Hallo zusammen,
ich versuche herauszufinden, ob meine Simson S51 ursprünglich ein Exportmodell war.
Hintergrund ist, dass mein Antrag auf Ausstellung einer ABE beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) abgelehnt wurde. Als Begründung wurde angegeben, dass es sich nach den vorliegenden Daten um ein Exportmodell handeln soll.
Nun versuche ich nachzuvollziehen, woran das konkret festgemacht wird.
Das Typenschild ist im oberen Bereich leider stark beschädigt bzw. abgeschliffen. Genau dort könnten sich möglicherweise Hinweise befunden haben, die heute nicht mehr lesbar sind.
Daher meine Fragen an die Experten:
- Woran erkennt ihr ein Exportmodell?
- Welche Merkmale zieht das KBA üblicherweise zur Beurteilung heran?
- Welche Exportkennzeichen finden sich direkt auf dem Typenschild?
- Wo auf dem Typenschild wurden solche Hinweise üblicherweise angebracht?
- Reicht allein die Fahrgestellnummer aus, oder müssen weitere Merkmale vorhanden sein?
Folgende Hinweise auf Exportmodelle sind mir bisher bekannt:
- Aufdruck „CM 500, CS, …“ oder ähnliche Kennzeichnungen
- Länder- bzw. Importeurschilder
- Abweichende Typbezeichnungen
Besonders interessiert mich, ob im oberen Bereich des Typenschilds – dort, wo meines beschädigt ist – üblicherweise Exporthinweise oder länderspezifische Kennzeichnungen angebracht waren.
Anbei eine Zeichnung des Typenschilds mit markierter Schadstelle.
Vielleicht kann jemand anhand der Position der Beschädigung einschätzen, ob dort relevante Exportmerkmale gestanden haben könnten.
Vielen Dank für eure Hilfe und Erfahrungen!