Beiträge von ando

    Wobei man schon sagen muss, dass der richtig krasse Anstieg so in den letzten 4 Jahren passiert ist. Ich hab Ende 2013 meine S51 für knapp 600 € geholt. Die sah eigtl ganz gut aus und nur der Vergaser musste mal gereinigt werden. Dazu gab es noch einen Motor, dieverse Ersatzteile, Anhängerkupplung, Seitengepäckträger, Kindersitz Fußrasten, Felgen usw.


    Wenn ich mir jetzt anschaue, dass ein ungemachter M5xx schon an der 200€ Marke kratzt, dann hab ich damals ja doch alles richtig gemacht :D

    Die Kontaktfahne hatten die Mopeds damals auch nicht. Ist trotzdem gut sie nachzurüsten.
    Schonmal gut, dass Bremslicht und Rücklicht ordentlich hell leuchten. Bedeutet, dass die Spule in Ordnung ist.


    Leuchten die beiden heller, wenn eine geladene Batterie angeschlossen ist?

    Ich habe statt der Batterie mal eine 6V 5W Birnchen gegen Masse dran gehalten, das glimmt ganz schwach. Mit ner 6V 21 W Bremslichtbirne passiert dann logischerweide nix


    Die Idee ist zwar gut, aber funktioniert an der Simme meiner Meinung nach nicht. Wir haben hier eine Ladeanlage (analog Ladegerät) mit einer quasi W-Kennlinie. D.h. Strom und Spannung stellen sich je nach Innenwiderstand der Batterie ein. Der Innenwiderstand einer Bleibatterie wird mit zunehmender Ladung größer. Hängst du nun im Leerlauf eine 5W Lampe ( bei 6 V 0,83 A) an die Ladeklemme verhält sich diese mit ihrem "großen" Strom an der Ladeanlage wie eine nahezu leere Batterie. Durch den großen Strom bricht dann auch die Spannung ein und somit ist nicht genügend Leistung vorhanden um deine Lampe zum leuchten zu bringen, jedenfalls nicht im Leerlauf -> ein paar Gasstöße dürften die Lampe jedoch deutlich heller Leuchten lassen.


    So wie schon angemerkt ist das Problem einfach die defekte Batterie evtl. gepaart mit ein paar nicht ganz so fitten Kontakten.


    Gruß
    Andreas

    Danke für die Antwort! Also am kolben lag es nicht simmaringe waren noch lose und somit ist noch genug Kompression vorhanden... der simmaring unter der GP sieht wie folgt aus: Siehe Bild. Kann der linke überhaupt was damit zu tun haben ?


    Langsam bin ich echt ratlos... Am Kondensator und Zundung liegt es auf keinen Fall. //www.simsonforum.de/wbb/…-170637-jpg/?thumbnail=1&


    Ich hab vom Herrn Bauer mal gelernt, dass der Wellendichtring so tief wie es geht eingeschlagen werden muss. Dadurch entsteht eine Kante zwischen Sitz und Dichtring und nur dann ist sichergestellt, dass das ganze auch Dicht ist. Der "undichte" Wellendichtiring in Verbindung mit der entsprechenden Vergasereinstellung, um dies auszugleichen, kann schon die Ursache für dein Problem sein.


    Gruß
    Andreas

    Moin wlTY,


    also wie die anderen schon sagten hast du da einen Kolbenklemmer bzw.-fresser. Der Übergang ist da meiner Meinung nach fließend. An dem Zylinder wirst du mit einem neuen Kolben allein nichts retten können.


    Wichtiger, als sich hier über Öl und Wasser im Sprit zu unterhalten, ist es meiner Meinung nach die Ursachen dafür zu finden. Du schreibst, dass sie im Standgas lief, du allerdings zum Fahren den Startvergaser betätigen musstest. Die Frage ist nun: Musstest du das die ganze Zeit über? Wie hast du das Gemisch angefettet? Nur über die Leerlaufluft-Regulierschraube? Btw. welchen Vergaser fährst du überhaupt.
    Wenn du permanent mit gezogenem Startvergaser fahren musstest deutet das ziemlich sicher auf Nebenluft hin. Selbst bei geringen Mengen kann es dann ziemlich schnell zum Klemmer kommen. Überprüfe deshalb bitte ob der Wellendichtring auf der Zündungsseite in Ordnung ist (Deutliches Zeichen: Öl läuft an ihm herunter oder er ist ölverschmiert). Auf der Zündungsseite ist im besten Fall alles knochentrocken bis auf das Schmierfilz für den Unterbrecher (wenn du ne Unterbrecherzündung fährst).



    Für den neuen/alten Zylinder kann ich dir auch Fischer aus Magdeburg empfehlen. Dieser hat Kolben aus eigener Produktion, die dem DDR-Kolben in nichts nachstehen. http://www.fischer-fahrzeugtechnik.de


    Gruß
    Andreas

    Hast du dir die Druckstangen mal angesehen? Sind alle vorhanden (eine lange - eine kurze - eine lange) und alle noch nicht verschlissen?
    Steht der Kupplungshebel am Motor im 90° Winkel an seinem Druckpunkt? Wie sieht der Kupplungshebel am Motor aus (der an dem das Kupplungsseil eingehängt wird)? Besonders interessant ist hier die Fläche, die auf die Druckstange wirkt.


    Dein Problem ist meiner Meinung nach die komplett hinein gedrehte Madenschraube. Dadurch ist der Winkel zwischen Druckstange und der Fläche am Kupplungshebel zu spitz wodurch du unglaublich viel Kraft aufwenden musst. Wahrscheinlich ist dadurch jetzt auch genau diese Fläche am Kupplungshebel zerwürgt.
    Sollte bei korrekter Einstellung der Kupplung (Hebel 90° zum Motor am Druckpunkt) die Kupplung nicht sauber lösen, so hat dies einen anderen Grund. Zum Beispiel könnte sich die Tellerfeder nicht gleichmäßig abheben, die Reibbeläge verklemmen sich oder die Lamellen könnten verbogen sein (wurden diese auch mit getauscht?).


    Gruß
    Andreas

    Zylinder ist ein ausgedrehter DDR auf 60 ccm Kolben ist MZA (aber an der Garnitur liegt es nicht zumal sie bei anderen läuft und es bei jeder ist )


    Könntest du bitte ein wenig auf deine Rechtschreibung acht geben? Zwischendurch ein Punkt und ein Komma währe auch hilfreich.


    Ich glaube nicht, dass das ein DDR Zylinder ist. Diese Rillen auf der Dichtfläche kenne ich so nur von Nachbau bzw. Almot-Zylindern.


    Gruß
    Andreas