Fanartikel Simson Ersatzteile von ETHS

S51 E-Power, vom Zweitakt(er) zum Strömling

  • Um so länger ich drüber nachdenke um so mehr verliert meine Behauptung "Kann ich nicht laden" irgendwie an Bedeutung.


    Gibt es denn schon einen Fahrbericht?

    Mich würde die wirkliche Reichweite interessieren :)

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  • Um so länger ich drüber nachdenke um so mehr verliert meine Behauptung "Kann ich nicht laden" irgendwie an Bedeutung.


    Gibt es denn schon einen Fahrbericht?

    Mich würde die wirkliche Reichweite interessieren :)

    Ja es gibt bereits Fahrberichte. Leider konnte ich bisher noch keine Ausfahrten unternehmen, da die Abnahme und Zulassung noch nicht durch ist. Auch das bescheidene Wetter lockt mich derzeit nicht.


    Aber es gibt ein paar Youtuber die dergleichen schon getan haben. Vielleicht reicht es ja aus.

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  • Also rein vom Umbau her find ich das mal richtig geil! Technisch anspruchsvoll und Optisch joa kann man schon lassen. Ich selber bin reiner Petrolhead was aber nicht heisst das mein Interesse an E Power nciht auch da wäre. Bin mal Audi RS Etron gefahren und das war schon ganz nice was für Power ist dem E Antrieben steckt. Drück die Daumen das mit Tüv alles klappt.

  • Danke für die Blumen. Es ist ja nicht so, dass ich nun den Strömlingen vollends verfallen bin. Dem ist nicht so. Habe selbst noch zwei S50/51 und eine SR2e im Topzustand stehen. Ich hatte, als ich den Gedanken hegte dies auszuprobieren, einen kompletten Rahmen besorgt. Mehr nicht. Was lag also näher mich mit dieser Materie näher zu beschäftigen. Auch ein normaler Motor incl. Revision kostet ja heute schon einiges über 500 öcken und die anderen Teile logisch auch. Für dieses Projekt hatte ich mir einen Nachbautank für 56 € zugelegt und die Deckel waren noch daheim. Sicher summiert sich alles auf, aber ich sehe genügend Karren im Netz die von ihren Erbauern abgestoßen werden. Warum, das wissen wohl nur sie. Ich denke es gab irgendwo Probleme mit Zulassung, Strafen oder ähnliches. Egal.

    Die Abnahme wird irgendwann im Januar oder Februar stattfinden. Der im Auge gefasste Prüfer hat die Unterlagen zum einlesen.

  • Die Abnahme ist durch.

    Der Prüfer hatte leichtes Spiel, da ich ihn schon zuvor die nötigen Unterlagen zum Einlesen zugesandt.

    Nachdem der Check vollzogen war folgte die obligatorische Probefahrt incl. Bremstest. Zuvor hatte ich ihn noch mitgegeben, dass er nicht all zu stark am Gasgriff drehen solle, wegen der Beschleunigung. Gesagt getan und schwups war er vom Hof. Nen paar Minuten und mit nem breitem Grinsen im Gesicht kam er dann zurück. Bestanden!


    Morgen habe ich nun einen Termin bei der Zulassungsstelle und danach können die ersten Runden vollzogen werden. Etwas Übung, aufgrund des Antriebes und des nun sehr ungewöhnlichen Fahrgefühls sind nun Pflicht. Da die Feiertage vor der Tür stehen, werde ich mal auf Schaulustige Ausschau halten.

  • Respekt.

    Bitte anschließend mal alle damit verbundenen Kosten aufschlüsseln, Danke.

    Kann ich gerne machen.


    Zunächst war da der Kauf des Fahrzeugs, bzw. in meinem Fall eines fast kompletten Rahmens.

    Dann waren da die obligatorischen Kosten für den komplette Zusammenbau, ohne Motor.

    Ziel dieses Projektes war die Elektrifizierung.


    Hatte ja weiter oben bereits den ganzen Werdegang beschrieben. Sicher der Gesamtpreis ist schon heftig.

    Habe ich Lust auf Sinnhaftigkeit zu diskutieren? Klares NEIN! Ich diskutiere ja auch nicht darüber, warum einige mehrere Tausend Euro für ihre Tuning-Projekte ausgeben. Sicher ganz verstehen kann ich dies nicht, da viele Tunings wohl kaum den TÜV gescheige denn einer Kontrolle der Dunkelblauen standhalten würden. Ich habe mich für dieses Projekt entschieden und wusste im Vornhinein, dass es in etwas so teuer werden würde. Was mich eigentlich ziemlich irritiert ist, dass die Abnahmestellen, sei es TÜV, DEKRA, GTÜ und wie sie alle heißen so unterschiedlich arbeiten. Viele lehnen eine Abnahme sogar ab und das obwohl es ein Mustergutachten gibt und kaum Fragen offen lässt. Auch die Kosten, die bei einer Abnahme eingefordert werden sind nach meiner Einschätzung reine Bauchentscheidungen. Im Second Ride-Forum haben bisher rund 35 User ihre Kosten offengelegt und man sieht gravierende Unterschiede, selbst bei identischen Prüfungsorganisationen. Wie Ihr sehen könnt, war meine Abnahme eine der teureren. Wieso es keine definierten Kostenkataloge gibt oder diese nicht im Detail genannt werden, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Es wird ja sonst immer alles festgelegt, warum nicht auch hier? Ich meckere ja nicht wegen 10 Euro, aber wenns mehr als 50 sind, oder wie in meinem Fall mehr als 145 Euro im slebigen Unternehmen, dann scheint es mir halt so, als würden Preise aus dem Bauch heraus und nicht nach Prüfkatalog gemacht.


    Am 28.03. war ich zum zweiten Termin wegen der Zulassung bzw. zur Erlangung einer Betriebserlaubnis. Da ich meine nun nicht mit einem kleinen Versicherungskennzeichen, sondern mit einem echten aussattten wollte, war mir in diesem Falle auch klar, dass es keine 10,65€ kosten würde, wie in vielen anderen Fällen, sondern etwas mehr. Hinzu kommt ja dann das Kennzeichen u.s.w..

    Für dem Mitarbeiter in Werder kann ich nur sagen, dass ich es mir genauso vorstelle, wenn es um Behördengänge geht. Ich war, wie auch schon bei früheren Gelegenheiten, positiv überrascht worden. Selbst diese Fahrzeuge, die ja nicht zu den alltäglichen Zulassungen gehören, können, auch wenns hier und da in der Software hakt, zugelassen werden. Man muss nur wollen.


    Egal, nun ist alles durch. Ich freu mich auf`s Frühjahr.


    Kostenaufstellung:


    - Fahrzeug (Rahmen): 900,00€

    - Anbauteile: 1105,76€

    - E-Satz: 3090,00€

    - TÜV-Abnahme: 345,10€

    - Zulassungsstelle: 67,90€

    - Kennzeichen: 22,50€

    gesamt: 5530,36€


    Hinzu kommt natürlich noch die Versicherung. Diese Kosten habe ich hier nicht einberechnent, da mir noch das Angebot fehlt. Denke aber, dass es nicht mehr als 65 Euro/ Jahr sein werden, was OK für mich ist.


    Ich hoffe ich konnte einige Fragen noch beantworten.

    Habt Ihr Fragen, dann her damit. Möchte aber auch hinzufügen, dass ich keine Diskussion wegen der Sinnhaftigkeit eine Simson umzurüsten führen möchte. Wie bereits erwähnt, auch mir geht es manches Mal im Kopf herum, wenn man sieht, dass Leute mehrere Tausend Euro für ein paar PS mehr ausgeben. Hat derart Sinn?


    Schönes Osterfest und schöne Ausfahrten.


    Andichan

  • Du hast was vergessen, die Arbeitsstunden die drin stecken.

    Stunden rechne ich nie bei Simson Projekten

    Ist ehr Just for Fun bei mir und Entspannung


    Wenn mir einer eine Ranz hinstellen würde und das Geld dazu legt würde ich die für einen Freund wieder aufbauen ohne nach Kohle für die Stunden zu fragen.


    Wichtiger ist das die Fahrzeuge erhalten bleiben

  • Du hast was vergessen, die Arbeitsstunden die drin stecken.

    Nun, wenn du es so genau wissen möchtest. Ich habe zwar keine Stechuhr, aber überschlagen, mit gesetzlichen Pausen :Beer: eingerechnet, so um die 3 Vollzeitarbeitswochen (ohne warten auf die Teile, die zum pulvern waren). Wären etwa 123 Stunden. Setzt man nen Stundenlohn von 22,65€ Durchschnitt Deutschland) an, wären dies 2785,95€, obendrauf. Was aber Unsinn wäre, da jeder, der gerne schraubt wohl kaum seinen Stundenlohn einbezieht. Man macht es dem Spaß und Entspannung für sich. Man müsste sich vorstellen, es würden die eigene Lebenszeit mit zum Preis zurechnen. Wie hoch wären da die Simsonpreise heute. Vielleicht sollte dann das Finanzamt doch mal nachfragen.


    Belassen wir es mal beim Materialpreis zzgl. Spaß an der Freud, dann sind wir aufˋm richtigen Weg.


    Heute gehts auf die Straße. Mal sehn wie weit ich komme :k_hole: . Hab festgestellt, dass aufgrund des Motors der Rollwiderstand ähnlich einer 500er ist. Also weit schieben ist da wohl keine OPTION- :ironie:


    Gruß und passt heute auf. Es fahren überall solch Zweiradidiotenbherum, die euch evtl. auch als Hindernis wahrnehmen könnten.

    Seit lieb zueinander. :b_fluester: :lol:

  • Ich hatte nach der Kohle für Arbeitsstunden gefragt :kopfkratz: Nö.

    Was aber Unsinn wäre, da jeder, der gerne schraubt wohl kaum seinen Stundenlohn einbezieht.

    Ja und nein, es soll auch Leute geben die Beruflich gerne schrauben..........


    Sorry, habe ich nach Kohle für die Arbeitsstunden gefragt oder der warum diese " Moralpredigt" :kopfkratz:

    Mir ging es nur um Zeit die in so Projekt stecken bzw. die investiert wurde um es zu realisieren.

    Von daher entschuldigt das ich das überhaupt danach gefragt hatte. :rolleye:.

  • So war es überhaupt nicht gemeint. Ich habe lediglich meine Meinung geäußert, wie ich das sehe mit dem "Einrechnen" der benötigten Zeit.

    Für mich war dies nie relevant. Warum hatte ich ja schon geschrieben.

    Das Du nun wissen wolltest, weil es ja Leute gibt, die derart beruflich bzw. sich nebenbei etwas verdienen, weil diese gerne schrauben, ist mir irgendwie entgangen.


    Dennoch war meine Aufrechnung, so wie ich dies sehe schon sehr interessant. Da kommt einiges zusammen.

    Möchte dennoch nochmals hinweisen, dass ich, für mich gesagt, ausschließlich privat und für den eigenen Verbrauch schraube. Wenn dann doch mal ein Fahrzeug den Besitzer wechselt ist dies ein reiner Privatverkauf.


    Schöne Ostern.

  • Das Du nun wissen wolltest, weil es ja Leute gibt, die derart beruflich bzw. sich nebenbei etwas verdienen, weil diese gerne schrauben, ist mir irgendwie entgangen.

    Junge junge, ist schon interessant zu erfahren was ich angeblich wissen wollte und warum. :panic:

    Edited once, last by ckich ().

  • Schön das es fährt und mit der Abnahme geklappt hat, da wünsche ich noch viel Spaß damit. Wirtschaftlich wird das nie sein, da brauchen wir nicht drüber diskutieren. Alles Liebhaberei, aber dafür hat man ja ein Hobby :) .


    Nächstes Thema und eines vorne weg. Der Preis hat seinen Grund, es will alles bezahlt sein und man muss als Unternehmen auch was verdienen. Was ich allerdings sehr schade finde das nur einfache Chinakomponenten verbaut sind. Nichts besonderes oder irgendwie hochwertig, alles Standardkomponenten aus dem Regal. Hoffentlich geht die Rechnung auf Dauer auf.


    Ein Beispiel das es schnell in die Hose geht: ELMOTO


    Ich habe ein paar HR-2 Zuhause zum aufbauen da ich das Teil genial finde, und die Idee dahinter ist auch immer noch top. Einfach aufgebaut ohne viel Schnickschnack, leicht und schön kompakt. Ein paar junge Unternehmer mit einer guten Idee, hat sich nicht lange gehalten. Der Antrieb war das billigste was es auch China gab, dick auf "Made in Germany" gemacht und einen Wucherpreis verlangt. Dann hat sich das Thema schnell erledigt. Hätte man auf etwas Gewinn verzichtet und in Bezug auf Qualität eine Etage weiter oben ins Regal gegriffen würde es sie sicher heute noch geben. Sorry wenn ich das so direkt sage, aber bei Second Ride sehe ich es ähnlich.

  • Simsalex, das ist aber doch was völlig anderes. Auch wenn die Teile wahrscheinlich aus dem Land der Sonne kommen, sind doch die wichtigsten Elemente Made in GDR. Hab mit den Elmoto mal angesehen. Da stimme ich dir zu.

  • ....... sind doch die wichtigsten Elemente Made in GDR............

    Leider nein.


    Das BMS kenne ich nicht genau, gibt es in der Leistungsklasse für keine 50$ das Stück. Der Controller ist leider nur ein Votol, auch hier maximal 150$ das Stück. Der Motor kommt von QSMotor und ist die Mid Drive-Variante luftgekühlt 3kW oder 4kW, allerhöchstens 5kW. Gibt es für unter 200$ pro Einheit. Akku kann man sich selber ausrechnen.

    Und das sind geschätzte Höchstpreise im EK! Wie komme ich auf die Preise? Ich wollte mit meiner Firma mal selbst Mopeds in der 50er-Klasse elektrifizieren und hatte mir Angebote eingeholt. Die Idee wurde wieder verworfen.

    Wer basteln will bekommt bei QSMotor ein Kit in der Leistungsklasse aus Motor, Controller, Display, Gasgriff und ein paar Kabel für grob 600€ als Endverbraucher. Bitte nicht falsch verstehen, ich will nicht darauf rumhacken und es schlecht reden. Aber so eine Umsetzung ist schon sehr vielen Firmen vorher auf die Füße gefallen. Und wenn man schon via Kickstarter oder sonst was anfängt weiß ich genau das es keine Investoren gibt und die "Firma" eigentlich nichts hat. Wenn eine Idee gut ist und funktioniert findet sich auch ein Investor. Wie gesagt, in vielleicht 5 Jahren oder etwas mehr sind sie wieder verschwunden oder es wird eine andere Wiese abgegrast.

  • Möge ja alles sein, dennoch kannste damit nicht ohne ein Mustergutachten auf die Straße. Und das alleine kostet auch einiges an Kohle, da es dann eben nicht nur eine Besichtigung des Ganzen ist, sondern eine genaue Untersuchung.

    Und 60 sind dann auch nicht drin. Aber genau das ist der Punkt, wo man überlegt ob man mit 45 oder doch mit den originalen 60 fahren möchte. Wären es 45 hätte ich es nicht gemacht.


    Das man die Einzelteile auf dem Markt bekommt, kann ich mir schon vorstellen, nur etwas mehr, als zusammenbauen benötigt es dann doch noch. Nicht umsonst ist diese Sache ein Projekt der Technischen Universität, das die Jungs von SR dazu nutzten eine Firma zu gründen. Also, die Entwicklung als Studienobjekt und das Produkt als nutzbare Sache. Wenn dies dann noch eine Symbiose mit altem einhergeht ist wohl kaum was zu sagen. Schlussendlich entscheidet jeder selbst, ob er dies machen möchte. Übrigens kam das Inflationsgeld genau zum richtigen Zeitpunkt :dance:. Somit hat es mir, wenn man es so nimmt, kein Geld gekostet, außer TÜV und Zulassung. Danke Staat.

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