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Simson S50 mit Vape Zündung diverse Unklarheiten

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      Hab ich schon probiert. Tut sich genauso wenig. Hab vorhin den Motor gestartet nachdem ich die versoffene zündkerze gereinigt habe (Zündung funktionierte wohl deswegen zuletzt nicht mehr). Geht zum Glück alles. Fern- Abblendlicht, Rücklicht, geht alles beim Fahren. Muss mir dann noch einen neuen blinkgeber besorgen und eine neue Hupe. Die alte war 6 V und geht nun nicht mehr. Kommt aber dauerhaft Strom an und der Schalter geht laut Testung durch multimeter auch.
      Hab nochmal ne Frage. Es reicht doch, wenn ich einen 12 V 2 x 21 Watt ohne Masseanschluss besorge, oder? Diese "Tonne". Wenn man nach dem Moser-Plan geht, ist der ja auch nicht an Masse angeschlossen. Und dann das Massekabel vom Regler dann extra am Rahmen mit Masse verbinden. Beim anderen Schaltplan geht nämlich das massekabel vom regler über den Blinkgeber an den Massepunkt. Oder kommt es einfach darauf an was man für einen Blinkgeber verwendet?
      Es gibt zwei- und dreipolige Blinkgeber und auch welche mit mehr als 3 Anschlüssen, aber die brauchen wir hier nicht.
      Bei den dreipoligen ist ein Anschluss Masse und die zweipoligen haben keinen Masseanschluss.
      Beide Varianten funktionieren bei Simsonmopeds wenn Spannung und Leistung passen.

      Der Masseanschluss des Spannungsreglers wird direkt und nicht nicht über den Blinkgeber an die Rahmenmasse und am besten auch noch zusätzlich an die Motormasse angeschlossen.
      Vielmehr gibt's dann auch nicht. Ich habe bei zwei Mopeds mal die mechanischen Blinkgebertonne vom Trabant eingebaut, allerdings 6V. Der Vorteil war, dass die Blinkfrequenz nicht mehr drehzahlabhängig rumspinnt. Man hört den mechanischen Blinkgeber auch, eben wie beim Auto nur leiser. Der hatte einen C1 und C2 Anschluss, hätte man sich also hervorragend ohne viel Aufwand eine Blinkerkontrolle fürs Moped und sogar für einen Anhänger bauen können. Das ist bei der 12V Vape-Anlage aber schöner, ohne diese Abschaltkontakte in der Kupplungsdose.

      Aufpassen beim Autoblinkgeber. C2 Anschluss ist beim mechanischen plusgeschalten, beim Elektronischen minusgeschalten.

      Gruß
      Matti

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „bseQ“ ()

      Okay, danke.
      Mein jetziger blinkgeber ist 3-polig. Ich glaube aber, dass der hinüber ist. Ich hatte den vor ein paar Wochen mal falsch angeschlossen. Der hat da nur geklickt und dann kam nichts mehr.
      Wenn ich die Kabel direkt aneinander halte leuchten die blinker rechts oder dann halt dementsprechend links.
      Worüber bezieht die blinkgebertonne dann Masse, wenn die nur 2-polig ist?
      Werde mir dann wohl die 12v Tonne holen..

      Bengalo09 schrieb:

      Worüber bezieht die blinkgebertonne dann Masse, wenn die nur 2-polig ist?
      Der zweipolige Blinkgeber ist ein Bimetallblinkgeber und benötigt keinen Masseanschluss.
      Er besteht normalerweise aus einer Heizspule und einem Bimetallstreifen, der sich bei Hitze biegt und einen Kontakt öffnet.
      Betätigt man den Blinkerschalter fließt ein Strom durch den Blinkgeber und in diesem durch eine Heizspule und einen durch den Bimetallstreifen geschlossenen Kontakt zum Blinker.
      Dadurch erhitzt sich die Heizspule, der Bimetallstreifen verbiegt sich durch die Hitze, öffnet den Kontakt und es fließt kein Strom mehr.
      Die Heizspule kühlt sich ab, der Bimetallstreifen schließt den Kontakt, es fließt wieder Strom und das ganze beginnt von vorne.
      Ein gleichermaßen primitives wie geniales Prinzip, das aber auch einige Nachteile hat und z.B. nur bei Blinkern mit einer ganz bestimmten Wattzahl mit der richtigen Blinkfrequenz funktioniert.
      Ich kann an dieser Stelle nur empfehlen einen elektronischen Lastunabhängigen Blinkgeber zu verwenden. Da spielt es keine Rolle was und wie viele Blinker/Lampen dran hängen, solange man es nicht übertreibt und die angebene Leistung des Blinkgebers übersteigt.
      Nun die nächste Baustelle :) :

      Ich habe einen bremslichtschalter eingebaut und wollte ihn testen indem ich die Fußbremse stark betätigt habe. Die bremse war sonst immer sehr hart eingestellt und ich brauchte nicht viel drücken mit dem Fuß. Nun habe ich ihn im Stand stark betätigt , um den bremslichtschalter richtig einstellen zu können. Dabei hat sich am Hinterrad der bremshebel gelöst. Jedenfalls konnte ich die Fußbremse plötzlich ganz durchtreten. Mir ist dann aufgefallen, dass sich an der Stange gar keine Feder und unterlegscheiben oder muttern befinden. Wo bekomme ich so eine einzelne Feder her und wie fest muss der Bremshebel am Hinterrad befestigt sein? Momentan ist er sehr beweglich. Aber wie beweglich darf er sein und wie stelle ich die Hinterradbremse richtig ein?

      Hier mal zum Verständnis ein Bild:
      Bilder
      • IMAG5540.jpg

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