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Metallisches Reibe-Geräusch während der Fahrt

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      Metallisches Reibe-Geräusch während der Fahrt

      Hallo!

      Da mir hier schon oft geholfen wurde, hoffe ich erneut auf Hilfe. Ja ich weiß, Ferndiagnose ist doof und hilft kaum aber vielleicht kann ja trotzdem jemand helfen.
      Ob dieses Thema schonmal kam weiß ich nicht, ich habe nichts gefunden. Also wenn doch, dann Verzeihung.
      Ich fahre eine Simson S51 Enduro (allerdings auf S51 Enduro umgebaut, original war es eine S50) mit originalen Komponenten bis auf den Zylinder, der ein Lt60 statt ein normaler 50ccm Zylinder ist. Der Rest ist wie gesagt normal (BVF16N1, sowie Auspuff und Luftfilter samt Patrone und Unterbrecher-Zündung).
      Im Stand läuft das Möp super, keine Schwierigkeiten (aber ein Kumpel meint, das gibt da auch komisches Rasseln von sich bei angezogener Kupplung und Gasgeben). Doch wenn ich fahre (auch wenn sie warm ist), dann läuft anfangs alles super und sie hört sich "normal" an aber ab 60/65 km/h tritt im Zylinder (vermute ich mal) ein metallisches Geräusch auf, als würde etwas ganz schnell aufeinander reiben (Kolbenring auf Laufbuchse?). Ich habe keinen Leistungsverlust, sie fährt bis knapp an die 75/80 km/h ran aber beim abtouren ist dieses Geräusch auch da. Seit heute Abend rasselt es auch leicht beim abtouren. Das Geräusch tut während der Fahrt in den Ohren weh, ich wüsste gerne was das ist. Ich hoffe mein Motor oder mein Zylinder ist nicht kaputt, denn der Motor ist wie der Zylinder eigentlich noch relativ neu (1370 km, wurde komplett revidiert) und der Zylinder hat auch erst 200-250 km runter und ich bin auch nach Anweisungen von Langtuning ordentlich eingefahren. Nun frag ich mich aber was das ist und vor allem, wie ich das beheben kann.
      Auf Videos hört man das Geräusch übrigens nicht und mein Kumpel meint auch, während der Fahrt hatte er nichts bei mir gehört.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „SebS51“ ()

      Also bevor Du den Motor schrottest,würde ich mal den Zylinder runternehmen und nachsehen...
      Hast Du den Zylinder selbst verbaut?,wurden vor dem Einbau die Kanäle entgratet?,wurde beim Zusammenbau das Nadellager oben im Pleuel gut eingefettet?,sind die Anlaufscheiben in der passenden Stärke und in der richtigen Einbau Lage verbaut worden?,( die abgeflachten Seiten parallel zum Pleuel)
      Sitzen die Clipse des Kolbenbolzen`s richtig?...
      Es kann vieles sein,natürlich kann das Geräusch auch durch eine defekte Kupplung kommen,man kann das Geräusch eventuell auch mittels einer Ratschen-Verlängerung genauer lokalisieren,also ein Ende ans Ohr,mit dem anderen Ende den Motor abhorchen,ist fast wie ein Stethoskop...
      Ölstand und Viskosität in Ordnung?
      Mehr Tipps kann ich so aus der Ferne nicht geben...
      Hi. Danke für deine Antwort.

      Der Lt60 wurde in einem KFZ-Meisterbetrieb eingebaut. Was die da gemacht haben, kann ich leider nicht sagen. Ölstand habe ich letztens erst aufgefüllt.
      Kann das wirklich die Kupplung sein? Das Geräusch tritt ja auch ohne Kupplung auf (zumindest höre ich es, andere anscheinend ja nicht, sondern nur während ich im Stand mit dem Gas spiele.
      Was bedeutet Viskosität? Was ist das?
      Die restlichen Sachen, ob sich da n Clip oder so gelöst hat, gucke ich nach und melde mich spezifisch darauf nochmal hier.
      Soweit erstmal danke.

      LG
      Viskosität ist die zähflüssigkeit des Schmierstoffes,also in die Simson gehört z.B 80ìger Getriebeöl rein,es muss halt bestimmte Anforderungen erfüllen...bei meiner Großen kommt z.B. Motoröl rein,welches die Jaso NA 2 Norm erfüllt,für Motoren mit Ölbadkupplung...
      Du hast geschrieben,daß das Geräusch auch beim ziehen der Kupplung auftritt,deshalb schrieb ich es kann natürlich auch die Kupplung sein.
      Aber ich denke es ist etwas mit deinem Zylinder,Kolben oder Pleuellager im Argen,deshalb der Tip mit dem Abhorchen,bevor Du es auseinander nimmst...
      Er schreibt nix von LT 60 Reso...ich hab auch nen 60'iger LT drauf mit 2 Ring Barikit,da ist ne ganz normale Laufbuchse drin und Die wurde von mir entgratet,sowie die Kanäle angepasst...wie lange soll denn ne Alu Buchse halten,weil Du schreibst,Der ist aus Voll Alu...klar weiß ich was Nikasil ist...

      Thor52 schrieb:

      Er schreibt nix von LT 60 Reso...


      das war aber schon Bekannt geworden bei seinem Wasser im Vergaser Thema

      Thor52 schrieb:

      wie lange soll denn ne Alu Buchse halten,weil Du schreibst,Der ist aus Voll Alu...klar weiß ich was Nikasil ist...


      lange halten die sehr lange, mindestens 3x länger als die Gussbuchsen Zylinder für ein Schleifmaß
      mfg Philos :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Philos-S51“ ()

      Eventuell ist der Primärantrieb auch einfach abgenutzt ?
      Das gibt auch ein schönes Rasseln oder auch Surren von sich.
      Spreche da aus erfahrung.
      Ebenfalls kann auch die Mutter vom Kupplungspaket oder vom Primäritzel locker sein.
      Das gibt auch ähnliche Symptome von sich.
      Laisdung (Sprich Lais-dung)
      = Die vollkommen übertriebene Angabe von Motorleistung auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken
      Wird berechnet mit :
      P=Kanäle*Lautstärke²+Hauptdüsengröße


      Nein, normalerweise nicht.
      Der lt60reso ist von anfang an vollgasfest, vorrausgesetzt der Vergaser ist abgestimmt.
      Höchstens der Kolbenring läuft sich auf die Laufbuchse ein, dass ist jedoch meist schon nach ca 10km geschehen... Danach ändert sich so schnell nicht mehr viel.
      Laisdung (Sprich Lais-dung)
      = Die vollkommen übertriebene Angabe von Motorleistung auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken
      Wird berechnet mit :
      P=Kanäle*Lautstärke²+Hauptdüsengröße


      Viele machen auch den Fehler und fahren ihre Motoren zu vorsichtig ein und meinen dann nach so und so viel Km,können sie ihm dann die Kante geben...ich handhabe es so,daß ich sofort zügig losfahre,natürlich etwas früher schalte und beim runter schalten den Motor die erste Zeit nicht so lange auf Schub lasse,damit ausreichend Schmierung gewährleistet ist.
      Ich gehe dabei auch nicht nach gefahrenen Km sondern nach der Zeit...Stadtverkehr ist zum Einfahren so ziemlich die beste Methode...auch muss der Motor möglichst schnell an die später im Alltag herrschende Temperatur-Entwicklung gewöhnt werden...
      Also ich meine ein Motor ist bei dieser Vorgehensweise nach ca. 3-4 Std. eingefahren.
      Manche die zu zögerlich damit umgehen,stellen später fest,daß der Motor nicht die erwartete Leistung bringt...oder es treten Klemmer auf,weil plötzlich nach zu sanftem Einfahren dann der Hahn aufgedreht wird....
      Ich bin anfangs beim Einfahren immer 50-65 km/h gefahren. Stückweise auch 70, um zugucken, was er kann. Auch in der Stadt, zur Schule halt. Meinst fu fas war zu lasch? Könnte ich dass denn jetzt noch ändern oder wäre der hinüber?
      Ich werde Donnerstag mal bei den hier vorgeschlagenen Orten nachschauen, vorher erlaubt es mir die Schule nicht...
      Ich hoffe wie gesagt, dass es nicht der Zylinder ist...
      Meinst du es liegt daran?

      LG

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „SebS51“ ()

      Wichtig ist halt,daß Du beim runterschalten den Motor immer nur ein paar Sekunden mit geschlossenem Gashahn auf Schub kommen läßt,damit immer ausreichend Schmierung da ist,also kurz auf Schub nach dem runterschalten Kupplung ziehen runter schalten,wieder nur 1-3 Sekunden auf Schub lassen.
      Das bitte so die ersten 2 Std. machen,dann langsam die Zeit auf Schub verlängern,nach ca. 4 Std. auf diese Art und Weise sollte der Motor eingefahren sein.
      Das sind meine persönlichen Erfahrungswerte,wohlgemerkt bei korrekter Vergaser und Zündungs Einstellung.
      Weil dein Motor aber schon Geräusche macht,würde ich dem erstmal auf die Spur gehen,wie schon geschrieben mit einer Verlängerung abhören,am Zylinder,am Motorblock,damit kann man ziemlich gut die Geräusche lokalisieren.
      Also legal ist der Zylinder nicht,weil ja 60 ccm,darf ja nur 50 ccm haben...
      Ja genau beim runterschalten nicht zu lange das Gas weg nehmen,da sonst die Schmierung fehlt!,also wenn man runter schaltet nur ganz kurz das Gas ganz weg nehmen,mit Gefühl dann der Geschwindigkeit entsprechend wieder etwas Gas geben,beim runterschalten in den nächsten Gang das Gleiche.
      In der Einfahr-Phase ist es nicht ratsam beim runterschalten das Gas lange komplett weg zu nehmen und so dann aus zu rollen,beim runter schalten wird ja die Drehzahl höher und wenn man dann gleichzeitig das Gas ganz weg nimmt,nimmt man dem Motor auch die Schmierung,weil der Motor halt durch das Öl im Benzin geschmiert wird...
      Wenn ich das richtig vernehme, dann kommt dieses starke Reibegeräusch dadurch, dass nicht genug Öl rankommt. Dann werde ich das nochmal machen, wenn es nicht zu spät ist.

      Das Rasseln konnte ich heute genau lokalisieren! Als ich fahren wollte, bemerkte ich, dass mein Auspuff ganz schön wackelt und hab darauf hin mal beim Krümmer unten geschaut und siehe da: Die Krümmermutter war !!TROTZ HALTESCHELLE!! und vorherigem mit einem Hammer und Schraubenzieher festschlagen lose. Heutzutage hält auch gor nüschts mehr... Man man man, hat da vielleicht jemand noch ne kostengünstige Methode?

      LG

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