On the road again

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      On the road again

      Wie heißt bei uns Rheinländern so schön; ab dem dritten mal ist es Tradition... Also bin ich am Samstagmorgen zu meiner traditionelle jährlichen Österreich- Simson- Urlaubstour aufgebrochen. Solingen- Seefeld, etwa 730km in 3 Tagesetappen.
      Im Hinterkopf hatte ich die Tour schon das ganze Jahr. Letzte Woche habe ich dann Nägel mit Köpfen gemacht und den Zeitraum vom 13.- 29. Juli konkretisiert und schnell alles gebucht (wie immer schnell mal spontan ;) ).
      Freitagmittag lieferte der Paketmann noch mein neues Vorderrad ab ( das hoffentlich ruckelfreies Bremsen wiederbringen sollte) und hab es nachmittags noch schnell eingebaut und auch so noch paar kleine Handgriffe an der Maschine angelegt. Dann noch mit dem Rad nach Düsseldorf, bei Polo eine neue Motorradjacke kaufen. Eigentlich war ich mit dem Kauf nicht so zufrieden ( Jacke macht einen filigranen, dünnen Eindruck) aber dazu später mehr...
      Abends noch den Großteil meiner Klamotten zusammen gesucht.
      Samstag morgen wollte ich alles packen und Moped beladen und möglichst früh los. Dem geringen Verkehr am Samstag morgen wegen.
      Leider wachte ich, nach wochenlanger Trockenheit, bei ergiebigen Regen auf. Kein guter Start in den Tag. Leider sah es auch nicht nach Besserung aus. Somit konnte ich mir beim einkoffern und packen also Zeit lassen, da ich hoffte der Regen würde irgendwann aufhören... War leider nicht so, immer wenn es mal nachließ und etwas aufhellte, folgte direkt die nächste Regenwelle.
      So war dann um 10Uhr alles gepackt und ich im obligaten kompletten Motorrad-Dress, von oben war es zeitweise auch mal trocken.
      Mein Umfangreiches Werkzeug und Ersatzteile Sortiment:


      Abfahrbereit:


      Leider ging der Start in den Urlaub auch alles andere als gut weiter; 10min nach der Abfahrt fiel mir ein, dass ich den Kletterhelm nicht eingepackt hatte. Also zurück und insgesamt noch Mal 25min Zeitverlust zusätzlich zur späten Abfahrt. Dann hing ich noch in den Solinger Bergen hinter dem Bus und dann hinter dem Trecker fest. Und nach 14km kam dann auch schon der erste Starkregenschauer :( Leider blieb es kein Schauer, so das der Regen für die nächsten 2,5h mein Begleiter blieb.
      Dabei stellte sich heraus dass die am Vortag gekaufte Tourenjacke ziemlich wasserdicht zu sein scheint, weswegen ich im Nachhinein doch über den Kauf froh war.
      Kurze Mittagspause:



      Nach 2,5h ließ der Regen dann nach und irgendwann auch komplett auf.
      Manchmal stießen sogar ein paar Sonnenstrahlen durch:




      Stabil sah das Wetter jedoch nicht aus.
      Es folgte ein paar "High Speed" Bundesstraßen, auf denen man teilweise 15minuten den Gashahn an einem Stück voll aufgerissen lassen kann. So schoben meine 50ccm dem Ziel der 210km Etappe entgegen.
      10km vor Schluss fur ich zielstrebig in eine schwarze wolke rein. Aber zum Glück kam ich genau zwischen zwei Schauern am Etappenziel an.
      Erst mal duschen, Klamotten zum trocknen aufhängen und bei der Tourübertragung etwas entspannen:


      Abends noch was einkaufen, Ort angucken und was essen gehen. Um kurz nach 10 fiel ich dann müde ins Bett.
      Fortsetzung folgt...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „racingcologne“ ()

      Schön! Viel Spaß bei der Tour und pannenarme Fahrt!
      Ich frag mich immer wie es sich wohl so aufgeladen rechts und links fährt. Kurvenräubern ist da sicher nicht mehr drin..aber ich gehe davon aus mit Windschild und Beinschild montiert, hat man das sowieso nicht mehr so sehr im Sinn? ;) Muss man ja auch nicht.. Freue mich jedenfalls über Bericht und Bilder.
      Kurzversion: So heute in Seefeld Tirol angekommen. Jetzt 2 Wochen Urlaub hier.

      Alex, fahren lässt sich das ganze eigentlich recht entspannt. Die ersten paar Kilometer sind immer erst ein bisschen gewöhnungsbedürftig, von der Gewichtsverteilung, Sitzposition etc. Aber dann ist das Fahrverhalten eigentlich fast wie normal. Aufpassen muss man etwas wegen der Breite, hab ja die extrabreiten MZ Koffer... Auf und absteigen ist auch etwas akrobatischer. Und bremse wird auch stärker belastet.
      Kurven lasse ich auch so gerne mal knallen und bin spät auf der Bremse. Und Windschild und Knieblech sind nur pragmatische Komfortzubehör Teile, die kaum das Fahrverhalten ändern.


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