Beiträge von HannesHans

    ckich Nein, ich habe die Nummern nur etwas mit dem Lappen gereinigt, diese waren voller Ölschlamm. Vorher konnte man kaum erkennen, dass diese neu eingeschlagen sind. Aber diese wurden definitiv schonmal rausgefeilt und neu geschlagen, wenn man genau hinschaut, sieht man auch noch Teile von den vorhergehenden Nummern. Ich habe die Gehäuse bereits mit zwei alten Gehäusen und einem Motor von mir verglichen.

    Ohne die Motoren, war der Kauf von dem Fahrgestell natürlich viel zu teuer. Glücklicherweise sieht das Fahrgestell an sich nicht zu schlecht aus. Das Typenschild und die Rahmennummer sind definitiv Original. Aber wenn man die kriminelle Energie hinter dem Rest von dem Zeug sieht, kann ich mir echt vorstellen, auch wenn die Verkäuferin mündlich versichert hat, dass sie bereits eine Abfrage bei der Polizei gemacht habe, irgendwas an den Fahrgestell nicht stimmen kann, und der jenige, wer auch immer wirklich hinter dem Verkauf steht, bereits eine Ablehnung vom KBA bekommen hat. Ich kann mir nur vorstellen, dass die "alleinerziehende Mutter" als eine Art Strohmann agiert hat. Das Fahrgestell scheint schon seit Jahrzehnten so zusammen zu sein und ist samt Schrauben stark angerostet und soweit unangetastet. Außerdem scheint irgendwann mal eine 6V Elektronik (EMZA) verbaut worden zu sein, was meiner Meinung nach schonmal gegen ein Fahrzeug aus Ungarn spricht. Trotzdem würde ich das Fahrgestell grob vervollständigen und nach einer Abfrage bei der Polizei eine Abfrage beim KBA probieren.


    Was würdet ihr in dieser Situation machen und könnte man trotz, dass die Motoren im Kaufvertrag nur als "zubehör" betitelt sind, vom Kauf zurücktreten, da ja zumindestens das Herausfeilen von ungleichen Motornummern und ein neues Schlagen dieser meiner Meinung nach illegal sein könnte.


    LG

    Direkt kamen mir die Nummern der Motorhälften der zwei Zubehörmotoren komisch vor. Als ich dann die motoren mit weiteren Gehäuseteilen von mir verglichen habe, ist es mir direkt kalt den Rücken herunter gelaufen. Die Gehäusehälftennummern beider Gehäuse wurde herausgefeilt, und neu geschlagen, damit "Nummerngleiche Motoren" erzeugt worden sind.

    Das zu übersehen dass sie Motorhälftennumnern runtergeschkiffen worden sind, kann ich meinem kleinen Bruder echt nicht verübeln, der Verkäufer hat nit sowas schon extreme kriminelle Energie, sowas muss doch fast schon illegal sein. Weiterhin sind oder waren die Motoren extremst eingestaubt, damit diese aussehen, wie wenn diese schon seit Jahrzehnten stehen. aber von unten sind die Motoren komplett sauber und die Zylinder sind komplett Schrott, außerdem handelt es sich um "moderne", teils festgefahrene Zylinder wie ein ZT-tgl oder bei einem anderen Motor ein Almot, also nichts, was seit der Wende steht. Der Staub scheint auch einfach nur vom Staubsaugersack zu sein, an den Motoren wurde frisch rumgebastelt. natürlich sind bei allen 3 Motoren auch nur 3-Gang getriebe drinnen, aber das war ja bei einem blinden Kauf, auch wenn die seit der Wende stehen sollten, erwartbar. Aber weiterhin fehlen bei den Motoren so gut wie alle Innereien bis auf die 3-gang Getriebe. Selbst der von innen verschraubte Bolzen für die Schaltwalze ist raus. Somit kann ich einfach nur schlussfolgern, dass der Verkäufer oder die Verkäuferin die motoren einfach nur aus Schrott schnell zusammengesteckt hat, um diese dann künstlich als Scheunenfund, der seit Jahrzehnten steht, vom Opa zu verkaufen.


    Aber es wird noch besser. Der Motor, der im Fahrgestell verbaut ist, ist der einzige, echte, Nummerngleiche. Aber dieser wurde, wenn man die Verstaubung mit dem Rest von dem Fahrgestell vergleicht und auch die frisch geöffneten Motorschauben von dem Fahrgestell anschaut, auch erst vor kurzem dort verbaut und besteht aus genau den gleichen Teilen, also nur Schrott, wie die anderen beiden Motoren. Der Motor wurde auch künstlich mit Staub bedeckt. Aber wieso wurde er frisch in das Fahrgestell gezimmert, obwohl dies seit der Wende "bei Opa unebrührt" stande? Als ich etwas Heu im Motorhalter gesehen habe, ist es mir noch kälter den Rücken hinunter gelaufen. Ich lasse mal die Bilder für sich sprechen:

    Die komplette untere Ecke von dem Motor ist weggebrochen.

    Moin,


    Vor ein paar Tagen hat mein Vater mit meinem kleinen Bruder auf Kleinanzeigen ein S50 B1 Fahrgestell mit 3 M500 Motoren als Zubehör geholt. (einer von diesen war im Fahrgestell montiert). Das Fahrgestell und die Motoren waren als Basis gedacht, um ein Moped für meinen kleinen Bruder aufzubauen. Leider konnte ich bei der Besichtigung nicht mit dabei sein, was mich extremst ärgert. Ich habe ihnen per Foto bestätigt, dass die Rahmennummer und das Typenschild Original sind und keine Exportkennzeichen haben, was zum Glück auch so ist, und ihnen noch auf den Weg gegeben, darauf zu achten, dass die Motoren nummerngleich sind und die Gehäuse auch in Ordnung sind. Außerdem habe ich ihnen weitere Exportkennzeichen erklärt, und gesagt, sie sollen darauf achten. Dies haben sie auch getan und das Fahrgestell dann auch von einer "alleinerziehenden Frau, die das Moped vom Opa geerbt hat" für ungefähr den Marktpreis, also auch kein besonders guter Preis, geholt. Diese hat ihnen anscheinend auch glaubwürdig erklärt, dass das Moped seit der Wende so rumstände. Die Motoren sind ordentlich eingestaubt. Sie haben glücklicherweise einen Kaufvertrag gemacht, aber ohne rücknahme, weil gebrauchtwaren. Dort sind die Motoren leider auch nur als eine "Kiste mit Zubehör" betitelt. Der Preis hat aber natürlich auch die Motoren mit beinhaltet, sonst hätte sich der kauf nicht gelohnt. Die Rahmennummer von dem Moped ist auch im Kaufvertrag notiert. Als ich dann gestern zurück in die Heimat gekommen bin, und mir das Zeug angeschaut habe, kam direkt das Böse erwachen.


    :furious: :dash:

    Moin,

    Sind der Vergaser und der Benzinhahn ordentlich sauber?

    Ich hatte es schon mehrmals, dass sich nach dem Winterschlaf der Vergaser nur leicht bis sogar komplett zugesetzt hat und sich Grünspan gebildet hat.

    Mfg

    Guten Tag liebe Forumsmitglieder,


    Ich bin zur Zeit dabei, meinen Star herzurichten.

    Die Sitzbank, die ich dazu habe (gehört nicht original auf das Fahrzeug) ist eine zweifarbige mit Aluleisten.

    Leider war das Sitzbankblech kaputt und der Schaumstoff ist zerbröselt, also habe ich sie auseinander genommen.

    Dadurch, dass ein Schonbezug drauf war, sieht der Originale zweifarbige Bezug noch ziemlich gut aus. Ein paar Risse sind vorhanden, jedoch ist es meiner Meinung nach fast zu schade, einen neuen Bezug zu nehmen. Da mein Star sowieso im Orilack mit Patina bleiben soll, passt der alte Bezug dazu auch noch besser zum Gesamtbild wie ein neuer.

    Leider ist das Kunstleder doch schon so porös, dass mir der Bezug beim Abziehen von Sitzbankblech hinten eingerissen ist.

    Jetzt zu der eigentlichen Frage:

    Hat jemand von euch schonmal einen originalen Sitzbankbezug so konserviert, dass dieser nicht weiter verfällt, auch wenn das Fahrzeug ab und zu mal bewegt wird.

    Oder hat jemand eine Idee, wie man sowas anstellt?

    Eine Idee von mir wäre, eine art Stoffschicht von hinten anzukleben, um den Bezug zu verstärken. Ist sowas umsetzbar und würde das überhaupt Sinn ergeben?

    Außerdem gibt es Produkte, die das Kunstleder wieder etwas weicher machen?


    Ich bedanke mich schonmal im Voraus auf eure Antworten.


    mfg Hannes


    Hier noch ein paar mehr Bilder


    Noch ein Bild, wo mir die Sitzbank hinten eingerissen ist.

    Hallo zusammen,

    Ich habe in der Garage noch einen Star Rahmen liegen, welchen ich damals bei einem Star Teilekonvulat mitbekommen hatte. Leider hat er kein Typenschild mehr und die Rahmennummer liegt genau zwischen so ziemlich allen online verfügbaren Nummern. Ich habe sogar Kleinanzeigen durchforstet und auch keine passende Nummer gefunden, die Aufschluss über das Baujahr geben könnte. Die Nummer lautet 328500x und liegt genau in der Lücke zwischen 1971 und 1972.

    Die Nummer ist c.a. 500 Rahmen von der ersten 1972er Nummer, welche ich gefunden, habe entfernt und 5000 von der letzten 1971er.

    Die Chance, dass er von 1972 ist, ist also gerade 91,7% aber vielleicht hat ja jemand eine Ahnung, welches Baujahr der Rahmen wirklich ist?

    Mfg Hannes

    Moin Liebe Forumsmitglieder.


    Ich bin zurzeit im Aufbau des Kr50 von meiner Oma (Baujahr 1963) und habe die ein oder andere Frage.


    Frage numero 1 ist, ob jemand eine Zeichnung/einen Aufbauplan von einem Originalständer aus Stahl hat (nicht der Rohrständer, sondern der spätere), da dieser von meinem Opa damals extremst schräg zusammengeschweißt wurde, nachdem dieser anscheinend mal kaputt gegangen ist.


    Außerdem würde mich mal interessieren, welche Schlüssel 1963 original in den Schlössern von der Kr50 waren. Ich habe noch ein Konvolut an allen möglichen DDR-Schlüsseln von meinen Großeltern (auch etwas Simson), aber die zwei "standart Formen" von BAB passen nicht in die Schlüssellöcher. Passende Doublina Schlüssel etc. habe ich auch nicht gefunden. Darum würde mich mal interessieren, welche Schlüssel dort original dazu waren.


    Ich würde mich über eine Antwort freuen

    Mfg HannesHans

    Dieser ganze Aufwand nur, dass es letztendlich der Kerzenstecker war. :k_schimpf: :dash:


    Da hätte ich schon eher draufkommen sollen und müssen und ich hab einfach nicht drangedacht... Naja ein Guter Zündfunke war ja da... Jetzt ist sie selbst mit dem Ersatzmotor beim ersten Kick angesprungen.


    Dieser Ersatzmotor bleibt aber trotzdem noch drinne, bis ich den anderen neu gemacht hat, weil der hat ja immerhin noch einen Lagerschaden...


    Trotzdem vielen dank an die Versuche, mir weiter zu helfen und danke für den Tipp ronni2811


    Mfg Hannes

    Abgeblitzt hab ich sie nicht, da ich keinen Abblitzer habe. Ich hatte jetzt in der Schnelle auch keine Messuhr zur Hand, aber ich habe die Grundplatte von dem einen Motor genau in die Stellung wo sie in dem anderen Motor war gemacht. Ursprünglich hatte ich diese damals in dem ersten Motor damals auf 1,5 vor OT gestellt. Die Grundplatte war ordentlich fest, also hätte diese sich nicht verschieben können. Und im Alten Motor ist die Zündung die letzten 5000km auch ohne Probleme mit der Einstellung gelaufen. Es kann sein, dass in beiden Motoren die ringe durch sind doch selbst mit undichten Ringen sollte es aber meiner Erfahrung nach zwar etwas Qualmen und etwas widerwilliger von der Leistung her sein, aber es sollte trotzdem wenigstens ein Paar anzeichen von normalen Leben geben und schlecht laufen.