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Simson mit 85ccm angehalten...

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      Die Staatsanwaltschaft hat in dem Fall eine Hand voll Möglichkeiten. Das Strafverfahren kann, aufgrund mangelndem öffentlichen Interesse, ohne weitere Folgen eingestellt werden. Es kann aber auch gegen eine Auflage (Sozialstunden, Spende an einen karitativen Verein, etc.) eingestellt werden. Dann kann natürlich auch ein sog. Strafbefehl erlassen werden. Das bedeutet nichts anders, als dass der Staatsanwaltschaft davon absieht, beim Gericht eine Verhandlung der Sache zu beantragen. Im Gegenzug muss die durch den Staatsanwalt auferlegte Geldstrafe (diese steht im Strafbefehl) bezahlt werden. Die letzte Möglichkeit ist, dass der Staatsanwalt die sog. Hauptverhandlung beantragt. Das bedeutet, dass es zu einer Gerichtsverhandlung kommt, am Ende derer ein Richter ein Urteil und damit verbunden eine Geld- oder Freiheitsstrafe (hier natürlich so gut wie ausgeschlossen) ausspricht. Zu einer Hauptverhandlung vor Gericht kommt es im Übrigen auch, wenn ein von einem Staatsanwalt erlassener Strafbefehl (zum Beispiel aufgrund eines Einspruches) nicht bezahlt wird.

      Jetzt aber mal konkret zur vorliegenden Sache: Es hängt tatsächlich sehr von der jeweiligen Staatsanwaltschaft ab. Es gibt Staatsanwaltschaften, die ein Fahren ohne Fahrerlaubnis bei geständigen Ersttätern ohne Weiteres einstellen. Das bedeutet: Räumt der Beschuldigte die Tat ein, verzichtet der Staatsanwalt auf ein Gutachten. Bei einem Ersttäter wird das Verfahren dann eingestellt (entweder ohne direkte Folgen, oder aber gegen eine Auflage (siehe oben)).
      Grundsätzlich kann man daher nicht sagen, dass es immer gut ist, keine Angaben zu der Sache zu machen. Manchmal ist es auch klüger, das Ganze einzuräumen, da unter dieser Bedingung auf ein Gutachten verzichtet wird. Da das Gutachten vom Beschuldigten bezahlt wird, spart das auf jeden Fall eine Menge Geld. Aber nochmal: Das hängt immer von der Staatsanwaltschaft ab. Es schadet hier meiner Meinung nach nicht, mit der zuständigen Polizei/ mit dem zuständigen Polizeibeamten offen zu reden und über die Verfahrensweise zu befragen. Wenn man sich hier nicht sicher ist, kann man das ja auch (sehr zeitnah) über einen Rechtsanwalt machen lassen. Da geht aber alles in der Regel nur postalisch / schriftlich.

      Gruß
      Genau das meinte ich, in 100 ähnlicher Fälle gibt es 100 verschiedene Urteile. Man kann nicht Pauschal sagen was den TE erwarten wird und in welcher Höhe die Strafe ist. Es gibt sicher auch Staatsanwälte die etwas gegen Tuning haben und die bei jungen Ersttätern gern eine sehr Empfindliche und große "Keule" auspacken damit sich die Lektion besser einprägt.
      Wenn du Glück hast, musst du vielleicht nur 25 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten.
      Wie ich einmal. Gemeinnützige Arbeit im städtischen Bauhof = 25 Stunden Unkraut jähten. :)
      Aber das ist jetzt auch nur reine Spekulation.

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      So. Nach fast zwei Wochen kam heute der Brief vom Verkehrsamt!
      Mein Moped darf ich mir morgen wieder abholen und habe acht Tage Zeit das ganze wieder in Ordnung zu bringen. Teile habe ich noch alle zuhause, daran wirds nicht liegen. Was meint ihr, soll ich den ProTaper zusammen mit der SB eintragen lassen? Bei der SB mach ich mir keine Sorgen, die habe ich TÜV-konform gebaut. Das einzige was da evtl. Probleme machen könnte ist, dass das Rongebremsset verbaut wurde (Geber, Zange und Leitung). Hat ja leider keine Nummern. Hab aber schon einige gesehen, die das Konstrukt durch den TÜV bekommen haben.

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      deswegen gibts trotzdem leute, die nen brotheber eingetragen bekommen haben. ist wohl stark tüverabhängig.
      Das Glück ist eine Hure, es springt von einem zum anderen.
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