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Ex-Ungarn S51/1B wird zu S51Enduro

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      Ex-Ungarn S51/1B wird zu S51Enduro

      Der Eine oder Andere hat es hier bereits gelesen, wie ich beim Kauf meiner Simme auf ein Exportmodell eingefallen bin, etc pp
      Mittlerweile ist über den Winter daraus eine deutsche Enduro geworden. Ich habe beim Zerlegen echt haarsträubende Sachen gefunden und bin froh, im ursprünglichen Zustand damit keinen Meter gefahren zu sein.
      Vorderachse ohne Klemmung, vorderer Bremsbowdenzug einfach ohne Nippelaufnahme in den Hebel gesteckt, Primär- und Sekundärritzel genauso wie die Kupplung ohne Sicherungsscheibe, die gefühlte Hälfte aller Schrauben nicht richtig angezogen, Zündschloss falsch verkabelt, neue Reifen aus Vietnam ohne jeglichen Grip, Fußrastenträger und Rahmen krumm, Helicoil im Kerzengewinde, aufgeschweißtes Krümmergewinde, und und und
      Zwischendurch war ich echt am Zweifeln.
      Auf der Habenseite: neue Stoßdämpfer, Sitzbank, Reifen (siehe oben), Tacho, Auspuff, Gummis, Lack, Blinker, Anbauteile

      Nachdem der Entschluss gefallen war, die bling-bling- Schrottmühle nicht wieder abzugeben, sondern mit einem originalen 1988er Endurorahmen aufzubauen, hab ich sehr viel über Simson gelernt. :whistling:
      Mittlerweile ist eine VAPE verbaut, neue Kette und Ritzel, und einige andere Teile für etwa 800.-€ Ist zwar nicht original, aber den Klarglasscheinwerfer mit H4 konnte ich mir dann doch nicht verkneifen. Die S51 wurde nicht als Muster an Originalität aufgebaut und ist sicherlich auch nicht perfekt, an einige Sachen muss ich nochmal ran. Die Verlegung der Züge gefällt mir noch nicht, sie könnte besser laufen und dichter sein... Wird mir der Zeit noch genug Arbeit reinpassen...

      Morgen wird sie zugelassen.
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      Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt. (Forrest Gump)
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      Aber gerade dadurch dass die so eingerückt montiert ist, fügt die sich harmonisch in die Optik ein. Ist einfach ne zeitlose Lampe. Mir gefällt der Hobel.

      ckich schrieb:



      Sehe ich auch, weil die Tittenlampe wie reingequetscht wirkt, dann lieber den HS1 Topf der wirkt schmaler/kleiner.


      So gequetscht finde ich es jetzt nicht, ich wollte ja keine Triumph Speedtriple basteln.
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      Ist wie gesagt nur meine Meinung, zugegeben die zwei Scheinwerfer und das wuchtige Instrumententeil, da hat sich der Designer der Triumpf auch nicht mit ruhm bekleckert. Da sieht das mit er Tittenlampe besser aus. Von der linken Seite wirkt das ach nicht so "reingequetscht", solltest du mal ein Drehzahlmesser anbauen, um so mehr.

      ckich schrieb:

      Ist wie gesagt nur meine Meinung, zugegeben die zwei Scheinwerfer und das wuchtige Instrumententeil, da hat sich der Designer der Triumpf auch nicht mit ruhm bekleckert. Da sieht das mit er Tittenlampe besser aus. Von der linken Seite wirkt das ach nicht so "reingequetscht", solltest du mal ein Drehzahlmesser anbauen, um so mehr.



      Bin ganz deiner Meinung.
      Aus welchem Grund sollte man an einen Einzylinder einen Drehzahlmesser anbauen? Habe ich an meiner KTM LC4 640 Supermoto nicht gebraucht, hier sicher auch nicht.

      Die etwas ungewöhnlich füllige Optik von der rechten Seite rührt sicherlich daher, dass ich nicht dieses unsägliche, nie zu Ende gedachte, unten offene, Tachogehäuse verwenden wollte, aus dem unten die Kabelschuhe rausschauen....
      Ich dachte immer, da gäbe es auch ein Unterteil dazu. Weit gefehlt. Eine Marktlücke. Gefällt euch das?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ducduke“ ()

      Im Ernst?
      Bei einem Einzylinder fühlst du definitiv nach kürzester Gewöhnungszeit, wann Schluß ist und der nächste Gang reingehört.
      Ich habe zwei Maschinen mit V2 Motoren in Betrieb.
      -Für die AfricaTwin bräuchte ich zum Schalten keinen Drehzahlmesser, auch weil ich sie bereits seit über 130.000km fahre. Die Drehmomentkurve ist ausgeglichen, die Leistung überschaubar. Hier versichere ich mich meist nur anhand der Stellung der Nadeln gegeneinander, ob ich bereits den letzten Gang drin habe. Wenn es mal etwas flotter voran geht, kann ich abschätzen, ob ich beim Runterschalten in den roten Bereich drehen würde
      -Der Motor der Ducati läuft so sanft, dass man die effektive Schaltdrehzahl nicht fühlt. Hier könnt ich auf den Tacho verzichten, niemals aber auf die Anzeige der Motordrehzahl, wobei sie auf Grund der Desmodromik auch keinen roten Bereich hat.
      -Bei meiner verflossenen Fireblade (4-Zyl., Reihe) sah es ähnlich aus, effektives Schalten nur mittels Drehzahlmesser. Es macht schon einen kleinen Unterschied, ob ich hier im Bereich von 6500 U/min 95PS anliegen habe oder ob gerade mal etwas höher bei 9500 U/min bereits 150 PS am Hinterreifen zerren. Gerade im höheren Bereich ist es hier schon durchaus interessant, wo man sich im Drehzahlband befindet.
      Beim Rumbummeln hat man es sicherlich im Gefühl, wann der Motor in den nächsthöheren Gang kann, ohne anschließend untertourig auf den Antriebsstrang einzuhacken. Aber dafür sind die Dinger ja eigentlich nicht gebaut.
      -Bei der angesprochenen KTM 640 fühlst du auch ohne Drehzahlmesser sehr genau im Hintern, wann der Motor ausgedreht ist und kein sinnvoller Leistungszuwachs trotz weiter ansteigender Drehzahl mehr stattfindet. Der LC4 Motor ist aufgrund seiner überschaubaren Leistung von meist etwa 50-60 PS nach meiner Erfahrung ideal, um beim Fahren ein Gefühl für eine Drehmomentkurve zu entwickeln. Und außerdem macht das Ding höllisch Spaß, solange es nicht kaputt geht.

      Bei einer S51 brauche ich definitiv keinen, da habe ich auch ohne meinen Spaß.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „ducduke“ ()

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