Beiträge von backi

    Heute kam die Antwort von der WGV. Teil/Vollkasko machen sie nicht, aber Haftpflicht alleine geht. Kosten circa 18€ im Jahr bei SFK 14/23%

    Wer Bock drauf hat - das ist die Hälfe der Kosten eines Standard-Mopedkennzeichens, falls man die entsprechende SFK zur Verfügung hat.


    Ich werde trotzdem drauf verzichten, weil ich ja das Konstrukt ja nutzen will, um auch noch in der Kasko SFK weiter zu sinken.

    Nee, das passt nicht. Wenn du dir die Statistik FZ 2.6, in der die verschiedenen Modelle gelistet sind, anschaust, dann findest du darunter nahezu kaum klassische Mopeds. Das sind fast alles Motorräder mit mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum. Also 80, 125 oder noch deutlich mehr.


    Inserfern bezweifle ich, das beim KBA vollständig alle Mopeds, also alles was motorisiert 2 Räder hat gelistet ist. Angeblich liefern die Versicherungen bei Mopeds zwar die FIN und Daten an das KBA, aber ich kann mir das bei den Zahlen nicht vorstellen, das alle Simsons, die als normales Moped gefahren werden und nicht freiwillig zugelassen sind (also mit dem kleinen Versicherungskennzeichen herumfahren) in der Statistik auftauchen.


    Warum? Ich finde in der Liste nur rund 25.000 Simsons, dagegen aber rund 100.000 MZ. So selten, wie ich eine MZ hier herumfahren sehe (im Vergleich zur Simson) kann das nicht sein. Das Produktionsverhältnis ist auch anders herum (6 Mio. Simons vs. 2,5 Mio. MZs)


    Ich vermute, dass in der KBA-Liste alle freiwillig zugelassenen Simsons enthalten sind (dafür sinds mir das dann aber schon wieder zu viele), und evtl noch die, für die beim KBA eine neue ABE angefordert wurde. Der große Rest fehlt.

    Also "bekannt" ist ja ein sehr weiter Begriff. Ich habs für meine Schwalbe hin bekommen, und sogar die Zulassungsstelle von einem kleinen LKR-Kennzeichen überzeugt. Weiß nicht, ob ich mir das mit dem Motorrad-Kuchenblech angetan hätte. Insofern ja - ich habe Erfahrung damit und mir ist bekannt wie das geht:


    Die Zulassung als solche war unspektakulär bei mir. Vermutlich auch, weil meine Zulassungsstelle damit schon Erfahrung hat. Aber das ist dann vermutlich auch eine individuelle Sache und von der bearbeitenden Person abhängig. In meinem Fall hatte ich das vorab per Email angekündigt und mir wurde mitgeteilt das man mit dem Vorgang der freiwilligen Zulassung vertraut ist. Ich hatte mir im Vorfeld schon eine ABE vom KBA mit meiner Fahrgestellnummer besorgt (hätte alternativ sogar noch den originalen Kaufbeleg mit selbiger gehabt). Mit der ABE und der Versicherungsbestätigung ging die Zulassung ohne weitere Rückfragen. Einzige Hürde ist wohl die regelmässige TÜV-Pflicht zu umgehen bzw. heraus zu nehmen, aber da weiß ich nicht mehr wie die das hinbekommen haben.

    Schick mir ne PN, wenn du noch mehr Fragen hast, ich würde das Thema hier gerne weiter nur für die Versicherung nutzen wollen.

    Haftpflicht allein bin ich bei 30€, Vollkasko kommen nochmal 41€ drauf. Aber dann sind wir ja schon in etwa auf gleichem Niveau.


    Und ja, ich weiß, dass die Vollkasko eigentlich bei 3 Ausfahrten im Jahr und Unterbringung in der Garage im eigenen Haus nicht nötig ist - ich habe die Vollkasko auch nur, weil dort meine SFK geparkt ist und ich derzeit kein KfZ habe, für das ich die SFK benötige. So sinke ich bei sehr geringem Beitrag jedes Jahr um eine Stufe.

    Hi zusammen,


    für die wenigen Spezialisten hier, die ihr Moped freiwillig zugelassen haben: Wo seid ihr versichert, und was bezahlt ihr so?

    Ich habs bei der HUK24 probiert, bekomme dort aber kein Angebot weil HSN/TSN nicht in der Auswahlliste sind - daher bin ich dann bei der HUK selber gelandet: Für meine Schwalbe mit 300/300 zahle ich 71€ im Jahr. Haftpflicht SF14 / Kasko SF19.


    Ich meine, ich hätte es damals auch bei der LVM probiert, aber mein lokaler LVM-Vertreter hat das nicht so richtig auf die Reihe bekommen und ich war am Ende irgendwo >100€ im Jahr.


    Habt ihr noch eine günstigere Alternative als Empfehlung, oder habt einen LVM-Vertreter, der das besser hin bekommt?