Beiträge von ludwig

    tjoa sorry, bin nunmal kein Statiker. Wir hatten nur Statik, keine Dynamik. Alles in Allem wars eben nur Abiturstoff und kein Studium. Wenn man sich die Komplexität der Mechanik anschaut, dann merkt man, dass wir aufm TG nur an der Oberfläche gekratzt haben.
    Einfache Sachen kann man dadurch berechnen, aber eben nix komplexeres... Und ich habs eben mit meinem bescheidenen Wissen versucht.
    Gruß,
    Ludwig

    Zitat

    Grau war, ist und bleibt alle Theorie


    Ich schmeiß mich grad sowas von weg vor Lachen! Einer unser beiden Maschinenbaulehrer ist, zumindest im Unterricht der totale Theoretiker. Und er heißt? Richtig. Grau.
    Der war es übrigens auch, der das mit den Passfedern meinte, dass die nicht abscheren.
    Gruß,
    Ludwig

    ok danke! Gut zu wissen. sind aber immernoch 4,2kN Scherkraft. Auch wenn ich nicht bezweifel, dass der Motor die Kraft bringen kann, aber wie zum Kuckuck soll das Polrad dem Motor so einen Widerstand entgegen setzen, dass die Scherkraft auch wirklich wirkt?
    Sicher, das Polrad hat eine gewisse Trägheit, bedingt durch seine Masse und auch die magnetische Kraft, die durch die Lichtspulen induziert wird ist auch nicht verschwindend gering, aber auf 4,2kN kommt man da bestimmt nicht.
    Gruß,
    Ludwig

    Hab mal ein bisschen was über die Scheibenfeder rausgefunden:
    Das Ding ist aus E335, und ist wohl, zumindest bei den alten Rheinmetallmotoren in SR1 usw. nach der DIN 6888 aufgebaut. mit den Maßen 3*5mm
    Die für die S51 müssten kleiner sein, lt. AKF 3*3,7mm.
    E335 hat eine Abscherfestigkeit von 568MPa unter dem Gesichtspunkt, dass die Feder kaputtgeht. (im Tabellenbuch ist ein Von-Bis-Wert bei Rm angegeben, ich hab einfach mal den größten Wert genommen, weil ich von dem Fall ausgegangen bin, dass die Scheibenfeder abschert)
    Daraus ergibt sich mit 15mm² Scherfläche für die 3*5er Feder und 11,1mm² für die kleinere Feder Abscherkräfte von 8520N bzw. 6305N. Alles in Allem: sehr sehr große Kräfte und ich glaub nicht, dass der Simsonmotor das schafft, oder?
    Gruß,
    Ludwig

    haste die Maße von dem Ding und die Kräfte die da wirken? Ich will meine jetz nich ausm Moped rauspulen, weil ich in etwa ner halben Stunde essen beschaffen fahren will^^
    Kann ich ja mal Berechnen, steh grad noch im Stoff, Maschinenbauabiprüfung is noch nich so lange her. Kann ich ja zum Spaß mal machen^^
    Achso: jo, dass die Dinger auf Flächenpressung dimensioniert werden, hat uns unser Lehrer auch gesagt, mit der Begründung, dass die in der Praxis wohl nie abscheren würden. Muss ichm mal sagen, dass das ab und an doch passiert :D
    Gruß,
    Ludwig

    und wieder sieht man, dass Theorie und Praxis oft nich zusammenpassen... hab vor nem halben Jahr in Maschinenbau noch gelernt, dass Passfedern so gut wie nie abscheren...
    Bei der Simson hört man eben das aber immerwieder.
    Oder wurd die Passfeder im simsonmotor einfach nur unterdimensioniert?
    Gruß,
    Ludwig

    Zitat

    Kann man eigentlich den Kondensator auch irgendwie testen?



    sicher kann man einen Kondensator testen. Im Fall Simson dann auf Spannungsfestigkeit. Ich weiß jetzt aber nicht, welche Spannungsfestigkeit der aufweist (Also welche Spannung da drauf steht). Ich nehm an, dass der Kondensator, da er ja parallel zur Spule geschaltet ist, ganz schöne Spannungsspitzen bekommt.
    Hab mir, weil Kondensatoren in Röhrenradios auch gerne mal hinüber sind und viel zu viel Strom durchlassen, ein Gerät gebaut, welches über einen Widerstand im Megaohmbereich etwa 300V Gleichspannung auf die Kondensatoren gibt (Natürlich geb ich die 300V nicht auf einen Kondesator mit 50V spannungsfestigkeit, sondern nur auf welche, die das abkönnen müssten). Der fließende Strom wird auf einem empfindlichen Amperemeter angezeigt. Wenn der kondensator heile ist, dann gibts maximal einen kurzen Ausschlag und der Strom geht wieder auf etwa 0µA zurück (geringe Leckverluste sind normal, einen idealen Kondensator gibts nicht). Leckt der Kondensator aber sehr sehr deutlich, dann fließt ein gewisser Strom auch nach dem Aufladen. Dann ist der Kondensator hinüber.
    Wenn bloß der Kondensator in der Simson nicht so eine relativ doofe Form hätte, könnte man einen modernen Folienkondensator dort einsetzen, z.B. einen Wima FKP-1. Die Dinger sind echt gut, die gehn dir so gut wie nie kaputt :D . Dummerweise sind die Dinger eckig...
    Gruß,
    Ludwig

    wenn sie bei leichten Steigungen keine Power mehr hat, kanns sein, dass der Zylinder ausgeleiert ist. War zumindest bei mir so. Seitdem ich nen neuen Zyli drauf hab, zieht die Gute jeden Berg hoch. Weißt du in etwa, wieviel km deine schon runter hat?
    Gruß,
    Ludwig

    sieht doch super aus, das Ding! verbastel bloß die schöne Enduro nicht! So, wie die Bilder aussehn wird das bei dir eh nur ne gründliche Putzaktion werden müssen. Sonst sieht die noch Top aus. Also einfach mal gut sauber machen alles, den Lack mit etwas Politur zum Glänzen bringen und die Chromteile mit Elstergranz polieren, dann haste eine toll aussehende Enduro!
    Und musst halt nachgucken, was technisch noch zu machen ist. Wenn die 14 Jahre steht, sollte vll. der Motor mal regeneriert werden, oder zumindest neu gedichtet.



    Gruß,
    Ludwig

    wie wärs, das Ding einfach übern Ansaugweg zu Drosseln? Also z.B. irgendwie einen Anschlag fürn Schieber machen, dass man das Ding eben bei der bestimmten Drehzahl einfach abriegelt? Ist vll. auch nicht sofort zu merken, da der Motor nicht so aprupt auf die Drosselung wie bei der Methode mit der Zündung geht. Nachteil: Man hat eben keinen Schalter, den man vor ner Polizeikontrolle schnell umlegen kann, sondern muss erst den Gaser aufschrauben und da was reintun, was den Vergaser anschlagen lässt usw.
    Gruß,
    Ludwig

    wenn die wirklich tiefentladen ist, dann kannst dus vergessen. die ist so gut wie unrettbar hinüber. Ich kenn aber einige, die ham aber tiefentladene Bleiakkus schon wiederbelebt. Wenn die Spannung unter 5,4V abgesunken ist, dann ist der Akku eben tiefentladen und aufladen wird fast inmöglich.
    Man kanns versuchen indem man vorsichtig!!! verpolt Spannung draufgibt und dann versucht ober er wieder Ladung annimmt, oder indem mal (richtig herum gepolt) einige tausend µF bei 60V über den Akku kurzschließt. Hatte das Problem zum glück noch nie^^
    ein Bekannter von mir hatte das Problem schonmal: hat bei uns im Elektronikforum dazu mal nen Thread aufgemacht, der hats sogar geschafft den Akku wiederzubeleben: Klick
    Als Lader funktioniert so gut wie alles, was ne passende Gleichspannung raustut und dabei noch etwas Strom bringt. Ideal wäre z.b. ein Ladefix. Krigt man ab und an mal hinterhergeschmissen
    Gruß,
    Ludwig

    eben. ein originaler BVF sollte vll. doch was bringen, ist auf jeden Fall besser verarbeitet als so ein billiger Nachbau.



    Wichtig ist bei der Einstellung, dass du das wirklich nach anleiutung machst, nicht frei nach Gefühl! Frei nach Gefühl geht schief. Vorallem beim Schwimmer einstellen sollteste dann doch lieber zu nem Messchiber greifen und das nich so pi mal Daumen machen. Auch wenn der FEZ neu ist, sollte man den erstmal einstellen, ich denk nicht, dass die sich im Werk die Mühe machen, irgendwas dort dran genau einzustellen. Guck dir lieber nochmal den Schwimmer an. Es kann auch sein, dass dir der Schwimmer einfach abgesoffen ist. Hats alles schon gegeben.



    Gruß,
    Ludwig