Was der Vinni so bastelt!

    • Weiter im Bastelmodus.
      Heute hab ich die Spannvorrichtung für die Kurbelwellen fertiggestellt.So entfällt das nervige einrichten (vom 3 Backenfutter)... Auskreiseln mit Fühlhebelmessgerät oder 3D Taster etc und setzen vom Nullpunkt der Z-Achse. (Sparen immerhin gut 45 sekunden )

      ER40 Spannzangenaufnahme mit internen Anschlag.Spannwiederholgenauigkeit liegt bei 0,002-0,003mm.
      Reinwerfen, Start drücken und Kaffee saufen gehen.



      LG Vincent
    • Hallo,

      da ich doch noch ab und an im Forum aktiv bin, möchte ich das Thema auch ganz gerne erhalten, auch wenn´s vielleicht keinen Interessiert. :)
      Zur Zeit, entwickel ich für ein großes Motorenprojekt, eine neue Kurbelwelle.
      Also kurz, Ziel = soviel Hub wie möglich in den Simsonmotor gurken.

      Leider gibt es kein Pleuel für uns am Markt, welches meine Maßanforderung erfüllt, demnach ist es also auch nicht möglich, den angestrebten Hub in das Gehäuse zu knallen.
      Das hieß also, hinsetzen, bissel hier und da bunte Bildchen konstruieren und viel Messen.
      Da ich aber weiß, dass die DDR Teile Toleranzen von Wackel ich hier und wackel ich dort noch mehr, haben musst ich den Praxistest vollziehen um zu schauen, ob ich nicht eine zu große Klappe hatte.
      Heraus gekommen ist dann eine Maßgeschneiderte 60mm Hubwelle, welches mit einen eigenen Pleuel (gefräst, gehärtet, Hart vorgefräst für Schleifen und Honen) ausgestattet wird.
      Momentan steht nur die Konstruktion der Welle, da ich Zeitlich dieses Jahr dazu komme, die Welle schon zu drehen/fräsen.



      Das ganze sollte natürlich so Stabil wie nur irgendwie möglich ausgeführt werden. Also verwende ich andere Kugellager an den Stümpfen und kann durch die geringere Breite von 2mm des Lager´s das Gehäuse 2mm tiefer und somit die Kurbelwellenwangen 2mm breiter gestalten, was dem Pressverband natürlich zu gute kommt. An den Lagergassen muss dank passenden Außenmaßen nichts gefräst/gespindelt etc werden.
      Heute war´s dann soweit, die CNC Fräse angekurbelt, bissel auf der Tastatur gehämmert und schwupps war das DDR Testgehäuse fertigemeißelt. (War schon Schrott, für die DDR Teile Fanatiker)



      Dann noch fix die andere Gehäusehälfte



      Wie zu sehen ist noch genügend Dichtfläche vorhanden.
      Da die Arbeiter früher wohl ordentlich in der Mittagspause gekübelt haben, sind die Senkungen der Durchgangslöcher dementsprechend groß.
      Dadurch ragt es in die Kurbelkammer an der einen Bohrung. Dies ist aber nicht weiter Schlimm, die stärke der schwächsten Wandung beträgt immer noch 2mm.
      Ich werde das wohl durch unterlegen eines O-Ringes oder einer Dichtscheibe beheben.

      Material für die Kurbelwelle liegt schon da.
      Darunter zähl ich Kurbelwelle, Hubzapfen, Anlaufscheiben und Pleuelmaterial.
      Diesmal komplett alles aus einer Hand, bis auf die Nadellager.

      Bevor die Welle zerstört oder verdreht wird, gibt das Gehäuse nach.
      Das dazugehörige Projekt, kommt sicherlich später dann auch hier rein.
      Ich bin mir noch unsicher welches Gehäuse ich dazu verwende... Entweder das PZ oder das JW, aber dazu später mehr.

      Verschont mich mit irgendwelchen Nachrichten, ich antworte eh nicht darauf.
      Im Thread können wir diskutieren.

      LG Vincent
    • :tischklopp:

      Ich glaube das geht eher in Richtung 180 oder 200ccm. :D


      Vinni1993 schrieb:

      Ich bin mir noch unsicher welches Gehäuse ich dazu verwende... Entweder das PZ oder das JW, aber dazu später mehr.

      Wenn ich mich richtig erinnere hatte PZ auch was von Sonderwünschen erzählt. (zumindest was den Zylinderfuß angeht)
      Da wäre es doch am einfachsten das Kurbelgehäuse gleich auf den richtigen Durchmesser zu zu fräßen.
      Nicht das es bei diesen Gehäusen dann zu Durchbrüchen kommt und die 700€ im "Sack" sind.


      mfg
      :wink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Simon S93 ()

    • Hallo, ich hatte mich deswegen schon mit PZ unterhalten. Das wäre alles machbar. Trotzdem gefällt mir die Bearbeitungsstrategie und der Preis dazu nicht.

      Das Pleuel ist für 16mm Kolbenbolzen ausgelegt, daraus resultiert, dass es ein Schmiedekolben von Wössner wird.
      Der Durchmesser ist 71,94mm und für Gussbuchse ausgelegt mit 4 Schleifmaßen +. (Endmaß 74mm)


      8291DA Wössner Artikelnummer
      Der Kolben ist von den Abmaßen her richtig gut. 29er Kompressionsmaß, Länge, Laufspielvorgabe. Zudem ist es ein 1 Ring Kolben mit schmalen Stahlring.
      Damit kann man schon ordentliche Brocken Kanäle fahren.

      Zylindertechnisch, hab ich absolut keine Ahnung was ich da nehmen werde. Ich hatte immer mit dem MTX geliebäugelt, aber naja, zu wenig Möglichkeiten hierfür.
      Direktmembraner, Seitenmembraner, Drehschieber fällt alles flach, hab ich keine Lust drauf. Simpel und einfach, soll´s werden.
      Hatte mich mal kurz mit jemanden Unterhalten der Zylinder gießt. Eine Kombination aus MTX Fuß und Wasserkocher wäre für mich Interessant, aber da heißt es wieder Konstruieren und Kohle verbraten bis der Arzt kommt, darauf hab ich auch keine Lust. Denn bis da was anständiges Zustande kommt, dauert´s einfach zu lang.
      Pro Guss sind das 200€ Aufwand + Material, also muss was aus dem Schubfach her.
      Ich bin absoluter Verfechter von diesen Aluzylindern. Fragt nicht wieso, ist einfach so. Also wird´s ausgedreht und ne schöne Gussbuchse reingedonnert 8o .
      Kost nicht soviel und funktioniert seit drölfmillionen Jahren.

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