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Moving on - Neuaufbau einer S50 B2

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      Moving on - Neuaufbau einer S50 B2

      Hallo Leute,

      Moving on - diese Floskel aus dem Englischen habe ich mir für diesen Thread ausgesucht, denn meine Simson-Zeit ist eigentlich schon lange vorbei. Ich hatte vor Kurzem zwar noch vier, aber mit der einzig fahrfähigen bin ich zuletzt 2011 gefahren. Dafür war sie einfach zu schade. Deshalb habe ich sie an die Straßenlaterne vor dem Haus gekettet, mit einem kleinen Zettel dran, innerhalb von drei Wochen hat sie jemand aus der Nachbarschaft gekauft. Ich habe einen super Preis dafür bekommen, genug, um mich ans nächste Moped zu machen. Ich hatte immer gedacht, der Abschied tut mir weh, aber mitnichten. Es ist der Abschied von etwas lieb gewonnenem, zweifelsfrei, aber fast jede Zerstörung hat bekanntlich einen progressiven Kern. Für mich wird es einfach Zeit für etwas Größeres.
      Mein Account hier ist schon sehr alt. Hier habe ich meine ersten Gehversuche im Internet gemacht. Damals war ich gerade 19. Mittlerweile bin ich 30. Eine lange Zeit also, in der viel passiert ist. Nicht nur um mich herum, auch in meinem Kopf. Posts von damals würde ich heute schon drei mal nicht so schreiben. Na gut, das sagt jeder. Nur ich mein's ernst. :D
      Simson und ich, wir gehen im Guten getrennte Wege, könnte man sagen. Obwohl es mich nicht mehr reizt, mit ihnen zu fahren, hänge ich trotzdem an den Mopeds. Deshalb habe ich vor längerer Zeit schon beschlossen, einen Masterplan durchzuführen: ich baue alle Mopeds nach und nach auf, verticke sie für möglichst viel Geld und vom Erlös aller Mopeds werde ich mir eine Motorradausstattung (also inklusive Motorrad mit um die 100 PS und Führerschein) zulegen. Bin alt genug, um direkt offen zu fahren.
      Die Mopeds, die ich jetzt noch habe (siehe Profil) sind mir alle im Laufe der Zeit zugelaufen. Die S50, um die es hier gehen soll, habe ich vom Schrottplatz gerettet. Die lag da einfach so herum, als Teilehaufen. Habe also den Haufen gekauft und nach Hause transportiert. Muss irgendwann 2014 gewesen sein. Jetzt, sobald die Eigentumsverhältnisse zweifelsfrei geklärt sind, werde ich eine Bestellung um 400€ auslösen und dann geht's los. Geplant ist ein kompletter Neuaufbau mit möglichst viel Eigenleistung und möglichst großem Erhalt der Originalsubstanz. Ob das Ganze ein Kundenauftrag werden wird oder nicht, ist noch nicht ganz raus, aber auch erst mal zweitrangig.
      Unten ist ein Bild vom Haufen.
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      Ahhh, wie geil, nett geschrieben, richtig Hammer High Society Simson
      Erst mal besser machen ;) Simson_S 51-B
      Thank you, you have been a great help too! ;) DK - DDA

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      Was die Wirtschaftlichkeit angeht, logisch, die Vollkostenrechnung ist katastrophal. Da ich das aber als Hobby betrachte und mich nicht bezahle, habe ich dann doch einen "Gewinn". Die typische Milchmädchenrechnung der Wertsteigerung, die irgendwie in allen Altblechforen gerechnet wird, damit der eigene Bettel ja irgendwas besonderes ist. Dessen bin ich mir völlig bewusst. Mir geht es aber auch darum, dass die Fahrzeuge in gute Hände kommen und weiterhin gepflegt und gefahren werden.
      Trotz allem bin ich aber gezwungen, die Nummer aus einem derartigen Blickwinkel zu sehen, denn mir geht es um die Geldvermehrung, die mir ermöglichen soll, das Ziel zu finanzieren. Übersättigt würde ich den Markt nicht nennen, hier wo ich wohne (nicht mehr Crailsheim) stehen gerade 32 Angebote bei Mobile.de und 301 Angebote (Teile und Überschneidungen nicht herausgenommen) auf ebay-Kleinanzeigen im Umkreis von 100 Kilometern an. Dazu habe ich nur drei Mopeds, wenn ich glückliche Abnehmer habe, kommen durchaus welche hinzu.
      Abgesehen davon habe ich ein wenig Geduld.
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      Deine Worte klingen doch sehr bedrückend und pessimistisch. Aus Sicht eines Hobby-isten kann ich dein Vorhaben, ein Moped so günstig wie möglich aufbauen und mit höchstmöglichem Gewinn verkaufen, nicht teilen. Das klingt nach Geldgeilheit und Preistreiberei. Natürlich habe ich auch schon ein Moped aufgebaut und wieder verkauft, weil mein "Lager" zu voll war, aber das war ein Kompromiss und trotzdem wurden Heidenau-Reifen verbaut. Es gibt immer zwei Arten im Aufbau: Man spart Kosten, indem man sehr viele gute alte DDR Teile aufbereitet und wiederverwendet oder man spart Kosten, indem man den billigen Neu-Schrott verbaut. Da der erste Punkt sehr zeit-und arbeitsaufwendig ist, wird in 95% der Fälle Neu-Schrott oder schmoddrige Teile verbaut.
      Zur Gewinnerzielungsabsicht braucht man kein Hobby betreiben.

      Es tut mir für die weniger erfreuliche Antwort leid, aber das ist meine Meinung.

      MfG
      Christian
      "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
      (A. Einstein)

      Das ist völlig okay und legitim. Aber ich glaube, du schätzt mich etwas falsch ein; ich baue nicht billig-billig eine Karre auf und verschachere sie dann für 2000€ an den Blödesten. Mein Ansatz ist es, gute Fahrzeuge zu bauen. Das bin ich den Mopeds, den Käufern und meinem eigenen Standard schuldig. Den Profit nehme ich gerne mit, da bin ich ehrlich. Aber ich will, dass der neue Besitzer mit seinem Gefährt glücklich wird. Das verkaufte Moped habe ich vorher noch neu lackiert (anständig) und als der Kettenkasten kaputt gegangen ist, habe ich kostenlos einen Neuen eingebaut. Dazu habe ich mit ihm zusammen das Moped fertig montiert, ihm eine Lehrstunde im Aufbau gegeben, den Zylinderkopf abge baut, um die Kolbenwände zu begutachten und davor schon 300 Kilometer Garantie auf den Motor gegeben.
      So soll es werden. Das ist nämlich auch in erster Linie der Grund, warum ich diesen Thread aufgemacht habe. Damit sich der Nachbesitzer oder Interessent informieren kann, was alles so passiert ist an dem Fahrzeug.

      Und da wären wir auch schon: habe vorhin bei der Zulassungsstelle angerufen, das Moped ist sauber. Also geht demnächst der Motor zu Tacharo zum komplettaufhübschen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ifafahrer“ ()

      Ifafahrer schrieb:


      Und da wären wir auch schon: habe vorhin bei der Zulassungsstelle angerufen, das Moped ist sauber. Also geht demnächst der Motor zu Tacharo zum komplettaufhübschen.


      Äh die geben am Telefon Auskunft ? Datenschutz und so.
      Ein Eigentumsnachweis hast du damit aber nicht.
      Auch eine Betriebserlaubnis hast du deswegen noch lange nicht und ohne hast du nur eine Schaufensterdeko.
      Äh, ja, tun sie. Ich wollte wissen, ob die FINs als gestohlen gemeldet sind. Das dürfen sie mir sagen.
      Dazu ist es dir vielleicht nicht bekannt, aber das KBA hat im Moment eine Bearbeitungszeit von 13 Wochen. Da es mehr als unwahrscheinlich ist, dass ich das Moped früher fertig habe als die Papiere da sind, brauche ich auch glücklicherweise kein Schaufenster. Ich kann jetzt jedenfalls in Ruhe Teile bestellen und die Papiere beantragen und muss nicht warten bis ich sie habe, bevor ich mit dem Aufbau beginnen kann, damit auch wirklich sicher ist, dass mir die Rennleitung nicht das neuaufgebaute Moped abnimmt und mir Hehlerei vorwirft.

      Ich frage mich, wo die ganze Moralinsäure hier herkommt.
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      Erst mal besser machen ;) Simson_S 51-B
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      Ifafahrer schrieb:

      Äh, ja, tun sie. Ich wollte wissen, ob die FINs
      Dazu ist es dir vielleicht nicht bekannt, aber das KBA hat im Moment eine Bearbeitungszeit von 13 Wochen. Da es mehr als unwahrscheinlich ist, dass ich das Moped früher fertig habe als die Papiere da sind, brauche ich auch glücklicherweise kein Schaufenster. Ich kann jetzt jedenfalls in Ruhe Teile bestellen und die Papiere beantragen und muss nicht warten bis ich sie habe, bevor ich mit dem Aufbau beginnen kann, damit auch wirklich sicher ist, dass mir die Rennleitung nicht das neuaufgebaute Moped abnimmt und mir Hehlerei vorwirft.


      Bearbeitungszeit von 13 Wochen und länger ist mir bekannt.
      Mir ist sogar bekannt, das das KBA nicht für jede Simson ein Zweitschrift der Betriebserlaubnis ausstellt
      bzw.. ausstellen kann.

      tacharo schrieb:

      "Dank an den User Sternburg-Export"
      Das ist ja gewiß ironisch gemeint und du beziehst das auf die "Geldmacherei".
      Grundsätzlich meint er aber wohl eher deinen Tippfehler mit s50B3
      Da das dann ein extrem seltenes Sondermodell wäre,wäre es demnach auch eine Menge Kohle wert :-D

      Er verstand mich schon und hat die Überschrift dahingehend angepasst.

      Über die Geldmacherei verliere ich hier lieber kein Wort.
      Raider heißt jetzt Twix... sonst ändert sich nix
      Ja, ich habe ihn schon verstanden. Wollte mich aber nicht mit ihm abgeben, musste trotzdem zähneknirschend eingestehen, dass er Recht hat. Also habe ich es so gemacht. Hat er ja auch gleich gespannt, der kleine Wellensittich.

      Aber jetzt ist beinahe die erste Seite hier voll und ich rechtfertige mich schon wieder für irgendwelches OT-Geraffel, dessen Intention ich teilweise nicht mal verstehe. Warum erzählt mir ein User Sachen, die ich sowieso schon weiß? Will er sich profilieren? Versucht er etwa, Chicks damit anzulocken?
      Egal, wie ich oben schon anmerkte, möchte ich diesen Thread gerne dem Nachbesitzer widmen.
      Das impliziert leider, dass ihr ihn nicht als eure Kapitalismusbashingspielwiese nutzen könnt, nicht zuletzt aus Gründen der Übersichtlichkeit.
      Ihr könnt mir glauben, es tut mir nahezu hemmungslos Leid, euch guten Menschen solche Schmerzen zuzufügen, aber als Kapitalist ist man eben ein Egoist.
      Trotz allem bin ich aber irgendwie auch menschlich, ich habe zwar ein Herz aus Stein, aber immerhin habe ich überhaupt noch eins. Gibt gerade keinen Markt dafür, sonst wäre es auch schon weg.
      Deshalb würde ich, im Sinne von allen Beteiligten, einen Vorschlag machen: - oder viel mehr - es ist nicht nur ein Vorschlag, sondern, quasi das Simsonforum neu gedacht, und ein radikaler neuer Weg:

      *Trommelwirbel*

      Ihr lasst mich erst einmal was bauen und bitcht herum, wenn ich fertig bin.

      Krank, ne?

      Und um die Sache noch schlimmer zu machen: ich bitte ausdrücklich um konstruktive Beiträge, Fragen, Anmerkungen und Hinweise. Falls sich Einzelne unsicher in der Handhabung dieser exotischen und neuartigen Kommunikationstechnik fühlen, sollen sie sich die Leitfrage: "Wenn es mir jemand erzählen würde, würde ich auch nur einen einzigen F*** darauf geben?" stellen und selbst entscheiden. Falls die Antwort "ja" lautet, immer raus damit. Falls die Antwort "nein" oder gar "das würde der Penner sich nicht zu sagen trauen, wenn ich in Sichtweite wäre, was bildet der sich eigentlich ein?! o.Ä." lautet, dann einfach nicht erzählen.
      Wollen wir mal gemeinsam Vorreiter sein? Pioniere quasi? Vielleicht erwächst ja etwas gutes draus.
      Ahhh, wie geil, nett geschrieben, richtig Hammer High Society Simson
      Erst mal besser machen ;) Simson_S 51-B
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      Hast du denn schon ein Konzept für die S50?

      Ich kann ich dir raten, das Fahrzeug so original wie möglich (ja, Originalfetischist) aufzubauen. Erfahrungsgemäß verkaufen sich originalgetreue Fahrzeuge um einiges einfacher und gewinnbringender als Individualismus-Tuning-Buden.

      Der viel wichtigere Punkt ist: Welchen Verkaufspreis hast du angesetzt, denn daran müssen sich deine Kosten orientieren? Vape ist zwar schon immer schön und gut, aber leider eben auch teuer und schlägt schon mit allein 200 Euro zu buche. Eine E-Zündung tut da auch zuverlässig ihren Dienst und hat man vielleicht auch noch im Fundus. Genau das Gleiche gilt für den Motor. Man könnte einen tollen M541 da reinhängen, der M53 wäre aber original und in der Anschaffung um 1/3 günstiger. Welches Baujahr ist die S50? Dementsprechend müsste man auch nach einem Hochtank schauen...das für die Kunden markanteste Merkmal einer S50.

      MfG
      Christian
      "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
      (A. Einstein)

      Natürlich habe ich eins. Bin ja nicht aus Dummbach. :D

      Ich verfolge eine möglichst große Originalität, beziehungsweise einen möglichst großen Erhalt derselbigen Substanz. Glücklicherweise ist der gute Haufen nahezu vollständig und ich brauche nur wenige Teile wirklich neu, weil sie unrettbar beschädigt oder gar nicht vorhanden sind. Büffeltank habe ich demzufolge auch. Das Moped ist Bj. 1976. Bei diesem Moped bin ich auch einigermaßen konsequent, ich habe später noch eine S51, wenn dann ein Kunde sagen sollte, dass er das Pussy-Paket haben will (Bing & Vape) muss er sie selbst bezahlen.

      Ich referiere hier vom "Haufen", aber das ist nicht despektierlich gemeint, sondern eine Zustandsbeschreibung. War vorhin ein wenig draußen und habe dran gewerkelt, jetzt kann man den Haufen auch fast wieder Moped nennen, ein Laie kann schon wieder erkennen, was es werden soll.

      Ich habe den Haufen erst einmal rollfähig gemacht. Das ist praktischer. Eine STVO-Konformität spielte bei diesem Unterfangen eine untergeordnete Rolle, da ich das Moped vorerst eh nur auf Privatgelände bewegen werde. :D Den Rahmen habe ich mit dem Gartenschlauch sauber gemacht, danach einfach mal die nötigen Teile montiert. Und dann, weil ich Bock hatte, die wichtigen Unnötigen.
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      Sind die lackierten Rahmenteile noch gut in Schuss, kann ich das Putzen mit einem öligen Lappen empfehlen. Das säubert hervorragend, konserviert und gibt einen schönen Glanz.

      MfG
      Christian
      "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
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      Chrisman schrieb:

      Genau das Gleiche gilt für den Motor. Man könnte einen tollen M541 da reinhängen, der M53 wäre aber original und in der Anschaffung um 1/3 günstiger.

      Sollte man meinen,ist aber nicht so.
      Wenn die Motoren gereggt werden,ist der Vorteil des Anschaffungspreises schnell wieder dahin ;)
      Aber ist ja egal,denn der Motor ist ja eh vorhanden
      So, ein Moment der Muße.
      Im Augenblick hält mich der restliche Fuhrpark recht auf Trab, Count ovloV hat beschlossen, die Benzinpumpe, die ich ihm letztes Jahr verpasst hatte, doch nicht mehr zu mögen, deshalb musste ich die Alte neu aufbauen. Die tut jetzt wieder ihren Dienst.
      Ich habe aber trotzdem etwas am Moped gemacht. Unter Anderem habe ich auch den Rahmen mal mit einem Industriereiniger abgewaschen. Das Zeug ist gut - alles, was man nur entfernt "Dreck" nennen kann, wird einfach weggefressen. Leider hat es einen Nachteil (ich betrachte es allerdings als Vorteil): es ist recht korrosiv. Und das zeigt mir leider, dass ich um das Sandstrahlen lassen nicht herumkomme. Eigentlich schade, ich wollte nämlich total nuts gehen, die Roststellen eliminieren und mit Airbrush lackieren, damit möglichst viel von der Originallackierung erhalten bleibt, aber wenn ich alles gründlich weggeschliffen hätte, würde kaum noch Originallack übrig bleiben.
      Das Lackset wurde irgendwann einmal mit der Rolle neu "lackiert". Sieht grottig aus und zieht Staub an. Ich habe gedacht, dass ich doch mal einen in Aceton getränkten Lappen eine Zeitlang drüber legen könnte und sehen könnte, was passiert. Das Gute: die Schriftzüge auf dem Tank sehen nicht so schlecht aus. Das Schlechte: der restliche Lack ist im Eimer, ich habe keine Möglichkeit mehr, das Lackset zu retten. Geht auch zum Strahlen.

      Aber es gibt auch Positives: meine Teilebestellung ist angekommen. Und extra für Chrisman habe ich ein Bild von der Reifenmarke gemacht. ;)
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      Disassembly is easy as they say...
      Hier ist ja schon länger nichts mehr passiert. Das liegt an meinem Lebenswandel. Ich arbeite am Tag und am Abend gehe ich auf die Schule. Also kann ich nur was am Moped machen, wenn ich die Zeit dafür übrig habe. Ihr könnt euch denken, dass das nicht viel ist. Der übliche Wahnsinn (Haus, Autos, Kindchen) steht ja auch noch an. Aber damit habe ich eh gerechnet, deshalb hat es gepasst, dass die Sommersaison bald zu ende geht. Dann habe ich nämlich den ganzen Winter über Zeit.
      Der Motor ist bei Tacharo, ich habe ihm vorhin gesagt, was ich haben will. Ich spare keine Kosten. Lieber spare ich am Sandstrahlen als am Herzen. Isso. Wäre ärgerlich, wenn der Motor zerfliegt, weil ich am falschen Ende gespart habe. Dafür habe ich eine Teilbudget-Überschreitung. Die muss an anderer Stelle wieder eingespart werden. Deshalb habe ich den Sandstrahler jetzt ausfallen lassen. Den Rahmen bekomme ich auch auf andere Weise wieder fit, das Lackset nehme ich jetzt einmal zum Spielen her; ich werde versuchen, den Originallack um jeden Preis zu retten. Falls mir das nicht gelingt, kann ich immer noch Tabula rasa machen.
      Ich war schon vorher unglücklich mit der Sandstrahllösung, man hat es vielleicht gemerkt. Ist mir zu einfach. Und nur weil irgendjemand meint, dass man das tun muss, wenn man ein perfektes Ergebnis erhalten will, heißt das noch lange nicht, dass ich das nicht hinterfrage. Ich hatte mich nach langem Überlegen zum strahlen lassen entschlossen, das war aber eine taktische Entscheidung, die ich nicht mit ganzem Herzen getroffen habe. Es ist klar, es hätte mir wertvolle Zeit gespart. Dabei hätte ich aber den Lack unwiederbringlich vernichtet. Jetzt verfahren ich mal nach dem Sprichwort: "if it's already broken, you can't break it again" und schaue mir an, was passiert. Falls es nichts wird, kann ich den Versuch immer noch komplett wegschleifen und neu machen. Bilder gibt es bei Gelegenheit auch. Bin nur gerade auf Arbeit.
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      So, das bringt natürlich wieder einen völlig neuen Blickwinkel auf das Thema "Originallack retten". Laut meiner Informationsbeschaffung sollte man zum Originallack freilegen folgende Dinge nacheinander probieren:
      1. Lappen mit Verdünnung drauf legen und mit Folie umwickelt einwirken lassen
      2. Lappen mit Aceton drauf legen und mit Folie umwickelt einwirken lassen
      3. Abbeizer aufstreichen und einwirken lassen bzw. mit Folie umwickeln --> Falls Vorgang wiederholt werden muss, vorher mindestens 2 Tage warten.
      Sollte nun laut deiner Erfahrung der Lappen mit Aceton aus der Liste entfernt werden oder hat damit schonmal jemand gute Erfahrungen gemacht?
      Oder mal die Frage, wie lange hast du das Aceton denn einwirken lassen? Wenn es das ist was ich denke, ist das ja schon ziemlich aggressiv und riecht auch so. Daher werde ich das nicht testen.
      Ich will nämlich auch demnächst einen Tank freilegen. Ein Seitendeckel hat mit Abbzeizer --> Lackreste abbürsten --> kleine Lackreste mit Verdünnung abrubbeln, gut funktioniert.
      Der andere Seitendeckel hat leider auch seinen Originallack eingebüßt, weil ich die zweite Schicht Abbeizer noch am selben Tag aufgetragen und mit Folie umwickelt habe.
      Mit welchen Methoden willst du versuchen deinen Lack noch zu retten? Ich würde ja erstmal ein paar Tage warten, bis sich der Lack wieder verfestigt hat und dann mit einem Lappen mit WD40 oder Ballistol abreiben. Vielleicht bringt das was.
      Buchholz 69ers
      Lappen mit Aceton funktioniert nur, wenn sich der Lack auch davon beeindrucken lässt. Das ist meist dann nicht mehr der Fall, wenn Klarlack im Spiel ist. Oder Nitrolack oder ähnliches. Der Originallack auf den Simmen ist extrem widerstandsfähig, der steckt normalerweise sogar Beize weg. Das ist echt krank. Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, dass man die Lappen gelegentlich wechseln sollte. Die sind irgendwann gesättigt, dann passiert gar nichts mehr. Dadurch entfällt auch das Einwickeln. Wie lange ich das habe wirken lassen? Keine Ahnung. Ich habe 2-3 mal noch etwas drüber geträufelt. Vielleicht einen halben Tag. Der Geruch ist schon streng, aber ich mache das ja auch in der Garage und nicht im Wohnzimmer. Beize ist zwar fast geruchlos, aber ich mag es weniger, weil unbemerkt Spritzer auf der Haut Schaden anrichten können. Ist eben eine Sache des persönlichen Gustos. Falsch angewandt ist beides gesundheitsschädlich.
      Was ich mit meinen Lack vorhabe, ist folgendes: den Originallack freilegen, endgültig zerstörte Flächen mit Airbrush wiederherstellen, danach das ganze Teil mit 1000er Schleifpapier angleichen, zum Schluss dann, quasi zur Konservierung und weiteren Glättung Klarlack drüber. Es gibt matten Klarlack, damit habe ich noch keine Erfahrung, aber ich glaube, damit komme ich dem originalen Aussehen am Nächsten (obwohl das zugegeben immer noch heftig abweicht).
      Das doofe an z. B. dem Büffeltank ist, dass sich die Kanten an den Seiten recht schnell abschleifen, vielleicht kann ich das damit sogar etwas hintanhalten.
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