Vergaserheizung

Willkommen! Melde dich an und mach mit – schreiben, antworten, austauschen.
Jetzt registrieren

  • An der Yamaha TW meines Bruders bammelt eine Vergaserheizung rum, was zu einem extrem guten Startverhalten führt.


    Das egal bei welcher Temperatur der Anlasser muss keine 2mal rumhampeln.


    Nun kam mir die Idee einer solchen Heizung auch im Bezug auf das Ethanol, da ein vorgewärmtes Ethanol ja zu einem besseren Startverhalten führt, speziell bei höheren Prozentanteilen.



    Welche Arten der Vergaserheizung gibt es denn, wie funktionieren diese und welche Möglichkeit bietet sich bei einem BVF an.



    Grundsätzlich denke ich das eine Vape von Nöten sein sollte da diese Vorheizung ja sicherlich ne Menge Strom frisst und eine volle Batterie beim Startversuch Pflicht sein wird.



    :)


    Karl



    EDIT: mir kam da zum Beispiel ein Peltier-element in den Sinn

    Einmal editiert, zuletzt von Saxonia ()

  • Du könntest auch durch die Schwimmerwanne eine Schleife Widerstandsdraht legen - Benzin leitet den Strom nicht.

  • Das einzige was ich mir jetzt im preislichen Rahmen vorstellen könnte, wäre ein Eigenbau mit einem Peltier-Element (oder auch von mehreren), welches mit der warmen Seite an die Vergaserwanne angebracht wird.
    Das würde auch die Batterie mitmachen, wenn man es nicht gerade eine halbe Stunde laufen lässt.

  • Die Vergaserheizung übernimmt nach dem Warmfahren sowieso der Motor, da die Simson luftgekühlt ist und dadurch den Vergaser gut heizt.
    D.h. es braucht nicht unbedingt eine Vape, da man die Heizung nur wenige Minuten und nicht permanent braucht. Die Batterie sollte natürlich gesund sein.


    Peltierelemente würden gehen, da die schön klein sind und sich gut an der Wanne befestigen lassen.
    Nachteil ist der geringe Wirkungsgrad und man braucht einen Vorwiderstand, was nochmal den Wirkungsgrad sinken lässt. Ist aber hier egal, da wir ja nur kurz heizen müssen/wollen.
    Aber sind sehr teuer. Und wie lange die die Vibrationen des Motors überleben muss in der Praxis getestet werden.
    Da wir ja nur heizen wollen brauchen wir auch garkein Peltierelement. Einziger Vorteil ist wirklich nur die Größe.


    Sehr einfach wäre eine Heizfolie. Um die Vergaserwanne kleben, fertig. Über einen Zusatzschalter (am Lenker) an/ausschalten und an die Batterie klemmen. Das war's.
    Wird sehr billig und sollte sehr effektiv sein.
    Wenn man nur die Vergaserwanne beklebt, kann man siche eine "Winterwanne" kaufen und dann immer wechseln, somit sieht es im Sommer wieder alles schick aus.
    Die Heifolien sind allerdings recht groß.


    Also könnte man es noch mit Widerständen probieren. Aber nicht wie in dem Link mit Metallgehäuse (das kühlt mit Umgebungsluft, wollen wir ja nicht), sondern eher sowas:
    http://www.reichelt.de/9-Watt-…ef85c70e735e08#av_tabprod
    Der sollte ganz gut mit 12V Bordspannung harmonieren.
    Allerdings sollte man beim Kleben aufpassen, zu fette Leimschichten wirken stark isolierend und der Vergaser wird nicht gut geheizt.

  • Hab mir letztens Heizfolie und Widerstände mitbestellt.
    Die Heizfolie ist zu groß, außerdem wird das nicht lange am Vergaser kleben bleiben.
    Leider haben die Widerstände zu wenig Leistung (5W), die Heizfolie mit 12W ist dagegen schon ordentlich warm geworden.


    Als nächstes werde ich 2 Stück davon besorgen:
    http://www.conrad.de/ce/de/pro…otionareaSearchDetail=005


    Die passen gut zum Bordnetz und 25W sollten den Vergaser ruckzuck heizen, dass muss man dann im Praxisversuch testen, ob 25W reichen oder 50W besser sind. Außerdem sind die schön klein und mit den 2 Bohrungen lassen die sich gut befestigen.
    Die Kühlrippen werd ich dann außen mit 2k-Kleber abisolieren, damit die ganze Wärme in den Vergaser geht.


    Ich werd in den nächsten Monaten sicher mal einen Motor für Ethanol fertig machen und das auch mal testen.
    Ein bekannter Schrauber ist an den Kaltstarteigenschaften verzweifelt, aber ich hoffe mit einer ausreichend dimensionierten Vergaserheizung sollte das Problem in den Griff zu bekommen sein.


    Eine Haustankstelle kann man auch betreiben:
    http://www.bioethanol-versand.…fuer-ibc-container/a-216/


    :D

  • ja aber eben mit Schwierigkeiten. Und man muss die Hauptdüse vergrößern. Irgendwie anderes Mischöl verwenden weil sich normales wohl nicht mit dem E85 verbindet

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!