ANZEIGE

Absaufen bei Kopfsteinpflaster

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Absaufen bei Kopfsteinpflaster

      Hallo
      jedes mal wenn ich bei mir in der Stadt über längere Kopfsteinpflasterwege fahre will mein Moped immer absaufen sobald ich nicht genug Gas gebe und immer wieder Kupplung ziehe und Gas gebe.Sonst auf normalen Straßen läuft sie super.
      Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
      lg
      ANZEIGE
      Das kommt davon wenn der Schwimmer wackelt. Neues Nadelventil am besten aus DDR Zeiten (sind etwas strammer) und ein ordentlich eingestellter Schwimmer (Senfglasmethode) sollten das Problem beheben.
      Ich hatte das gleiche Problem bei schlechtem Kopsteinpflaster bzw. allgemein schlechtem Fahruntergrund (Schlaglöcher, unebenes Gelände usw.). -> schlechte bis gar keine Gasannahme (Motor geht aus), begünstigt durch untertourige Fahrweise und maximal 1/3 geöffnetem Gasgriff.
      Ursache war, das der Vergaser (BVF16N1-x) durch die Rüttelei mit zuviel Benzin geflutet wurde (Motor abgesoffen) -> Benzinhahn zu, ca. 10maliges Ankicken mit Vollgas oder Choke brachte den Benzinstand wieder auf Normalmaß und der Motor lief wieder. Ob der Schwimmer wackelt oder nicht, änderte an diesem grundsätzlichem Verhalten nichts (habe ich durchgetestet).
      Abhilfe brachte der Einbau einer alten DDR-Schwimmernadel, deren Schließkegel ich nachgeschliffen habe, in Kombination mit einer neuen Schwimmernadelventil-Einlassdüse (MZA). Die Dichtheit dieser Kombination habe ich per Senfglas kontrolliert. Seitdem hat für mich jegliches Kopfsteinpflaster oder anderer unebener Fahruntergrund (Gelände) seinen Schrecken verloren.
      Erklärung: Der Federstift derSchwimmernadel soll als Dämpfungsglied dafür sorgen, dass das Ventil auch bei vertikalen Erschütterungen geschlossen bleibt, wenn der optimale Füllstand erreicht ist. Die Federkraft des Federstiftes der MZA-Schwimmernadel ist im Vergleich zum DDR-Original viel zu stark. Sie wirkt, als ob es gar keine Feder gäbe (man könnte sie auch weglassen, das sie ohnehin nicht einfedert -> die Auftriebskraft des Schwimmers ist auch bei Kopfsteinpflastergerüttel viel zu gering um den Federstift einzudrücken). Hinzu kommt, dass der viel zu starke Federstift innerhalb kurzer Zeit eine scharfe Mulde in das weiche Material der Schwimmeranschlagszunge gräbt -> die Schwimmernadel kann dadurch leicht schräg gedrückt werden, sie kann daher bei Kopsteinpflastergerüttel nicht akkurat schließen -> Vergaser wird mit Benzin geflutet.

      Tommyboy1103 schrieb:

      Das kommt davon wenn der Schwimmer wackelt. Neues Nadelventil am besten aus DDR Zeiten (sind etwas strammer) und ein ordentlich eingestellter Schwimmer (Senfglasmethode) sollten das Problem beheben.


      Sorry, aber genau andersrum.
      Die früheren hatten einen weicheren Federstift. Das hat dann besser ausgeglichen, bei holpriger Fahrbahn.
      Das Phänomen mit dem Überlaufen der Schwimmerkammer kenne ich nur von den Nachbau-Federstiften.
      Auch von MZA. Scheint man nicht anders gefertigt zu bekommen oder so.
      Ich meinte glaube damit nicht den Federstift sondern die Ventilpassung an sich. Ist schon 3 Monate her solange merk ich mir nicht was ich mir mal wo mit meiner Antwort gedacht habe.

      Ich verbaue eh immer eine extra Feder um das Rumgewackel des Ventils zu verhindern.

      Tommyboy1103 schrieb:

      Ich verbaue eh immer eine extra Feder um das Rumgewackel des Ventils zu verhindern.


      Wo verbaust Du die extra Feder?
      Wer keine Ahnung hat, der sollte wenigstens Verwirrung stiften. :thumbsup: :lol: :furious:
      Fuhrpark: S51 enduro BJ85 auf 12V e Zündung umgerüstet, S70 enduro in Restauration.
      SR 80 CE BJ87 in weiß

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alfstingray“ ()

      Tommyboy1103 schrieb:


      Ich verbaue eh immer eine extra Feder um das Rumgewackel des Ventils zu verhindern.

      Könntest Du das genauer ausführen? Wo genau baust du extra eine Feder ein? Nach meinem Verständnis würde eine Extrafeder das korrekte Schließen des Ventils erschweren bzw. sogar verhindern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jagdwaffe“ ()

      Ich dreh mir den Kegel passend das eine Feder (hab bisher immer eine gekürzte vom Kugelschreiber genommen) dazwischen passt. Und setze die zwischen Kegel und Düse. Hab das mal aus Spaß ausprobiert, hat funktioniert deshalb immer so gemacht. Ich bilde mir ein dadurch wird der Schwimmer etwas auf das Benzin gedrückt und fängt nicht so stark an zu vibrieren. Schwimmerstand musste ich dadurch immer etwas anpassen.

    ANZEIGE