Angst vor Bergabfahrt

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      Angst vor Bergabfahrt

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      Hallo Leute wenn ich mit meiner s51 bergab fahre dreht sie enorm hoch, so das man denken könnte der Motor fliegt mir um die Ohren.
      Ich weiß das es normal ist das der Motor hoch dreht beim bergab fahren aber so extrem hab ich das noch nie erlebt.
      Ich versuche dann immer mit leichten bremsen die Drehzahl unten zu halten.
      Kennt ihr das? Ist das normal?

      LG. :)
      :shehumper::

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      Bei 80 bergab, sind das nurmal 8500 U/min.
      Das ist aber nicht weiter schlimm.

      Mein Motor dreht das im Normalbetrieb immer, bei Vollgas geht's dann auch über 10000.

      Brauchst dir eigentlich keine Gedanken machen.
      Wenn du Angst wegen der Schmierung hast, zieh den Choke.

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      Bei längeren Bergabfahrten legt man den Leerlauf ein oder zieht zumindest kurzzeitig die Kupplung und rollt!

      MfG
      Christian
      "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
      (A. Einstein)

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      Wer kennt das nicht. Bergab (also wirklich bergab, siehe Suhl etc.) dreht der Motor hoch und man kann nicht viel machen als gegenzubremsen, nur damit der Motor dann in wenigen Sekunden wieder überdreht. :D

      Da ich die Motoren nicht gern im Schiebebetrieb laufen lasse (und das dann auch noch im Überdrehbereich) handhabe ich es so:
      sollte der Motor für längere Zeit überdrehen müssen, Kupplung ziehen --> abbremsen auf 40 o.ä. --> Kupplung loslassen und dann behutsam weiter fahren.

      mfg
      :b_wink:

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      Warum fährt man nicht so, wie man es gelernt hat? Bergab mach ich entweder den Hahn komplett zu (entspricht der Motorbremse), oder gebe mal kurz Vollgas, um ne Geschwindigkeit zu halten. Dazwischen gibt's nicht allzuviel, was ein Zweitakter mag. Bloss nicht mit halboffenem Hahn fahren. Dann magert das Gemisch zu weit ab, wird zu heiß u die Bude klemmt. Dann lieber mit Vollgasgeben ab und an kühles (und vor allem kühlendes!) Frischgas zuführen. Sofern bei der Mopete das Standgas vernünftig eingestellt ist, gibt's dahingehend keinerlei Probleme ;)

      Gruss

      Mutschy

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      Ich handhabe es so.

      Vollgas geben und wenn wirklich viel zu schnell gleichzeitig Bremsen.

      Hab dieses Jahr in Suhl den Starbicht auch öfter auf >80km/h bergab bekommen ohne das was passiert ist.

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      Hordas schrieb:

      Das mit dem Choke klingt gut nur das Problem ist laut Tacho fahre ich bergab 60-65 und die Drehzahl geht hoch auf maximal.

      was habt ihr denn für Vergaser, wegen dem Choke ?

      ist doch eh immer nen Mix aus nen Gang runterschalten, rollen lassen, kurz Gas geben, bremsen rollen lassen etc …. Scheiss auf den Verkehr hinter dir, du allein musst sicher und lebendig ankommen unten … So ein Motor kann schon einiges ab wenn man ihn abwechselnd dabei belastet.

      Man sagt ja meist beim 4 Takter den Gang den man rauffährt, mit dem rollt man auch runter, das kann man durchaus auch beim 2 Takter anwenden nur eben abwechselnd Bremsen, Gas geben Kupplung ziehen ggf STartvergaser auf und bremsen ….

      mich hats mal fast erschlagen als ich nach einer Bergabtour auf die Navi Aufzeichnung schaute 103 kmh nen Berg runter, wenn ich mich nicht irre war das auf dem Weg von Suhl nach Erfurt über Ilmenau …. da kann einem schon schlecht werden …. Motor und Zylinder habens überlebt, war der LT60Reso aber nicht im 2. Gang abwärts :P
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      SIMSON - Sechzig ist mächtig schnell ohne Nachtunen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ColonelSandfurz“ ()

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      Auf ebener Strecke liegen bei Höchstgeschwindigkeit bei normalen 50ccm auch schon 7000 U/min an.
      Und das die Tourenzahl bei Bergabfahrten naturgemäss noch höher liegt, ist auch nichts neues.
      Trotzdem hielten die meisten Fahrzeuge 50 Jahre und noch länger.
      In den Betriebsanleitungen werden solche Betriebszustände auch nicht explizit behandelt.
      Kann also gar nicht so kritisch sein.

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      Das geschriebene legt mit gerade offen das ich mich komplett falsch verhalten habe. Danke dafür. Ich werde das Mal so übernehmen.
      Ich dachte immer wenn man bergab Vollgas gibt ist das gerade schädlich oder zulange Motorbremse.

      LG.:-)
      :shehumper::

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Hordas“ ()

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      Nein. Vernünftige Einstellung von Standgas und Zündung vorausgesetzt, isses kein Problem, digital (0 oder 1, also Hahn ganz zu oder ganz auf) zu fahren. So bin ich schon immer durch Harz und Hainich gefahren :D

      Gruss

      Mutschy

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      Genau so ist es. Ich bin gestern die Alpenpässe mit Vollgas runtergebrettert oder mit Hahn zu. Im 4. Gang stehen dann schon mal 10.000 Umdrehungen an und das über mehrere Kilometer.
      geht nich und kann ich nich sind die brüder von will ich nich

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      mutschy schrieb:

      Warum fährt man nicht so, wie man es gelernt hat? Bergab mach ich entweder den Hahn komplett zu (entspricht der Motorbremse), oder gebe mal kurz Vollgas, um ne Geschwindigkeit zu halten. Dazwischen gibt's nicht allzuviel, was ein Zweitakter mag. Bloss nicht mit halboffenem Hahn fahren. Dann magert das Gemisch zu weit ab, wird zu heiß u die Bude klemmt. Dann lieber mit Vollgasgeben ab und an kühles (und vor allem kühlendes!) Frischgas zuführen. Sofern bei der Mopete das Standgas vernünftig eingestellt ist, gibt's dahingehend keinerlei Probleme ;)

      Gruss

      Mutschy


      Jaaaaa! Endlich einer der dieser Meinung ist. So kenne ich das auch. Bei geschlossenem Gasschieber ist ein enormer Sog an der Leerlaufdüse vorhanden, der das Gemsich ausreichend fettet

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      Da es hier keine Berge gibt und ich letztes Jahr beim Treffen im Frauenwaldmit den Bergfahrten einwenig überfordert war, bin ich da immer noch unsicher. Dieses Jahr mit Vollgas ist zumindest nichts kaputt gegangen.

      Daher eine Frage zu @mutschy Vorgehensweise. Bei dieser wird die Kupplung im Schiebebetrieb nicht gezogen u d der Motor läuft bei hoher Drehzahl ohne Gasgeben? Dachte immer, das soll man nicht machen.
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