Danke erstmal für eure Kommentare, hat en bisschen gedauert bis ich Zeit gefunden habe euch zu antworten! Danke für alle eure Beiträge, die ich auch gerne alle kommentieren möchte.
Warum der Aufwand?
Setz doch einfach den Bremshebel eine Kerbe weiter nach außen.
Naja das ist einfache Mechanik, wenn du den Hebel weiter nach außen setzt, verkürzt du den Hebelarm der auf die Bremsknocke wirkt, wenn du 20kg oder 200N Bremskraft durch den Hebel aufbringst und den Hebel um 10 ° vom rechten Winkel verstellt verlierst du immerhin rund 2% an Drehmoment auf den Bremsknocken, wenn du das Spiel jetzt noch weiter treibst und die Flächenpressung der Bremsbeläge auf die Trommel ausrechnest die Anzahl der Reibbeläge und den Radius der Bremstrommel kommst du auf das Bremsmoment. Das kann nicht wirklich als ideal ansehen, da du unterschiedliche Reibbeiwerte haben wirst, und die wenigsten Trommeln 100% rund sind verlierst du genau diese 2% auch auf deinem gesamten Bremsmoment. Also durch die Bauart wird die Bremse nominell schonmal schlechter sein als die Theorie aus der Rechnung. Warum soll ich hier zusätzliche 2% verschenken, nur weil der Hebel durch die Länge des Zuges nicht im rechten Winkel trifft.
Hast du die Zwischenlage (Belag/Bremsnocke) verbaut?
Die Zwischenlagen sind doch konstruktiv nicht dafür gedacht, eine fehlerhafte Länge vom Zug auszugleichen, wenn du die mit Zwischenlagen vollknallst, verlierst du Fläche die deine Bremsbeläge an der Trommel anliegen. Zumindestens solange bis der untere Teil der Bremsbeläge abgeschliffen ist und die Beläge wieder voll anliegen. Die sind dafür gedacht, das wenn dein Belag soweit runter ist das die Beläge nicht mehr anliegen, du das ausgleichen kannst um die restliche Materialstärke zu nutzen. Das ist doch Verschwendung, da du deinen Belag erstmal runterhobelst nur um die Zuglänge auszugleichen. Das kann man erst einmal vernünftig machen und dann die Lagen nutzen um länger mit der Bremse zu fahren, nachdem die runter sind.
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Ich hab anno 1994 verbaut, was greifbar war und gut wars. Wenn was nicht gepasst hat, wurde es halt passend gemacht. Damals gab's kein Internet, man musste noch selber denken...
Ich würde, wenn das Versetzen des Hebels nicht hilft, den Zug "auflöten", den Nippel reinigen, Seele kürzen und den Nippel dann wieder verwenden.
Gruss
Mutschy
Hey Mutschy, danke für deinen Beitrag aber das finde ich ne halb hilfreiche Antwort, nur weil man Anno 1994 verbaut hat was da war, und es kein Internet gab heißt das doch nicht das meine Frage unnötig ist oder das vorgehen wie ich es geplant habe unsinnig ist. Natürlich kann ich den alten Nippel der übrigens maschinell auf die Seele gepresst wurde und dann verlötet wurde, ablöten und wieder neu auflöten. Aber warum? Löten basiert auf der Difussion zwischen Grundwerkstoff und Lot, ich würde jetzt mal behaupten das Reste vom alten Lot beim ablöten im Nippel hängen bleiben, ggf. das Flussmittel gar nicht alle Stellen erreicht und meine Verbindung qualitativ schlechter wird als sie vorher war! Klar halten tut so manches, und funktionieren wird das. Aber ob es besser ist!
2€ an nem Lötnippel sparen, dafür das ich evtl Gefahr laufe und mir der Zug aus dem Nippel springt und ich ins Auto vor mir reinsemmel. Nein danke, lass mal, das wird um Längen teuerer.
Ich wollte eigentlich nur Fragen, ob jemand rein zufällig den benötigten Maße vom Nippel kennt, dann bestelle ich einen neuen und löte den auf und gut ist die Sache. Und es ist gerade das schöne am Internet das man schnell eine Frage stellen kann, so werde ich mich wohl wie in der Posteröffnung angekündigt, 90km in die Heimat fahren und mit nem Messchieber die Maße selbst aufnehmen um dann den Nippel zu bestellen.
Hätte mir aus zeitlichen Gründen, der Umwelt zuliebe, ne extra Fahrt erspart, ein schöner Vorteil des Internet das man zuhause sitzten kann und andere Menschen mal kurz fragen kann.
Danke für eure Zeit
lg Random
