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12V-Missbrauch à la DUO78 - Zusammenschalten der Spannungsregler auf DC

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      12V-Missbrauch à la DUO78 - Zusammenschalten der Spannungsregler auf DC

      Hallo,

      ich habe vor, einen SR50 B3 nach der Anleitung von DUO78 auf 12 V umzubauen. Nach dem Schaltplan (Front- und Rücklicht an der Lichtspule) dürfte da eine 6V - 31,2 W-Lichtspule wie auch bei der S51 N/ SR50 N werkeln (weil 25W+5W, allerdings ohne Tacho). Die Bremslicht-/Ladespule ist die normale, nicht massefreie 21W.
      Ich habe vor, die Ladespule zunächst nicht potentialfrei zu machen und beide Spulen an jeweils einen Chinaböller-Regler zu hängen (Lichtspule an Billigregler und Ladespule an Naraku). Die Lichtspule wird wohl auf AC nahezu ausgelastet werden, der Naraku-Regler für die Ladespule soll nur gleichrichten und die Batterie laden, das Bremslicht kommt mit auf DC.
      Die Front-Glühlampe wird durch eine Osram Halogen BA20d 12 V 35/35W ersetzt. Macht dann mit Rücklicht zusammen 40W. Nach der Rechnung von DUO78 (+70%) sollte das gehen.

      Frage: Kann ich den DC-Ausgang beider Regler zusammen auf Klemme 15 schalten, um ggf. übrige Leistung (möglicherweise bin ich da zu optimistisch;)) der Lichtspule mit für DC, also zur Batterieladung zu nutzen oder verträgt sich das nicht? Nach meiner Denke müssen ja beide die DC-Spannung regeln und dann beeinflusst der eine den anderen??

      (Wenn es für die Ladung ohnehin nicht ausreichen sollte, käme dann ein Brückengleichrichter und potentialfreie Spule, aber das will ich erst testen)

      Gruß
      micetz
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „micetz“ ()

      kWenn der Scheinerfer auf AC bleiben soll, ist es besser eine 12V Lichtspule zu verwenden. Diese liefert im Standgas schon einigermaßen Leistung. An einer 6V Spule ist der Scheinwerfer im Standgas nur ein Teelicht. Halogenlampen haben das nicht gern.

      Wenn du Bremslicht, Tachlicht und Rücklicht auf DC klemmst, reicht es locker, die Batterieladung nur durch eine massefreie 6V Ladespule erledigen zu lassen. Dazu brauchst du zw. potentialfreier Ladespule und dem Chinaregler noch einen Gleichrichter.

      So wie beschrieben, habe ich es gemacht und ich habe an der Batterie genug Ladestrom um noch ein Navi dran hängen zu können, und trotzdem bleibt die Batterie voll.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „makersting“ ()

      ...oder das du verwendest das Polrad der 12V U-Zündung, nicht jedes Elektronikpolrad bringt (noch) die volle Leistung, dass musste ich feststellen. Ich würde es einfach mit den vorhandenen Polrad ausprobieren und gucken, was passiert ^^ .
      Die Magnetisierung der Polräder hat jemand gemessen und im Schwalbennest veröffentlicht:

      schwalbennest.de/simson/feldst…ng-polraedern-118616.html

      Ich vermute, dass die abgegebene Leistung proportional zur Feldstärke ist. Du kannst also evtl. eine 42W Spule nehmen. Je nach Polrad sollte die noch genug Leistung für eine 35W-Birne abgeben. Das könntest du ja mal nachmessen.

      Oder du besorgst dir das U-Polrad 8307.10. Das ist in jedem Fall ausreichend von der Feldstärke. Dann brauchste dir wegen der elektrischen Leistung keine Gedanken machen.

      makersting schrieb:

      Dazu brauchst du zw. potentialfreier Ladespule und dem Chinaregler noch einen Gleichrichter.


      Der richtige Gleichrichter wäre bei einer potentialfreien Spule demzufolge ein Brückengleichrichter oder noch besser ein Brückengleichrichter mit Spannungsbegrenzer (2 ableitende Thyristoren --- wie in meinem Umbau-Beispiel als Fertigbauteil angegeben - der 5-polige Regler --- oder selbst aufgebauter Regler)

      Der Betrieb eines (einfachen) Böller-Reglers (z.B. Nakraku oder der "Billigtyp" - 4-Poliger Regler) an der Potentialfreien Spule wird daher hinter dem Gleichrichter (also bei DC) zum Problem:
      => Hat bei DC-Betrieb der Lade-Thyristor ein Mal durchgesteuert, bleibt er so lange leitend bis die Ladespannung unter die Batteriespannung fällt. => Der Spannungsregler-Teil wäre aber nur bei der negativen Halbwelle aktiv (,aber du hast ja DC). => die Überspannung bei Vollgas zerkocht der Batterie


      Das U-Polrad 8307.10-010 ist von der Magnetisierung her (annähernd) gleich den E-Polrädern magnetisiert - Also (annähernd) gleiche Feldstärken wie das E-Polrad.

      Somit kann er also auch eine 6V/35W-Spule mit dem U-Polrad 8307.10-010 verwenden.
      (Ansonsten immer das zur GP (bzw Spule) gehörige Polrad verwenden oder das "stärkste" U-Polrad 8307.10-010 bei einer U-Zündung verbauen, solange die Regler verbaut werden.)
      Gruß Frank

      :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


      Morgens mit Hochspannung aufstehen,
      mit Widerstand zur Arbeit gehen,
      den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
      abends geladen nach Hause kommen,
      an die Dose fassen
      und eine gewischt bekommen!

      :a_bowing:
      DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
      :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „DUO78“ ()

      Falls ich auf massefreie Ladespule umstellen muss, werde ich beide Spulen getrennt voneinander halten, die Ladespule am 5-poligen und die Lichtspule am einfachen.

      Bis dahin werde ich die Spulen erst einmal so testen, massegebunden mit je einem 4-poligen Spannungsbegrenzer. Meine Ausgangsfrage hierzu war:

      Kann ich deren DC-Ausgang zusammenklemmen?
      Erst mal vielen allen Dank für die Infos.

      @makersting:
      Du meinst, Halogenlampen (Überspannung ist klar) mögen (auch) den Standgasbetrieb als "Teelicht" nicht.
      Die allermeisten Halogenlampen für's Wohnzimmer sind doch dimmbar. Und das bis unter Teelichtstärke. Ist das bei Kfz anders? Wäre blöd, wenn ich bei meinen Tests welche zerschieße. Für den Preis bekäme ich nämlich auch ne Spule.
      @'makersting:
      Hab mal hier das Forum durchforstet, wegen des Unterschieds Bilux-/Halogen-Spule. Hast mich überzeugt. Werde gleich die 12V-Halogenspule nehmen. Kommt am Ende billiger. Dann auch gleich den Brückengleichrichter und massefreie Ladespule. Bevor ich den Krempel nochmal auseinandernehmen muss, lieber gleich richtig. Zeit ist ja auch Geld. ;) Hätte dann jetzt einen Billig-Böller-Spannungsbegrenzer auf Lager. Auch nicht verkehrt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „micetz“ ()

      :Ich hatte mehrere Versuche gebraucht, um letztlich bei der Lösung anzukommen.

      So kannst du auch das Rück- und Tacholicht mit an die Batterie klemmen. Dadurch hat man auch im Standgas ein helles Rücklicht, gut gesehen zu werden ist ja so verkehrt nicht. Außerdem wird dann noch weniger Saft vom Scheinwerfer abgezweigt - der ist im Standgas dann nochmal etwas heller.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „makersting“ ()

      Neu

      Färtsch. Läuft. 1x 12V 42W-Spule, 1x 12V 21W-Spule massefrei (die man wohl einsparen könnte, wenn man die 6V-Spule umlötet) , 1x Brückengleichrichter vom China-Böller, 1x Naraku-Spannungsbegrenzer vom China-Böller, zusätzlichen Leitungsverbinder, weil die vorhanden zu wenig Doppelbrücken zum umklemmen haben. Alles zusammen für ca. 60 Euronen.
      12V - Voila.
      Weiß gar nicht wohin mit dem ersparten Geld für die Vape;)

      Was mir allerdings aufgefallen ist: Beim Messen der Wechselspannung am Naraku habe ich das Phänomen, das der die Spannung ohne Last bei nur 8,5 V einregelt. Bei 5 Watt Last sind es zwischen 9,5 und 10 V und erst bei Anschluss einer 21 W-Lampe liegen 12,5 V an. Könnte mir ja egal sein, weil immer 35 W dranhängen, aber woran liegt das?

      Gruß
      micetz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „micetz“ ()

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      Philos-S51 schrieb:

      micetz schrieb:

      Weiß gar nicht wohin mit dem ersparten Geld für die Vape;)


      ... oder in den MZA Verstärkten Tuning Hinterradmitnehmergummi, ...


      Den gibt es bei Sachsenmoped für den gleichen Preis wie das Weichgummi-Silikondingens von MZA, beide dort 1,64 EUR. EDIT: übrigen Text gelöscht, weil OT

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „micetz“ ()

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      Zu den Messwerten:
      So ein Regler schneidet die Sinuswelle bei einer bestimmten Spannung abrupt ab. Das funktioniert auch gut. Nur so eine zerhackte Sinusspannung zu messen, ist nicht ganz so einfach. Neuere Digitalmultimeter können das halbwegs, sodenn sie "trueRMS" haben. Aber trotzdem ist deren Messfehler meist immer noch relativ groß (siehe dazu auch "crest faktor"). Alte, analoge Voltmeter mit Zeigermessinstrument sind da im Vorteil, aber auch nicht wirklich genau.

      Kurzum, vermutlich kommt immer die passende Spannung heraus, man misst halt öfters ungeahnt Mist ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „makersting“ ()

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