Der Thread rund ums Auto.

Willkommen! Melde dich an und mach mit – schreiben, antworten, austauschen.
Jetzt registrieren

  • Ifafahrer.

    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    das ding gibts wirklich, aber als unverkäufliches einzelstück. Flusszellen gibt es schon länger für statinäre Zwecke. Billiger energiespeicher, aber schlechter Wikungsgrad.
    Ich denke, dass is ne totgeburt wie betterplace weil die steckdosen ladeinfrastruktur schneller wachsen wird wie noch eine flüssigkeitsinfrastruktur

  • [...]
    Billiger energiespeicher, aber schlechter Wikungsgrad.


    Mit 75%-80% (Wikipedia) immer noch minimum 25% besser als ein Diesel.



    Ich denke, dass is ne totgeburt wie betterplace weil die steckdosen ladeinfrastruktur schneller wachsen wird wie noch eine flüssigkeitsinfrastruktur


    Das bleibt abzuwarten - die Infrastruktur für Flüssigkeiten ist doch im Prinzip schon da. Bei Steckdosen gehen viele kleine Tankstellen kaputt, was diese natürlich nicht so gerne haben. Sie könnten also ein Tankfeld (wahrscheinlich relativ problemlos) auf diese Zwecke umbauen, wenn die passende Nachfrage vorhanden ist. Und das wiederum hat Auswirkungen auf die Nachfrage, weil die Infrastruktur wächst. Im Laufe der Zeit könnte es also durchaus passieren, dass heutige Tankstellen Wasseraufbereitungsanlagen werden, mit 1-2 Tanks für fossile Kraftstoffe, an denen sich die Young- und Oldtimerfahrer bedienen. Mit dem Alternativkraftstoff LPG/CNG hat es ja auch funktioniert. Wenn auch in kleinerem Maßstab. Wie es auch größer geht, sieht man v.a. in Polen. Man sieht auch hier wunderbar, was die alltagstauglichere Alternative ist, es gibt mehr LPG- als CNG-Tankstellen, weil CNG eben aus verschiedenen Gründen nicht so oft verbaut wird.
    Man sollte auch nicht vergessen, dass die Steckdosen im Gegensatz zum Rüssel-'reinhalten kompliziert, anfällig für Manipulation und nicht überall einsetzbar sind.
    Wenn ich fix und fertig von der Arbeit nach Hause komme, will ich nicht noch unbedingt das Auto anstecken müssen - oder was passiert, wenn ich mal vergesse, es anzustecken, und am Folgetag nicht mehr auf Arbeit komme, weil die Reichweite zu gering ist. Klar kann einem das auch beim Benziner passieren, aber der ist im Gegensatz zum Stromer in ein paar Minuten voll. Selbst mit Drehstrom braucht ein Tesla eine halbe Stunde, die ich dann zu spät zur Arbeit kommen würde. Ich wohne auf dem platten Land, wo wirklich jeder ein Auto hat, weil man ohne aufgeschmissen ist. Es gibt Familien, die haben 3-4 Autos. Durch Nachtspeicherheizung habe ich den Vorteil, dass ich Drehstrom in der Garage habe, aber meine Nachbarn hätten das Nachsehen, weil sie wegen Ölheizung auf normale Steckdosen zurückgreifen müssten, was die Ladezeit verlängert. Und was mit den ganzen Laternenparkern passiert, steht auch noch in den Sternen - sollen die alle vom Haus aus Kabel über die ganze Straße ziehen? Stationen könnte man zwar aufstellen, aber dann gäbe es eine starre Zahl an Stationen, während die Autoanzahl schwankt. Es gäbe also entweder viel zu wenig oder viel zuviel. Zuviel wäre zwar nicht schlimm, aber sie würden Parkplatz wegnehmen, könnten zu einem gewissen Prozentsatz nur ungünstig positioniert sein und würden, obwohl sie kaum genutzt werden würden, auch gewartet werden müssen, was sich auf den Preis auswirkt. Was sich weiterhin auf den Preis auswirkt, wäre die Anfangsinvestiton. Um Stationen am Gehweg zu installieren, muss wahrscheinlich alles aufgerissen werden, Kabel verlegt usw. Würde ich mir das bundesweit vorstellen, Heidewitzka.
    Und wie sieht's in Großstädten aus, wo es schon jetzt keinen Platz für die ganzen Autos gibt? Es würde schon jetzt nicht reichen, die Autos alle (zum Beispiel über Nacht) alle mit einer eigenen Station zu versorgen, selbst wenn die Autoanzahl eine feste Größe wäre. Die Zahl der Fahrzeuge würde aber auf jeden Fall noch weiter steigen, wenn die Unterhaltskosten praktisch ins Bodenlose fallen würden. Ich weiß, es wäre ein langer Prozess, bis (nahezu) alle Autos Stromer wären, man könnte sukzessive das Netz ausbauen, Reibereien würde es dennoch unter den Nutzern immer geben. Außerdem darf man die regionale Ungleichheit nicht vergessen: In finanziell starken Gebieten müsste die Bereitstellung der Infrastruktur in Windeseile erfolgen, während man sich bei den Schwächeren ungleich mehr Zeit lassen könnte. Das nächste Thema: was geschieht mit privaten Anbietern von Parkplätzen, wie Parkhäusern oder Firmenparkplätzen? Bei mir in der Firma wäre anstecken während der Arbeit Essig - der Werksparkplatz existiert wahrscheinlich schon seit Vorkriegszeiten, dort alles aufzureißen für die Stationen, die Firma würde selbst bei Teilbeteiligung den Vogel zeigen. Viele könnten sich das auch schlicht gar nicht leisten. Und was geschähe überhaupt mit der Abrechnung? Bundesweit für jeden einen eigenen Parkplatz an den Lebensmittelpunkten? Chip auf dem Führerschein? Was ist, wenn man mal außer der Reihe Strom braucht, zum Beispiel als Außendienstmitarbeiter? Im Augenblick wird das Ganze ja subventioniert oder ist an öffentlichen Stationen gar kostenfrei, das wird aber nicht für immer so bleiben. Fürderhin: könnten das die Stromanbieter eigentlich überhaupt stemmen? Man ist jetzt noch auf fossile Brennstoffe zur Stromgewinnung angewiesen, (deshalb ist Stromautofahren mitnichten die grüne Geschichte, als die sie immer angepriesen wird, die Akkus außen vor gelassen) die Entwicklung der alternativen Stromgewinnung würde damit sicher nicht Schritt halten (vielen Dank hier an die schwarz-gelbe Regierungskoalition, die die Solarbranche auf dem Gewissen hat), was bedeutet, dass man regional vielleicht Atomkraftwerke wieder anfahren müsste, um den gestiegenen Bedarf zu decken. Kann ja auch nicht im Sinne der Erfindung sein.
    Ferner sollte man die grundsätzliche Anfälligkeit des Systems und die Anfälligkeit gegenüber Vandalismus nicht vergessen; manche fahren übers Kabel, vergessen den Stecker zu ziehen, dehnen das Kabel und so weiter. Außerdem, wie sieht es in sozialen Brennpunkten oder Orten mit viel Publikumsverkehr aus? Als plakatives Beispiel auf der Feiermeile Reeperbahn - dort laufen ein Haufen Gestalten rum, deren Zeitvertreib es ist, Spiegel abzutreten oder Antennen abzuknicken. Die werden ganz schnell einen Zeitvertreib dazugewinnen: Autos abstecken. Selbst wenn die Stecker irgendwie gesichert werden (zum Beispiel üder die Autoneztralverriegelung), teure Beschädigungen würde es auf jeden Fall geben. Am nächsten Morgen, man möchte zur Arbeit, stellt man fest, dass das Auto abgesteckt oder beschädigt wurde, und sich die Reichweite nur auf ein paar kümmerliche Kilometer beschränkt, mit denen im Leben nicht hin kommt, oder gar nicht mehr fahrfähig ist, weil vielleicht jemand Sekundenkleber in den Stecker geträufelt hat. Kannst du das Geschrei schon hören? Der Stecker müsste innerhalb eines Tages ausgetauscht werden, was utopisch ist.
    Ich würde mein Auto nicht dort laden wollen. Außerdem könnte man mit 1-2 Päckchen Kaugummi oder einer Tube Pattex den ganzen Straßenzug außer Gefecht setzen...
    Im Hinblick auf diese Nachteile ist das Redox-Flow-Auto eine super Alternative, denn es verbindet die Vorteile des Verbrenners mit denen des Elektroautos. Das ist's doch, was alle wollen. Sofern sich das System nicht auch noch als Milchmädchenrechnung herausstellt. Ich bin da noch skeptisch, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Außerdem dürfte es noch unheimliches Potenzial geben, dem Auto mehr Reichweite zu verpassen, was jetzt noch der Haken ist. Das unverkäufliche Einzelstück hat im Übrigen mittlerweile eine deutsche Zulassung, ist also serienreif.
    Nicht zuletzt hat keiner gesagt, dass es nur eine Art der Fortbewegung geben muss - es können auch mehrere nebeneinander existieren. Es kommt auch aufs Marketing an. Wenn Quant schlau ist, legen sie auch einen SUV auf, die Karren verkaufen sich wie geschnitten Brot und sprechen ein solventes Klientel an. Rühren sie auch noch die Werbetrommel richtig, etablieren sich die Kisten ganz schnell. Potenzial hat das Teil jedenfalls und Geld scheint in der Firma auch vorhanden zu sein.
    Wie gesagt - es bleibt abzuwarten.

    Ahhh, wie geil, nett geschrieben, richtig Hammer High Society Simson
    Erst mal besser machen ;) Simson_S 51-B
    Thank you, you have been a great help too! ;) DK - DDA


    Einmal editiert, zuletzt von Ifafahrer ()

  • :cursing: ....alter....
    haste bock, mal n paar leerzeilen und mehr absätze einzufügen? dann lesens vielleicht ooch n paar...
    ick habs versucht, ehrlich! aber bei den neumodernen 16:9-monitoren kriegste ne klatsche... :S


    edith sachte mir: "be water my friend!" :D

    ALLES WIRD GUT!!
    ...für wen entscheide ich später..


    ...ja, PSYCHO!! :v_dark:


    Zitat Tacharo:

    Beide varianten von Lehmann funktionieren und sind am Einfachsten

    :a_bowing:

    Einmal editiert, zuletzt von Trollaxt ()

  • :cursing: ....alter....
    haste bock, mal n paar leerzeilen und mehr absätze einzufügen? dann lesens vielleicht ooch n paar...
    ick habs versucht, ehrlich! aber bei den neumodernen 16:9-monitoren kriegste ne klatsche... :S


    edith sachte mir: "be water my friend!" :D



    :mod1::gut_beitr:


    Das dachte ich mir auch wo ich den Text gesehen habe

  • ich habe ihn komplett gelesen und bin sehr froh dass du der sache gegenüber aufgeschlossen bist.


    aber leider vermengst du hier einwenig kurzfristige zukunft mit langfristiger zukunft. der umstieg wird kommen, keine frage, jeder der einmal ein elektroauto hat und für den das laden machbar ist wird nie wieder einen verbrenner fahren wollen. die energiemengen können wir mal außen vor lassen, würden wir aufhören benzin zu raffinieren könnten wir mit der eingesparten energie fast alle autos laden (raffination ist sehr energieintensiv), da wird es also in der zukunft keine probleme geben, zumal der anteil und der absolute energieausstoß der EE ja auch wachsen.
    genau wie die batterietechnologie, die batteriespeicher werden größer, so dass laden nichtmehr jeden tag nötig sein wird. aber all das benötigt zeit und wird nicht auf einen tag kommen, somit sind spekulationen wie "wie sollen alle an eienr ladestation laden" oder "wenn alle nachts laden bricht die infrastruktur zusammen" eben nur spekulationen.


    und nun kommen wir zum allen entscheidenden punkt:
    man muss sich von der vorstellung lösen, dass man zu einer speziellen station fährt, dort energie aufnimmt und diese dann an einer kasse bezahlt und wieder wegfährt
    langfristig wird man tanken und bezahlen ohne dass man es merkt. nebenbei. beim einkaufen, oder sogar beim fahren. wenn man das verinnerlicht hat, kann man das "einfache" rüsselreinhalten auch mal anzweifeln. ich bin total froh nichtmehr soviel mit stinkendem sprit rummachen zu müssen.
    ich fahre nun seit gut 1 1/2 jahren und 12tkm elektrisch und ich muss sagen: es gibt nix einfacheres und bequemeres als einfach das auto an die steckdose zu stecken, noch komfortabler wäre freilig induktives laden ohne zutun. ich muss auch garnix machen, das teil lädt einfach wenn es rumsteht, somit geht mir keine zeit für tanken verloren.
    ich denke nicht dass ein großteil der laternenparker in zukunft vor dem haus laden kann und wird, sondern einfach dass gemeinschaftlich genutzte infrastruktur dafür in frage kommt. denn wie du schon richtig erkannt hast ist es utopisch anzunehmen, dass jeder "seine" eigene zapfsäule bekommt.


    und zum quant: der hat zwei tanks, man muss also zwei elektrolyte tanken, diese müssen ausgetauscht werden und können aber wieder geladen werden, also muss nicht zwangsläufig ein tanklaster regelmäßig kommen.
    der vorteil hier ist ledigleich dass man das laden außerhalb des fahrzeuges verlegt mit einem energiespeicher der eine geringe energiedichte hat und somit viel platz und gewicht benötigt.
    straßenzulassung und serienreif heist aber noch lange nicht, dass das fahrzeug kommen wird.
    schau dir mal an wieviel studien und kleinserien vorallem an elektrofahrzeugen es gab die letzendlich pleite gegangen sind, weil serie eben etwas anderes ist wie prototyp.
    aber das ist auch nciht der größte punkt. der markt den quant anpeilt ist von tesla besetzt (übrigens, genau wie der SUV (tesla model-x) und es wird sehr schwierig da reinzukommen zumal es überhaupt garkeine infrastruktur gibt.
    ich denke eher dass die verbesserung der redoxzelle die quant da hervorgebracht hat in andere bereiche einfließen wird z.B. inselenergiespeicher für EE an "schlechten Tagen" und das das auto nur ein werbegag ist.


    aber nicht zuletzt hast du recht die gesamte mobilität wird sich wandeln (müssen) weil es weder wirtschaftlich noch umwelttechnsich sinnvoll ist dass man nur um sich persönlich von a nach b zu bekommen ein eigenes auto benutzt.
    transport und logistik sind wieder ein anderes feld. stadt und land genauso.

  • ich habe ihn komplett gelesen und bin sehr froh dass du der sache gegenüber aufgeschlossen bist.


    Na logisch - ich freue mich, in einer Zeit zu leben, in der ich so einen Wandel mitbekommen darf. Mein ganzes Leben lang haben mit die Leute gesagt, dass wir "in Zukunft vielleicht" Autos, die mit Wasser angetrieben werden, fahren werden - jetzt geht es langsam los. Ich bin gespannt. Schade, dass ich (noch) nicht mitentwickeln kann.


    [...]


    die energiemengen können wir mal außen vor lassen, würden wir aufhören benzin zu raffinieren könnten wir mit der eingesparten energie fast alle autos laden (raffination ist sehr energieintensiv), da wird es also in der zukunft keine probleme geben, zumal der anteil und der absolute energieausstoß der EE ja auch wachsen.
    genau wie die batterietechnologie, die batteriespeicher werden größer, so dass laden nichtmehr jeden tag nötig sein wird. aber all das benötigt zeit und wird nicht auf einen tag kommen, somit sind spekulationen wie "wie sollen alle an eienr ladestation laden" oder "wenn alle nachts laden bricht die infrastruktur zusammen" eben nur spekulationen.


    Nee, die Energiemenge können wir eben nicht außen vor lassen. Erstens wird nicht alles Benzin für Deutschland auch in Deutschland raffiniert, was man schon mal vom Energiebetrag abziehen kann. In quasi allen Nachbarländern ist das auch nur stemmbar, weil dort Atomkraftwerke im Einsatz sind. Zweitens müsste die Energie, die jetzt auf die Raffinerien gebündelt wird, proportional auf den Bedarf der Regionen in der Republik verteilt werden - das ist utopisch.



    und nun kommen wir zum allen entscheidenden punkt:
    man muss sich von der vorstellung lösen, dass man zu einer speziellen station fährt, dort energie aufnimmt und diese dann an einer kasse bezahlt und wieder wegfährt
    langfristig wird man tanken und bezahlen ohne dass man es merkt. nebenbei. beim einkaufen, oder sogar beim fahren.


    Und wie macht man das dann? Was gibt es für ein System, das das ermöglicht?


    wenn man das verinnerlicht hat, kann man das "einfache" rüsselreinhalten auch mal anzweifeln. ich bin total froh nichtmehr soviel mit stinkendem sprit rummachen zu müssen.


    Das finde ich ziemlich populistisch - schließlich hast du einen Arschvoll Simmen, die alle mit Benzin fahren. Was auch die einzigen Fahrzeuge sein dürften, bei denen du "mit stinkendem Sprit herummachen" müsstest. Und das zählt nicht, schließlich ist es dein Hobby. Die beiden Autos, die du in der Liste hast, sind moderne Fahrzeuge und wenn ich die Meinigen tanke, sehe ich den Sprit nicht, und rieche ihn auch nur im seltenen Fall. Da kann's schon eher mal sein, dass ich Gas rieche. Von daher "machst" du allenfalls mit dem "stinkenden Rüssel" herum.

    ich fahre nun seit gut 1 1/2 jahren und 12tkm elektrisch und ich muss sagen: es gibt nix einfacheres und bequemeres als einfach das auto an die steckdose zu stecken,


    Siehste, mein Lieber, das fahre ich zum Beispiel in knapp einem halben Jahr. Alltagstauglich wäre ein Twizy für mich sowieso nicht. Auch mit einem Tesla würde ich mich schwer tun.

    noch komfortabler wäre freilig induktives laden ohne zutun. ich muss auch garnix machen, das teil lädt einfach wenn es rumsteht, somit geht mir keine zeit für tanken verloren.


    Ja, das steckt aber auch noch in den Kinderschuhen - außerdem müsste dafür die Infrastruktur auch erst geschaffen werden.

    ich denke nicht dass ein großteil der laternenparker in zukunft vor dem haus laden kann und wird, sondern einfach dass gemeinschaftlich genutzte infrastruktur dafür in frage kommt. denn wie du schon richtig erkannt hast ist es utopisch anzunehmen, dass jeder "seine" eigene zapfsäule bekommt.


    Das ist utopisch, speziell in Ballungsgebieten. Außerdem müsste man hier auch eine Infrastruktur in Form von Stationen einrichten. Jetzt lass mal zwei zur gleichen Zeit laden müssen oder einen Verbrenner den Platz blockieren. Könnte man Strom wie Radiowellen transportieren, würde es funktionieren. Geht aber (noch) nicht.

    und zum quant: der hat zwei tanks, man muss also zwei elektrolyte tanken, [...]


    Ja, und? Mit den passenden Pumpsystemen ist das eine Sache von Sekunden.

    der vorteil hier ist ledigleich dass man das laden außerhalb des fahrzeuges verlegt mit einem energiespeicher der eine geringe energiedichte hat und somit viel platz und gewicht benötigt.


    Die Entwicklung steckt doch noch in den Kinderschuhen, jetzt gib den Entwicklern doch mal ein bisschen Zeit. Da ist chemisches und mechanisches Verbesserungspotential da.

    straßenzulassung und serienreif heist aber noch lange nicht, dass das fahrzeug kommen wird.
    schau dir mal an wieviel studien und kleinserien vorallem an elektrofahrzeugen es gab die letzendlich pleite gegangen sind, weil serie eben etwas anderes ist wie prototyp.
    aber das ist auch nciht der größte punkt.


    Es sind aber nicht alle pleite gegangen. Außerdem kannst du nicht einfach international agierende Großkonzerne mit einer kleinen Startup-Autoschmiede vergleichen.

    der markt den quant anpeilt ist von tesla besetzt (übrigens, genau wie der SUV (tesla model-x) und es wird sehr schwierig da reinzukommen zumal es überhaupt garkeine infrastruktur gibt.


    Erstens ist kein Markt "besetzt". Es gibt Marktanteile, die von den Anbietern gehalten werden, es gibt Marktnischen und so weiter. Tesla ist nur ein Anbieter. Der sich den Markt mit Autos wie dem Nissan Leaf, dem BMW i3 und i8 und vielen Weiteren teilt. Das ist ja der Clou an der freien Marktwirtschaft: gibt es keine Zugangsbeschränkung, kann jeder Anbieter auf Nämlichen drängen und seine Ware feilbieten. Der Nachfrager entscheidet dann, wie gut er aufgestellt wird.
    Und das mit der Infrastruktur regelt auch (Subventionen ausgenommen) der Markt, das habe ich gestern schon geschrieben. Ziemlich dürftige Ausrede.

    ich denke eher dass die verbesserung der redoxzelle die quant da hervorgebracht hat in andere bereiche einfließen wird z.B. inselenergiespeicher für EE an "schlechten Tagen" und das das auto nur ein werbegag ist.


    Darauf kann's durchaus hinauslaufen - ich glaube aber eher nicht. Selbst wenn Quant die Puste ausgeht, irgendjemand wird die Idee aufgreifen. Das ist einfach zu verlockend, um es in der Schublade verschwinden zu lassen.


    aber nicht zuletzt hast du recht die gesamte mobilität wird sich wandeln (müssen) weil es weder wirtschaftlich noch umwelttechnsich sinnvoll ist dass man nur um sich persönlich von a nach b zu bekommen ein eigenes auto benutzt.


    Ganz logisch. Das sehe ich auch so.

    transport und logistik sind wieder ein anderes feld. [...]


    Exakt. Auf diese Lösungen bin ich auch schon gespannt.

    Ahhh, wie geil, nett geschrieben, richtig Hammer High Society Simson
    Erst mal besser machen ;) Simson_S 51-B
    Thank you, you have been a great help too! ;) DK - DDA


    2 Mal editiert, zuletzt von Ifafahrer ()

  • Yuppi ne Optische Aufwertung.... Allrad haben die knorken Teile ja nich.....

    Nun da sich der Vorhang der Nacht von der Bühne hebt kann das Spiel beginnen, das uns vom Drama einer Kultur berichtet

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!