Beiträge von IncredibleKolja

    Von 35 Watt Bilux auf 35 Watt Bilux ist also besseres Licht? Tolle Wurst. :dash:


    Besser und um vieles einfacher wäre gewesen, einfach die 12V 42W Halogenspule der neueren E-Zündung in die alte zu setzen, Spannungsregler dazu, Halogenscheinwerfer, und zack, RICHTIG gutes Licht. Das geht, weil das Polrad der E nie geändert wurde.


    Ich habe die Umrüstung auch genauso gemacht, von 6V-Elektronik auf 12V-Unterbrecher. Wegen dem Licht hast du natürlich recht, aber unterm Strich lohnt es sich trotzdem. Die Blinker sind einfach wesentlich heller. Mag zwar beides 21W sein, aber bei der 6V-Elektronik bleibt einfach zu viel in den Leitungen hängen, bzw. geht an den Schaltern, Sicherungskasten (Hab gleich auf Flachstecksicherung umgerüstet) etc. verloren. Der Verlust war bei mir etwa 2V, die bei der 6V-Anlage weniger an den Blinkern "ankamen", als an der Batterie gemessen wurden (gemessen mit überbrückten Blinkgeber, wobei ich einen elektronischen Trabant? Blinkgeber verbaut hatt). Außerdem ist ein Vorteil, dass Vorder- und Rücklicht aus einer der Lichtspule gespeist werden. So steht der volle Ladestrom für die Batterieladung zur Verfügung, mal abgesehen davon, das sich 12V-Bordspannung auch gut nutzen lässt (wollte schon immer mal ein Navi an meiner Simson^^).^


    Die Frage ob Unterbrecher oder Elektronik ist mir persönlich egal. Ich bin davor fünf Jahre problemlos mit E-Zündung gefahren, aber auch eine U-Zündung ist kein Hexenwerk. Die Wartung und Reperatur kein Problem, siehr fährt gut und springt gut an.


    Gruß,
    Kolja

    Ich habe auch gerade einen Umbau auf 12V-Unterbrecher hinter mir.


    zu 1.) Ja, das müsste gehen. Masse ist Masse.
    zu 2.) Überprüfe noch mal die Verkabelung. In Position "II" (Licht und Zündung an) müsste die Tachobeleuchtung mit leuchten, bei "I" (Zündung an) müsste sie aus sein.
    zu 3.) Schnarren/Surren: Da muss die ELBA nicht kaputt sein. Entweder ist die Spannung zu gering (Batterie laden), ggf. ein Fehler in der Verkabelung. Ich hatte auch schon mal eine defekte ELBA, aber die hat dann auch keinen Mucks mehr von sich gegeben. Die Verkabelung aus Richtung Blinkerschalter war nicht ganz einfach für mich, ggf. mal Kabel nachmessen oder direkt zum Schalter verfolgen. Ich würde überprüfen was passiert, wenn du die Kabel von 49 und 49a aneinander hälst. Dann sollten die Blinker leuchten. Leuchten sie schwach --> Batterie laden. Leuchten sie nicht --> Verkabelung. Außerdem gibt es noch eine Herausforderung aus Richtung Bremslichtschalter, weil bei den Schaltplänen zum originalen 12V-Mopped der neue Zugschalter verbaut wurde und der auf + geschaltet wird.

    zu 4.) Nein, ist so. Vielleicht bist du in einer ganz falschen Schalterposition.... Einfach mal wieder an die Bohrungen halten die Zündschlussbefestigung, dann siehtst du, wo du stehst.


    Gruß + viel Erfolg,


    Kolja

    Wie bei etlichen Teilen gibt's auch hier zwei Qualitäten: Billig und gut. Die gute Qualität kostet über 100 Euro.

    Ich glaube die lassen sich unterscheiden in die "billigen" mit dem roten Geber und die "guten" neuen mit dem schwarzen Geber (von den Thalheimer Trafowerken). Hast du oder jemand sonst schon echte Erfahrungen mit den billigen? Ist der Geber wirklich so schnell kaputt, oder lässt die Passgenauigkeit zu wünschen übrig?


    Gruß,
    Kolja

    Über so etwas habe ich auch schon nachgedacht. Würde es nicht gehen nur die Ladespule zu tauschen (und eben alles was drannhängt: laderegler (bzw. auf ELBA umrüsten), Baterie, Birnen, Hupe..)?
    Natürlich ist eine Vape die Goldrandlösung, aber zum einen ist es eine ordentliche Investition und zum anderen habe ich gerne so viel original wie möglich und bin mit der Zuverlässigkeit der originalen E-Zündung zufrieden. Nur die schwachen Blinker treiben mit bei Sonnenschein die Schweißperlen auf die Stirn.

    Ok, hab meinen Denkfehler schon bemerkt, ist generell anders bei 12v. Hab mir gerade Schaltpläne angeguckt. Man muss schon eine "Komplettumrüstung" auch mit Wechselstromregler machen. So mal einen Stromkreis umrüsten ist nicht.

    Nein, das geht nicht. Die 12V-Anlage ist grundsätzlich anders verkabelt, die Ladeelektronik muss eine andere sein mit Brückengleichrichter und elektronischem Regler. Von den 6V-Polrädern ist einzig das der Elektronikzündung geeignet, 35W Scheinwerferleistung zu liefern - und dort, bei der KR51/2L, hast du das sowieso schon, Umrüsten überflüssig.


    Du brauchst eine komplette 12V-Anlage, und da ist der moderne VAPE-Komplettsatz am einfachsten einzubauen und noch dazu günstiger als die "originale", alte 12V-Anlage von Simson selbst.

    Über so etwas habe ich auch schon nachgedacht. Würde es nicht gehen nur die Ladespule zu tauschen (und eben alles was drannhängt: laderegler (bzw. auf ELBA umrüsten), Baterie, Birnen, Hupe..)?
    Natürlich ist eine Vape die Goldrandlösung, aber zum einen ist es eine ordentliche Investition und zum anderen habe ich gerne so viel original wie möglich und bin mit der Zuverlässigkeit der originalen E-Zündung zufrieden. Nur die schwachen Blinker treiben mit bei Sonnenschein die Schweißperlen auf die Stirn.

    Hallo, Bremslicht, Rücklicht sowie Tachobeleuchtung gehen ohne Probleme.

    Dann kontrolliere doch mal die Steckverbindungen von der Ladeanlage. Die Sache mit der Batterieladung, die bei zu geringer Spannung ausbleibt, ist nur bei der ELBA so. Wenn Rücklicht und Tachobeleuchtung gehen, ist es auch nicht die Ladespule also bleibt nur der Laderegler. Ist zwar wirklich nicht so wahrscheinlich, aber was sonst?

    Hallo,


    wie im Titel beschrieben geht es bei mir um den Wellendichtring vor dem linken Kurbelwellenlager. Der ist offensichtlich bei mir undicht und muss ausgetauscht werden. Soweit alles kein Problem. Nur dürfte der Simmering nach etwa 10.000 km und einem Alter von etwa 4 Jahren noch nicht verschlissen sein. Er wird einfach rausgerutscht sein, wie immer. Ich habe das schon 3 mal erlebt, immer beim Motor M542 (aber nicht immer demselben Exemplar). Die Simmeringe wurden auch nicht alle vom gleichen Idioten (also mir) montiert, weshalb ich nicht unbedingt von Montagefehlern ausgehen. Ich weiß auch, worauf man achten sollte: Siri sollte bündig mit Motorgehäuse abschließen, Motorgehäuse vorher entfetten, Siri grade einsetzen. Es wurden immer die blauen, mit doppelter Dichtlippe verwendet.


    Meine Simson S51 läuft wirklich sehr zuverlässig. Aber das man diese Siri-Geschichte im Hinterkopf haben muss, ärgert mich. Das ist wirklich ein konstruktiver Mangel des Motors, Simson hätte besser eine Nut fräsen sollen, in den ein Sicherungsring kommt. Sonst jemand Ideen? Gibts es geeigneten Kleber oder sowas?


    Gruß,
    Kolja

    Hallo,


    ich kümmere mich gerade um eine SR50 Bj. '96, mit Bing-Vergaser und PVL-Zündung.


    Hab heute die erste Probefahrt gemacht, lief etwas über 50km/h - was ja für dieses Baujahr auch nicht ungewöhnlich ist.
    Nur ich hatte den Eindruck, ich wäre genau so schnell wie mit meiner S51 nur das auf dem Tacho auch bei den Schaltpausen immer 10km/h weniger standen (z.B. vom 3. in den 4., da kann ich bei meiner Stino S51 den 3. bis 50km/h ausdrehen, bzw. den 2. bis 40km/h).


    Also ich rechne damit, dass das Tacho nachgeht, bzw. das S51-Tacho vor.


    Ich würde daher gerne wissen, ob evtl. zur Drosselung auch die Übersetzung geändert wurde? Anderes Primärritzel?


    Das vordere Kettenritzel ist ein 16er, soweit ich weiß ist das nämlich auch normal.


    Ansonsten ist mir noch bekannt: Drosselung über Vergaser, Drosselkrümmer, verengter Einlass..... Aber weiß jemand was zur Übersetzung?


    Gruß,
    Kolja

    Hallo,


    eines gleich vorweg: die Suche habe ich leider ohne wirkliches Ergebnis schon bemüht.
    Ich richte gerade eine SR50 Bj.96 wieder her, die serienmäßig mit einer PVL-Zündung ausgerüstet ist. Leider habe ich keinen Zündfunken.


    Folgendes habe ich überprüft:


    Verkabelung überprüft bzw. Zündkabel ausgetauscht



    Wenn ich das richtig sehe, muss an der Zündspule nur das rote Kabel von der HSP-Ladespule zur Zündspule gehen, das weiße vom Geber und das Zündschloss sollte öffnen; also keinen Massekontakt herstellen.


    Eigentlich nicht schwer. Als nächstes habe ich dann die Spulen durchgemessen:




    Die Widerstandswerte kommen auch in etwa hin, Ausnahme: HSP-Ladeanker. Ergebnis: Widerstand unendlich. Ich habe jeweils das Kabel am Stecker gegen Masse gemessen.


    Daraufhin habe ich eine neue (gebrauchte) Grundplatte gekauft - mit exakt dem selben Ergebnis.


    Daher meine Frage:


    Messe ich falsch? Wie kann ich evtl. die Zündspule überprüfen? Sonst eine Idee für die Fehlerursache?


    PS: Auf einem anderen Schaltplan wird noch ersichtlich, dass die Zündspule noch eine Masseverbindung braucht. Die hat sie auch, über einen Leitungsverbinder zum Motor.


    Gruß + vielen Dank im Vorraus,


    Kolja