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Vergaser Erklärung (welche aufgabe hat die öffnung)

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      habe mal eine Frage zum BVF Vergaser.

      Klingt so, als ob es nur einen Typ geben würde....
      Die Öffnung gehört an keinen Vergaser, der für eine Simson vorgesehen ist - BFV Vergaser wurden aber an allen möglichen Maschinen verwendet, so daß hier eine Sonderbauform möglich wäre.

      Ansonsten sieht der Schlitz allerdings wie nachträglich eingefräst aus.
      Welche genaue Bezeichnung hat der Gaser?

      ciao Maris
      S51/1B mit LT60 Reso und 16N1-11, Enduroauspuff mit AOA1,Kunststoff Endurokotflügel, S53OR Schwinge, Kanzel S53 Beta MS50 und ZADI Zündschloß, VAPE, H4 Scheinwerferbirne, 12V/7,2Ah Gelbatterie, SR50 Telegabel, Endurofederbeine, , KOSO Zusatzinstrument mit Anzeige Temperatur, Uhrzeit und Batteriespannung, 17 Zoll Vorderrad, digitaler Drehzahlmesser im Eigenbau
      Beim 16 N1-11 gibt es sehr wohl diese "einfräsung" und sie ist, wenn ich mich recht entsinne, für den Zerstäuber verantwortlich. Aber wir lassen Joachim erst einmal zu Wort
      kommen !
      LT S70 SPEZIAL; Ruhe in frieden :sleep:
      Dann muß ich meinen Vergaser wohl reklamieren weil die Fräsung vergessen wurde. :rolleye:

      Original kann das nicht sein, weil sonst Falschluft (bzw. ungefilterte Luft) am Ansaugstutzen vorbei gezogen würde.

      ciao Maris
      S51/1B mit LT60 Reso und 16N1-11, Enduroauspuff mit AOA1,Kunststoff Endurokotflügel, S53OR Schwinge, Kanzel S53 Beta MS50 und ZADI Zündschloß, VAPE, H4 Scheinwerferbirne, 12V/7,2Ah Gelbatterie, SR50 Telegabel, Endurofederbeine, , KOSO Zusatzinstrument mit Anzeige Temperatur, Uhrzeit und Batteriespannung, 17 Zoll Vorderrad, digitaler Drehzahlmesser im Eigenbau
      Allso alles was ich grad so gefundenhabe hat auch diese "öffnung " rechts 16n1-5. mitte 19n1-11 links 21n1-11.
      da der kanal mit nem stopfen verschlossen ist, ist das ja auch nicht schlimm.
      ich würd mir er gedanken über meinen vergaser machen wenn diese "öffnung" nicht da ist^^
      Bilder
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      Das is bei einigen BVF Vergasern so original!
      Warum? Ganz einfach. Durch den Einschnitt ist die Luftzuführung vom Luftfiltersystem und den darin herrschenden Schwingungen unabhängig. Diese Schwingungen haben die Funktion des Vergasers bei einigen Typen beeinträchtigt. Deshalb wurde die eigentlich dafür vorgesehene Öffnung verblomt und der Einschnitt angeordnet. Eine preiswerte Lösung des Problems.
      Wenn du wissen willst wofür der Einschnitt da ist, blas Luft mit dem Kompressor in den zerlegten Vergaser. Dann merkst du wo sie wieder rauskommt und das das so sein muß.
      geht nich und kann ich nich sind die brüder von will ich nich
      ...und stimmt auch dort nicht.
      Wenns so wäre (Schwingungen...) dann würden praktisch alle anderen Vergaser (Bing, Mikuni, keihin, etc.) nicht richtig funktionieren. Das hat irgendwann um 1973 mal jemand im Pfeffi-Koma am LPG Stammtisch von sich gelassen. Seit dem kursiert das so.
      Die Erklärung ist viel profaner:
      Durch das Aufquellen der Gummi-Ansaugmuffen (speziell bei der Schwalbe) kommt es dazu, dass eben dieser Luftkanal am Einlauftrichter des Vergasers versperrt wird. Ist die der Fall, wird der Motor zwangsläufig überfetten. Die DDR Lösung sah eben so aus, dass die Öffnung ab Werk verschlossen wurde und der Kanal unterhalb des Trichters aufgefräst. Somit ist gewährleistet, dass dort immer genügend Luft (und Dreck!) ankommt.
      MS
      ...beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen (Walter Röhrl)

      http./www.moto-selmer.de

      wreckingcrewhh schrieb:

      Die DDR Lösung sah eben so aus, dass die Öffnung ab Werk verschlossen wurde und der Kanal unterhalb des Trichters aufgefräst. Somit ist gewährleistet, dass dort immer genügend Luft (und Dreck!) ankommt.


      würde es Sinn machen auch bei S51 wenn man den verplombten Kanal öffnet, den Schlitz außen verschließt? Manchmal sehe ich meine Gummimuffe auch etwas über den seitlichen Kanal rutschen
      habe zur zeit so ein komisches Phänomen das sie im Standgas anscheinend überfettet und sich so langsam austuckert
      Ausfräsung für die Korrekturluft für die Nadeldüse. Ist wenn ich mich nicht irre bei allen BVF Vergasern außer dem 16N1-1, 16N1-3 und 16N1-6 (und 16NK) der Fall.
      Die Öffnung wurde verplombt und die Korrekturluft wird aus der Außenluft gezogen. Diese Änderung wurde 1968 mit Einführung der drehmomentgesteigerten /1 Zylindervarianten am 16N1-5 der Schwalbe eingeführt, weil anscheinend die Resonanzen des langen Ansaugsystems dies so verlangt haben.

      Nix mit aufquellenden Gummis oder sowas.

      vgl. Dähn, E./Greif, E./Uhlig, D.: Weiterentwicklungen: KLEINROLLER KR 51/1 MOKICK SR4-2/1. In: Kraftfahrzeugtechnik 03/1968
      Einfach nicht alles glauben...schon gar nicht was in der KFT geschrieben wurde. Die Motoren wurden ja auch mit 40.000km Grenznutzungsdauer angepriesen... 8o Wie gesagt das war im Grunde eine Notlösung, da eben bekannt war, dass die Gummis aufquellen und diese Bohrung verschliessen. Die Werkstätten hatten damit große Probleme. Die Information habe ich von Herrn Werner.
      Die Lösung ist ein Armutszeugnis und defintiv keine Weiterentwicklung.
      Wenn ich Motoren für Rennen präpariere, mache ich genau das Rückgängig, wg. Dreck und Wasser. Das funktioniert genauso, wie vorher. Sogar 24h am Stück ohne Pause.
      MS
      ...beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen (Walter Röhrl)

      http./www.moto-selmer.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „wreckingcrewhh“ ()

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