bisher nie ladungsprobleme gehabt ![]()
das projekt selber: jetzt soll auch der scheinwerfer auf batterie laufen! wieso? der "teelicht-modus" im leerlauf nervt mich gewaltig
da ich aber kein bock hab ca. 120 euro für ne vape zu löhnen, bau ich mir da jetzt was selber :biggrin: die grundlage bildet ne alte e-zündungsplatte, wo kein kabel mehr dran ist. da kommt ne normale zündladespule drauf. und dann zwei 12V 42W halogenspulen. an die grundplatte kommt dann ein 6-adriges kabel. die beiden 42w spulen werden von der grundplatte isoliert und mit je 2 kabeln herausgeführt. da die spulen nicht phasensynchron sind, werde ich für jede spule einen eigenen regler und gleichrichter brauchen, mit gemeinsamer masse.
die beiden spulen liefern je 42W bei 12V. das sind ca. 3.5A strom, den sie liefern können. bei 3.5A und 0.7V spannungsabfall an einer normalen diode verliere ich ca. 2.5W pro diode. bei 2 dioden sinds dann 5W. bleiben ca. 37W übrig. da jeder regler diese 37W unabhängig einspeist und die dioden rückströme verhindern, habe ich somit 74W im system. wenn ich jetzt statt normaler dioden sogenannte schottky-dioden verwende reduziert sich der leistungsverlust durch die dioden auf etwa 3W pro spule. somit verbleiben dann knapp 80W reine DC-leistung, die direkt in die batterie gespeist werden können (sind ca. 6.5A). die halogenlichtspulen will ich verwenden weil diese einen besseren spannungsverlauf im unteren drehzahlbereich aufweisen als die bilux-spulen
die H4 frißt im normalen betrieb 55W. ausgehend von 74W bleiben tagsüber somit knapp 20W für die batterie übrig. also mehr als ausreichend. nachts mit voller beleuchtung und fernlicht sinds dann 60W (H4 fernlicht) + 5W (rücklicht) + 4W (standlicht vorne) + 2.4W (tacholicht) = 71,4W. sind also ~72W. bleiben sogar noch 2W (^^) für die batterie über
man sagt ja immer daß der maximale ladestrom für eine batterie sollte nicht über die hälfte der kapazität gehen. da mein licht vorne aber immer brennt, sind schonmal generell 55 der 74W weg. die verbliebenen 20W sind ca. 1.7A ladestrom für die batterie am tage. und damit liegt das ganze noch im grünen bereich
und die regler regeln bei 14.4V ab, von daher ist aus dieser sicht alles in ordnung für mich.
was in früheren threads auch öfters mal angesprochen wurde ist, daß sich die regler gegenseitig beeinflussen könnten und sich dabei aufschwingen könnten. diese sorge habe ich nicht, da der holzhammerregler keine komplizierteren bauteile als eine z-diode und einen thyristor hat :biggrin: außerdem sind, von der gemeinsamen masse abgesehen, beide regler völlig unabhängig voneinander. der holzhammerregler selbst hat bei mir jetzt problemlos die rügentour gemeistert und funktioniert somit seit etwa 2000 km reibungslos
obwohl er immer noch provisorisch mit lüsterklemmen zusammengeschraubt ist ![]()
die kosten für das ganze belaufen sich derzeit auf nichtmal 50 euro. das teuerste sind die beiden spulen
obs funktioniert ist dann allerdings die andre frage
ich halt euch aufm laufenden ![]()
cya v3g0