Beiträge von Louis[S51B1-4]

    Moin,

    Ich hab das so gemacht, wie hier in der Antwort von alfstingray beschrieben.

    Das hab ich beim ersten mal schon gemacht, aber wohl nicht genau genug.

    Die Mitte am Geber kann man gut markieren, aber beim Polrad ist das nicht so einfach. Da habe ich zunächst "mit dem Daumen gepeilt". Jetzt habe ich mit Meßschhieber und Lineal gearbeitet, und das hat ergeben, dass die Markierung am Geber etwa 1mm weiter links stand, wenn das Polrad auf 1,8 vOT stand.

    Wenn Du noch nen Tip hast, wie es genauer geht, bin ich dankbar dafür.

    Stroboskop habe ich nicht.


    Grüße

    Moin moin,


    nun will ich endlich mal ne Rückmeldung geben.

    Hatte vor einigen Wochen schon Grundplatte mit Geber und Baustein gewechselt gegen zwei gebrauchte Originalteile, die gute Messwerte zeigten. Funke kam trotzdem keiner.

    Vergangenen Freitag nun alle Kabel vom Motor zum Baustein einzeln durchgemessen und auch Spulen, Zündkabel und Kerzenstecker. Als Ursache hab ich dann die Verbindung Zündkabel zum Kerzenstecker ausgemacht. 1cm Kabel abgeschnitten, neu verschraubt - Funke!

    Motor lief aber immer noch nicht, Kerze war nach mehrmals treten nass, also Sprit da, Funke da, Luftfilter weg brachte auch nichts und mit Spritze in die Kerzenbohrung wollte er auch nicht.

    Also nochmal ZZP kontrolliert mit der "Mitte Geber - Mitte Polradlücke" Methode und am Umfang ca. 1mm nach früh verdreht, damit die (selbstgemachten) Markierungen bei 1,8 v.O.T. genau übereinstimmten.

    Und: TaTa! seitdem läuft er.

    War tatsächlich nicht so einfach und ich bin dem Forum sehr dankbar, vor allem den Kollegen, die in anderen Beiträgen die Messwerte für Zündspule und Geber gepostet hatten. Es gibt ja hier im Forum die Simson FAQ, vielleicht könnte man dort so Sachen hin verschieben?

    Grüße erstmal

    Danke, mache ich. Allerdings wird's mit der Rückmeldung ein paar Tage dauern, Maschine steht in meinem Elternhaus in Thüringen und ich bin seit heute wieder an meinem Wohnort in Ba-Wü. Bin alle paar Wochen mal dort, eilt ja auch nicht. Wobei - wenn der Fortschritt wieder mähen kann, wäre das schon ein Fortschritt :biglaugh:

    Hallo Leute,

    ich habe einen Neuzugang - ein Fortschritt E930 von 1986 und damit auch meine erste Elektronikzündung, Motor entspricht einem S51 Dreigangmotor mit der DDR Elektronikzündung und einem Killswitch ähnlich der S51N anstelle des Zündschloß.

    Problem: es funkt nicht, gar nicht. Die Klassiker hab ich kontrolliert, alle Kabelschuhe und Massepunkte bewegt und mit Kontaktspray montiert, braun/weißes Kabel #2 vom Killswitch am Elektronikbaustein abgezogen, ohne Kerzenstecker gegen Zylinder etc. Kein Funke.

    Wenn ich das rote Kabel #14 von der Primärspule am Elektronikbaustein abziehe und direkt an Masse entlangstreiche, habe ich beim Durchtreten einen schwachen Funken. Mache ich das mit dem schwarzen Kabel #15 von der Sekundärspule tut sich nichts.

    Ist also der Elektronikbaustein fritte oder kann es auch noch der Geber sein? Der geht ja mit dem blauen Kabel #3 auf den Baustein, dazwischen hängt beim E930 noch ein Thermistor als Drehzahlbegrenzer, aber den hatte ich auch schon gebrückt.

    Wie gehe ich weiter vor, um einzugrenzen ob es Geber oder Elektronikbaustein ist?


    Danke!

    Moin liebes Forum,


    mein Winterprojekt S51 Neuaufbau schreitet langsam voran. Nun habe ich mir die untere Gabelbrücke mit dem Steuerrohr vorgenommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die beiden M8-Klemmschrauben (noch originale ESKA) auf halber Länge regelrecht eingeschnürt waren und das Gewinde bei beiden sehr schwergängig. nachdem der ganze Dreck runter ist, sieht man nun, dass der Klemmspalt gar nicht mehr parallel ist, sondern innen am Gabelholm noch die ursprüngliche Breite hat, aber nach außen hin enger wird, so dass die Anlagefläche des Schraubenkopfes schräg gegenüber der Gewindebohrung im Gusskörper steht.

    Kann man das Material erwärmen und zurückbiegen oder bricht das direkt weg? Ich vermute ja, dass ich eher den Klemmring oval aufbiege als den Spalt wieder breiter bzw. die Fläche parallel bekomme... :kopfkratz:

    Die Feldlösung ist die Bohrungen im Klemmring etwas aufdremeln, wo die Schraube jetzt seitlich anliegt, damit sie wieder gerade in der Gewindebohrung steht. Den Klemmspalt kann ich mit Schlüsselfeilen auch wieder weiten, was bleibt ist die nicht parallele Auflagefläche für den Schraubenkopf.

    Hat jemand eine Idee zu dem Thema? :Beer:


    Danke Euch.

    e-Fuels - richtigen Sprit aus Strom ?


    Ich finde das hier hochspannend. Diese Technologie ist bereits serienreif und kann sortenrein oder als Zumischung eingesetzt werden, ohne dass irgendwelche Umrüstungen nötig sind. Ab dem ersten eingesetzten Liter wird tatsächlich CO2 eingespart. Die gängige Methode zur Herstellung des Wasserstoffs ist die sogenannte Elektrolyse, bei der elektrische Energie verwendet wird, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Dies ist überall dort möglich, wo ausreichend nachhaltiger Strom zur Verfügung steht (in den Bergen aus Wasserkraft, am Meer aus Wind oder in der Wüste aus Sonnenkraft). Wenn die e-Fuels dort vor Ort hergestellt werden, kann zur Verteilung die komplette existierende Logistik weiter verwendet werden (Tankschiffe, Pipelines und natürlich Tankstellen!).

    Moin,

    ich freue mich über die angeregte Diskussion, weil mich das Thema sehr beschäftigt. Von Biomasse schrieb ich aber gar nichts und in dem Videobeitrag geht es hauptsächlich darum, Kraftstoff durch chemische Prozesse aus Wasserstoff und CO2 herzustellen. Das CO2 kommt z.B. aus der Zement- oder Stahlindustrie und wird bisher in die Atmosphäre entlassen. Der Wasserstoff wiederum wird aus Elektroenergie erzeugt. Diese muss natürlich regenerativ sein, damit das Ganze Sinn macht. Das können dann Wasserkraftwerke in Norwegen, den Alpen oder Sibirien sein, oder Windparks in der Nordsee oder Solarkraftwerke in Saudi-Arabien. Warum Saudi-Arabien? Zum einen ist das nur ein Beispiel, die Sonne scheint auch wo anders. Aber: die Produktionsstätten für den Wasserstoff müssen direkt am Ort der Energieerzeugung sein, um Übertragungsverluste zu minimieren. Und wenn man den Prozeß der Kraftstoffherstellung dorhin verlegt kann man die bestehende Infrastruktur weiter nutzen und die Länder in der Sonne haben eine Perspektive für die Zeit nach dem Öl.

    Warum finde ich die Idee noch toll? Es ist m.E. deutlich besser zu vermitteln, dass man etwas höhere Spritpreise oder Steuern oder Abgaben oder was auch immer zahlt, um das Klima zu stabilisieren, als dass wir Millionen von funktionierenden Autos verschrotten und sich jeder ein neues Batterieauto kaufen soll, wofür noch die ganze Ladeinfrastruktur aufgebaut werden muss und wir noch kaum Recyclingkonzepte für Altbatterien haben. Ich fände es cool, in meiner Simme oder im 124 Benz Sprit zu tanken, der ganz normal riecht, aber aus Solarstrom und Industrie-CO2 produziert wurde.


    Und zur Biomasse: da kann man auch Kraftstoffe oder Strom draus herstellen, aber die lassen sich nicht ohne Aufwand in unseren Motoren verfeueren. Außerdem gibt es nicht genug "Abfallbiomasse", es muss also neue nachproduziert werden (Mais, Zuckerrohr, Holz) und das konkurriert mit der Lebensmittelproduktion um die verfügbare Anbaufläche.

    e-Fuels - richtigen Sprit aus Strom ?


    Ich finde das hier hochspannend. Diese Technologie ist bereits serienreif und kann sortenrein oder als Zumischung eingesetzt werden, ohne dass irgendwelche Umrüstungen nötig sind. Ab dem ersten eingesetzten Liter wird tatsächlich CO2 eingespart. Die gängige Methode zur Herstellung des Wasserstoffs ist die sogenannte Elektrolyse, bei der elektrische Energie verwendet wird, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Dies ist überall dort möglich, wo ausreichend nachhaltiger Strom zur Verfügung steht (in den Bergen aus Wasserkraft, am Meer aus Wind oder in der Wüste aus Sonnenkraft). Wenn die e-Fuels dort vor Ort hergestellt werden, kann zur Verteilung die komplette existierende Logistik weiter verwendet werden (Tankschiffe, Pipelines und natürlich Tankstellen!).

    jepp, danke. Hab schon mal lackiert, aber bin jetzt nicht der Profi... Möchte meine original Blechteile erhalten, Tank wurde ausgebeult und mit Zinn gefüllt. Hab hier bei uns in Lackierereien gefragt, alles grundieren und lackieren ab € 400 aufwärts. Da werde ich auf jeden Fall selber grundieren und schleifen und wenn das gut läuft auch lackieren.
    Wo kaufst Du die Mipa und was ist da der richtige Farbton für das helle S51 rot?
    Grüße, Louis