Beiträge von Preloader

    Hi Frank,


    also gestern nochmal bei Tageslicht die Zündung sauber eingestellt. Der Unterbrecher hatte ein bisschen zu wenig Abstand und ich glaube die Zündung war ein bisschen zu spät eingestellt. Ich musste nämlich die Grundplatte schon noch ein Stückchen nach links drehen, dass der Unterbrecher genau bei 1,8 mm vor OT aufmacht. Außerdem hab ich nen neuen Kerzenstecker mit 1 kOhm drauf gemacht.


    Das Ergebnis ist absolut klasse. Im ganzen Drehzahlbereich keine Zündaussetzer. Kräftiger Durchzug auf gerader Strecke. Am Berg ist es halt so, dass sie dann nicht mehr zieht, wenn die Drehzahl in den unteren Bereich kommt. Aber im 1. Gang könnte ich an jedem Berg an die Drehzahlgrenze drehen. Da zieht sie wie gesagt kräftig durch. Auch habe ich mal bei offenen Limadeckel geschaut, wie der Unterbrecher arbeitet. Da ist kein einziger Funke zu sehen. Also läuft so wie es soll. Die erste Testfahrt war 45 km weit und ich bin ohne stottern o. ä. nach Hause gekommen. Beim Starten braucht der Motor kalt schon ein paar Kicks mit Choke bis er kommt. Warm ein Kick und er springt an.


    Jetzt muss ich nur noch das letzte große Rätsel lösen, wie man den 16N3-5 (mit Bedüsung vom 16N3-4) im Standgas richtig einstellt. :D Dann wäre alles perfekt. Da muss ich aber erst nochmal die Suche oder Google bemühen. Jedenfalls einen großen Dank an alle hier, die mit ihren Ratschlägen zur Lösung des Problems beigetragen haben.


    Viele Grüße


    Torsten

    Also ich kam gerade von der "Jungfernfahrt" zurück. ;) Was habe ich gemacht?


    1. Ich habe die Primärspule getauscht. Ein Vergleich der alten und der neuen Spule war lediglich die unterschiedliche Induktionsleistung. Die alte schaffte ca. 4,9 mH und die neue ca. 6,4 mH.


    2. Ich habe ebenfalls die Zündspule ausgetauscht. Unter den Kontaktabdeckungen der alten Zündspule waren die Drähte fast weggefault.


    3. Zum Ausprobieren hab ich nen handelsüblichen Kondensator verwendet. Die impulsfesten Kondensatoren liegen aber griffbereit in der Werkstatt, falls es nötig wird. ;)


    Das Zündkerzenbild ist rehbraun, aber ich muss wohl die Zündung noch nachstellen, da sich der Motor von den unteren Drehzahlen nur schwer rausbeschleunigen lässt und im mittleren Drehzahlbereich vereinzelt Zündaussetzer hat. Sobald der Punkt durch bergabfahren überschritten wird dreht der Motor wieder sauber durch und hat Dampf. Was mir noch aufgefallen ist, dass mein nagelneuer Zündkerzenstecker innen Probleme mit Kontakt zur Kerze hatte. Zum Überbrücken half Kontaktspray. Aber der fliegt weg und ich habe mir gedacht, dass ich einen NGK-Kerzenstecker drauf mache.


    Falls ihr noch Tipps habt, was vielleicht noch zu verbessern wäre, dann gebt mir kurz Bescheid.


    Viele Grüße


    Torsten

    Hi Frank,


    die Werte meines MKT-Kondensators sind 0,22 microF. Außerdem steht noch 275 V AC drauf sowie der Hersteller WIMA MP3-X2 und dann noch 40/110/56/C. Auf den originalen Kondensatoren steht 250 V DC und 40/100/21 GMF. Ich hoffe die passen, da die Kondensatoren ja einmal Gleichstrom und Wechselstrom sind.


    Viele Grüße


    Torsten

    Hi Derk,


    ich habe jetzt eine neue Primärspule, Zündspule und nochmal ne Hand voll Kondensatoren bestellt. Zusätzlich hab ich noch zwei impulsfeste MKT-Kondensatoren von WIMA mit den gleichen Werten von meinem Elektroladen geholt. In einem anderen Forum hat man geschrieben, dass es ziemlich schwer wird, Kondensatoren aus DDR-Produktion zu bekommen. Außerdem sollen Kondensatoren nicht unbegrenzt haltbar sein. Ich hab auch nach Trabant- und Wartburgkondensatoren gesucht. Die sind aber alle von MZA. Ich hoffe, dass ich mit den Neuteilen jetzt vielleicht alle Fehlerquellen beseitigt habe. Ärgerlich ist nur, dass die neuen Kondensatoren auch von 06/14 sind. Vermutlich die gleiche Charge wie die vorigen drei, die ich hatte.


    Viele Grüße


    Torsten

    Hmm, könnte sein, da die S51 extrem verbastelt war, als ich sie gekauft habe. Aber sie ist vor der Regeneration ca. 500 km gefahren. Achso, Du meinst die externe Zündspule. Das kann auch sein. Ein Bekannter hat zu mir gesagt, entweder sie geht oder sie geht nicht. Deswegen hab ich da jetzt nicht so das Augenmerk draufgelegt.

    Da ne neue Primärspule so um die 14 Euro kostet, wäre es jetzt nicht falsch investiertes Geld. Hätte ich gedacht. Wahrscheinlich weiß niemand welche Induktionsleistung die Spulen haben müssen, dann könnte ich mal genau nachmessen.

    Soweit ich weiß wird doch der Motor über die Lima mit Masse über das Zündschloss verbunden, oder? Die Schraube vom Massepunkt am Rahmen ist etwas verrostet. Das werde ich mal entrosten und schau dann ob es besser wird. Ich bin auch am überlegen, ob nicht mal einen impulsfesten Kodensator probiere. Mein Elektroladen um die Ecke kann mir den bestimmt besorgen. Die Zündspule hängt auch mit an dem verrosteten Massepunkt. Im Reparaturhandbuch steht, dass die Primärspule 0,85 Ohm Widerstand haben muss. Meine hat jetzt mit 1,1 Ohm geringfügig mehr.


    Ich habe bei ddrmoped.de folgendes im Forum von ENIGMA gelesen:


    Wenns der Kondi wäre,würde es schon kaum starten,ne,klingt mir sehr nach der Primär.bzw Zündspule,glaub mir,hab da so meine Erfahrung mit! Woher ich das weiss? Nachdem ich die gleichen Faxen nunmehr an 2 Essis,an meheren Maws und einmal am S51 hatte,half in allen Fällen immer der Austausch der völlig veralteten Primärspule zum positiven erfolg,nie wieder Warmstarpropleme!
    Dabei passiert folgendes: Bei Kaltstart ist auch die lima wie der ganze Motor logischerweise noch kalt,dann aber nach bis zu 15min kommt er auf Betriebstemperatur,je nach Fahrweise schneller oder weniger. Wenn nun aber Deine Spule aus Altersgründen endweder der Anschluss zu der Wicklung (was man von aussen nicht sehen kann)korrodiert ist oder gar die wicklungen untereiander Kurzschlüsse haben,durch Überhitzung meist,dann führt das bei der Ausdennung der Spule ducrh die Motorwärme zu ungenügneter Induktion,sprich die spule erzeugt kaum noch eine Spannung! Solange der Motor noch an ist,reicht die schwache Spannung der Spule-wenn auch kaum-gerade so aus,da die Bewegeten Teile durch Ihre schwungkraft zum Zünden minder reichen,das merkt man dann meistens daran,das der Motor stottert oder gar verreckt bei Standgas,doch wenn der Motor dann abgestellt wird,dann ist der Funke einfach viel zu schwach ,das es zum erneuten Starten und Zünden des Kraftstoffes reicht,den der Motor hatte bis zum Aus noch Schwungenergie.Tausch die Spule mal aus,du wirst sehen,es liegt daran,es kostet kaum die Welt und nur etwas Zeit!
    viel Erfolg


    Deswegen war meine Überlegung die Primärspule mal zu tauschen. Was ich auf jeden Fall nochmal tauschen werde, ist der Unterbrecher. Da der nach grad mal zehn Kilometer schon starke Abbrandspuren hat.

    Also erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten in der kurzen Zeit. Die Kondensatoren ließen sich relativ unkompliziert verbauen. Ich habe quasi am Rand vom Kondensator gedrückt und da ist er gut in die Grundplatte gerutscht, war fest und hat nicht gewackelt. Alle drei Kondensatoren hatten einen Datumsstempel von 06/14. Könnte also schon die gleiche Charge sein. Ihr meint, dass die Primärspule in Ordnung ist? Mein Plan wäre jetzt gewesen neue Primärspule, Unterbrecher und nochmal ne Hand voll Kondensatoren bestellt und erneut probiert. Welche Kondensatoren benutzt ihr?


    PS: Ne VAPE wäre nicht schlecht, aber ich wollte erstmal nicht so viel Geld investieren, da an dem Moped ziemlich viel verbastelt ist und ich mir erstmal nen Überblick verschaffen muss, was an Teile, Zeit und Kosten auf mich zu kommt.

    Hallo liebe Community,


    nachdem ich als stiller Leser mir schon viele Tipps aus dem Forum holen konnte, werde ich euch mal mein Problem beschreiben. Vielleicht könnt ihr mir helfen.


    Modell: S51/1 B
    BJ: 1990
    Zündung: Unterbrecherzündung 12 V
    Motor: 3 Gang (vermutlich Austauschmotor, aber so gekauft)


    Nachdem ich den Motor nach Totalausfall komplett zerlegt und regeneriert habe, also neue Lager, Simmerringe, Kurbelwelle, Zylinder + Kopf + Kolben, Kupplung, usw. hat jetzt die Zündung ein Problem. Da die Ladespule beschädigt war, tauschte ich diese gegen eine neue aus. Unterbrecher und Kondensator sind ebenfalls neu. Lichtspule und Primärspule sind noch Altteile.


    Die Zündung stellte ich auf 1,8 mm vor OT ein und am OT macht der Unterbrecher 0,4 mm auf. Nach ein paar Mal kicken springt sie auch gut an und nimmt im gesamten Drehzalbereich gut Gas an und zieht durch. Nach ein bis zwei Kilometer Fahrt kommen dann vermehrt Zündaussetzer und letztendlich Fehlzündungen bis der Motor ausgeht.


    Ich habe vor dem Einbau die Kondensatoren mit meinem Multimeter überprüft. Alle hatten eine Kapazität von 0,22 microF. Nach der Fahrt hatte ein Kondensator noch 0,124 und der zweite 0,184 microF. Die Primärspule hat einen gemessenen Widerstand von 1,1 Ohm. Nachdem der Kondensator in der Kapazität abbaut beginnt ein Feuerwerk am Unterbrecher. Der hat auch schon deutliche Brandspuren an der Kontaktfläche. Kann das jetzt sein, dass die Primärspule den Kondensator in kürzester Zeit kaputt macht? Weiß vielleicht jemand von euch, wieviel Induktionsleistung die Spulen haben müssen?



    Viele Grüße


    Torsten