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Zu hohe Spannung am Rücklicht (6V E-Zündung)

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      DUO78 schrieb:

      Ziehe am Zündschloss 59b und 58 ab und stecke die beiden abgezogenen Steckkontakte ineinander. Wickel etwas Iso-Band um diese Verbindung, so dass es damit keinen Kurzen gibt. (somit wird das Zündschloss nicht für das Rücklicht benutzt. - ist ja nur provisorisch für den Test)


      Jetzt hatte ich dich missverstanden :| So wie du es meinst habe ich es schon verkabelt, seit ich den Defekt des Zündschlosses entdeckt habe. Dies hat nur zu folge, dass die Tachobeleuchtung umgangen wird, was widerum ein Grund für die Spannung von über 12V am Rücklicht sein kann. Werde morgen hoffe ich die Zeit finden, an eine 1,2 W Birne Kabel zu löten und diese Testweise parallel zu schalten.
      Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass die Tacho-Beleuchtung vom Steckkontakt 58 mit weggeht. - Anscheinend aber nicht. Also muss die T-Bel. mit dem Rücklichtkabel verbunden werden. (so, wie du es vor hast)

      Bin dann mal auf das resultierende Messergebnis gespannt...
      Gruß Frank

      :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


      Morgens mit Hochspannung aufstehen,
      mit Widerstand zur Arbeit gehen,
      den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
      abends geladen nach Hause kommen,
      an die Dose fassen
      und eine gewischt bekommen!

      :a_bowing:
      DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
      :whistling:

      So, heute habe ich die Zeit gefunden alles nochmal durchzumessen, die Ergebnisse sind eher ernüchternd, konnte keine wirkliche Fehlerquelle feststellen :dash:

      Alle Messwerte sind die Maximalwerte bei höherer Drehzahl im Leerlauf
      1: Spannung am Rücklicht, mit Tachobeleuchtung (6V 1,2W) (Zündschloss umgangen, indem 59B an 58 und ein Kabel von 58 an die Tachobeleuchtung) -> bis zu ~8 V
      2: Spannung am Bremslicht: 7,5 V
      3: Spannung der Batterie: 6,9 V ?(
      4: Spannung an der Batterie mit laufendem Motor: 8,5V
      6: SPannung am Scheinwerfer: ~6-7 V

      Ich habe testweise noch die Rücklichtdrossel meines Freundes angeschlossen, gleiche SPannung am Rücklicht wie bei meiner. AUch die Ohmschen Widerstandswerte der Drosselspule waren bei beiden etwa gleich (1,3/1,4 Ohm).
      Die Wechselstromspannung am Grau-Roten der GR Kabel lag bei etwa 28V (ohne Last), die vom Gelb-Roten von der GR bei etwa 5-5,6 V. Die Werte bei meinem Freund waren etwa vergleichbar (25V/7V).

      Jetzt bin ich langsam etwas ratlos, kann es sein das auf der Grundplatte eine 12V SPule verbaut ist? Könnte die zu den überhöhten Werten führen? Habe die Zündung aus Ebay, wer weis wer da rumgebastelt hat...
      Du könntest die Rücklichtspannung noch weiter reduzieren, wenn du in der Tacho-Beleuchtung anstelle der 1,2W eine 2W-Birne einsetzt.
      (6V/2W-Birne auf BA7s-Sockel gibt es auch in der "Bucht". z.B. 10 Stück für 4,75€ + Versand von 4,50€)


      Was da jetzt für eine Spule verbaut ist, kannst du anhand der im Kern (so glaube ich zumindest) eingestanzten Nummer erkennen. (mit den Nummern im FAQ vergleichen)


      zu 3. "Spannung der Batterie":
      Wenn das ohne laufenden Motor oder im Standgas war, ist das doch OK!

      zu 4. "8,5V"
      Kann bei einer vollen Batterie normal sein, da ja auch "nur" eine Drossel vorgeschalten ist => Je weniger Strom von der Generatorspule gezogen wird, um so höher ist deren Ausgangsspannung (bei gleicher Drehzahl betrachtet)
      (sollte eigentlich um die 6,9...7,5V bei nicht ganz voller Batterie liegen)


      Man könnte aber auch überlegen, ob man eventuell "6V-Spannungsbegrenzer" nachrüstet...
      z.B.: ebay.de/itm/Spannungsbegrenzer…teile&hash=item4ad63c4b03

      Diese hätten auch den Vorteil, dass die Birnen länger halten, da es keine Überspannungen mehr gibt.

      Aber ob man so einen Spannungsbegrenzer auch im Batterie-Ladestromkreis einsetzen könnte?
      Da würde ich doch eher an eine 6V-ELBA denken, da sie die Batterie nicht unnötig überladen tut.
      Gruß Frank

      :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


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      Hatte schon überlegt die Standbeleuchtung mit zum Rücklicht und zur Tachobeleuchtung zu klemmen, müsste ja auch helfen, oder?
      Ich frage mich nur, wieso die Spannung doch bei knapp 8V liegt, lassen wir es mal etwas weniger sein, da der Motor im Stand doch recht hoch gedreht hat. (Im Leerlauf waren es jedoch auch schon an die 5,8 V wenn ich mich recht erinnere)

      Punkt 3 und 4 sind geklärt, da hast du vollkommen recht (Denkfehler Meinerseits :kopfkratz: )

      Ich hatte sonst noch die Idee, das Rücklicht auf die Batterie zu klemmen. Fahre wenig nachts (wenn doch dann eher mit meinem SR50 mit Vape) und Blinke nicht viel. Würde dann einen kleinen Schalter für das Rücklicht anbringen, sodass dieses seperat an/aus gemacht werden kann. Hätte nebenbei noch den netten Effekt, das ich kein neues Zündschloss benötige (da meines ja den besagten Masseschluss in Stellung 2 hat).
      Das Rücklicht an der Batterie anzuklemmen, klingt leider nur gut. Das
      Rücklicht saugt gut 0,8A aus der Batterie, die wird aber nur mit maximal 0,7A nachgeladen wird. Daher wird das leider eher nicht gut gehen.

      Unter deinem Avatar steht, dass du eine 51/1 fährst. Ist die auf E-Zündung umgebaut worden? Kann das sein, dass deine E-Zündung zusammengewürfelt ist? Ich vermute auch eine falsche Spule in der Zündung (oder gar falsches Polrad??).

      Gruß
      Martin

      makersting schrieb:

      Das Rücklicht an der Batterie anzuklemmen, klingt leider nur gut. Das
      Rücklicht saugt gut 0,8A aus der Batterie, die wird aber nur mit maximal 0,7A nachgeladen wird. Daher wird das leider eher nicht gut gehen.

      Unter deinem Avatar steht, dass du eine 51/1 fährst. Ist die auf E-Zündung umgebaut worden? Kann das sein, dass deine E-Zündung zusammengewürfelt ist? Ich vermute auch eine falsche Spule in der Zündung (oder gar falsches Polrad??).

      Gruß
      Martin


      Jup, ist eine KR51/1, jedoch mit 6V E-Zündung. Zu der Zündung kann ich nciht viel sagen, habe die aus Ebay, sollte eine 6V Anlage sein, Scheinwerfer ist auf alle Fälle eine 6V Spule, auf der Grundplatte stand auch 6V und das Polrad ist ein 8305.1-010, passt also auch. Bleibt wenn nur die Spule für Stopp-,Rücklicht und Batterieladung, wobei mich das wundern würde, wenn die getauscht wurde. DIe Zündung sah als ich sie bekommen habe unverbastelt aus, inklusiever total verhärteter Kabel :rotate:

      Auf längere Strecke haut das mit dem Rücklicht nicht hin, das ist klar. Jedoch sollte es für kurze Strecken (maximal. 2-3 Stunden bei verhältnismäßig voller Batterie, wüsste nicht, das ich je länger im Dunkeln gefahren bin) klappen. Ansonsten probiere ich es mal mit einer 2W Tachobirne oder mit der Standlichtbirne.
      Rücklicht auf Batterie ist Mist. Der Grund wurde ja bereits gesagt.

      Ich würde da eher die 2W-Birne für den Tacho wählen. Damit dürfte die Rücklichtspannung wieder im grünen Bereich liegen oder auch knapp unter 6V und trotzdem noch genug Helligkeit haben.


      Hast du die Ladeanlage drin, wo du die Ladung auf hoch/gering umstecken kannst?
      => Wenn die Batterie jetzt permanent überladen wird, würde ich mal die Ladeanlage auf "gering" umstecken und dann mal die Batterieladung (Batteriespannung*) im Auge behalten

      *) Batteriespannung: nach 6-12 Stunden Ruhephase messen (also morgens, wenn der Bock über Nacht gestanden hat)
      Sie sollte dann bei 6,4...6,9V stehen.
      Gruß Frank

      :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


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      DUO78 schrieb:



      Hast du die Ladeanlage drin, wo du die Ladung auf hoch/gering umstecken kannst?
      => Wenn die Batterie jetzt permanent überladen wird, würde ich mal die Ladeanlage auf "gering" umstecken und dann mal die Batterieladung (Batteriespannung*) im Auge behalten

      *) Batteriespannung: nach 6-12 Stunden Ruhephase messen (also morgens, wenn der Bock über Nacht gestanden hat)
      Sie sollte dann bei 6,4...6,9V stehen.


      Habe die mit zwei Anschlüssen, momentan ist der rot-grüne dran, ist das der mit niedrigerem Ladestrom? Hatte mich an den Schaltplan gehalten.
      Wenn das mit der 2w Birne klappt, passt ja alles :) was bleibt ist jedoch die unbekannte Ursache für die zu hohe Spannung. Oder liegt der Wert im Toleranzbereich der "simplen" Elektrik?
      grün/rot ist die hohe Ladung (kurzer Teil der Drossel)
      Wenn du 100% der Ladedrossel -also gering- haben möchtest, dann musst du anstatt grün/rot grün verwenden.

      Ist die Ladespannung zu hoch (deine 8,5V), dann kochst du die Batterie tot. (Plattenschaden, überkochende Säure...)

      Zumindest würde ich das mal versuchen, um zu schauen, ob die Ladespannung durch das Umstecken auf das grüne Kabel der LA dann im Soll (um die 6,9V + 0,3V) liegt.
      (Die Drossel beeinflusst ja "nur" die Spannung, aber nicht den (Lade)Strom. => Die Batterie regelt sich den Ladestrom ja je nach ihrem Ladezustand selber, wenn sie die richtige Ladespannung bekommt)

      ---

      Was die zu hohen Spannungen erzeugen kann, wären z.B. auch oxidierte Kontakte. Wenn der Übergangswiderstand steigt, fließt weniger Strom, wodurch die Spule dann mehr Spannung erzeugt...
      => der bekannte Teufelskreis

      Auch haben die Bauelemente eine gewisse Toleranz... Aber diese dürfte nicht so groß sein, um solche enormen Abweichungen zu haben. (Sonst hätten die früheren Ingenieure nicht dieses "Drossel-System" gewählt... Dieses System findet man ja nicht nur bei unseren Simmen, sondern auch anderen alten Motorrädern, Mopeds usw.)
      Also würde ich den Fehler eher in den Steckkontakten und den Crimpungen der Kontakte (die Quetschung, in der der Steckkontakt auf das Kabel gequetscht wurde) suchen: Oxidationen (nicht nur im Kontkt selber, sondern auch in der Crimpung! => oxidierte Kabelenden?), lose Kontakte usw.

      (Mit der heutigen Elektronik lassen sich dagegen die Spannungen gezielt auf einen Soll-Wert begrenzen. Das heißt also, dass die Spannung unter allen Umständen nicht über diesen Nennwert steigen kann, solange die Regleelektronik heil ist.)
      Gruß Frank

      :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


      Morgens mit Hochspannung aufstehen,
      mit Widerstand zur Arbeit gehen,
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      und eine gewischt bekommen!

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      Hallo,

      bei meiner S51 mit 6 Volt-E-Zündung plagt mich ebenso eine zu hohe Spannung am Rücklicht, die ich - wie hier beschrieben - nochmals prüfen werde, sobald dafür passendes Glühobst verbaut ist.

      Was mir noch aufgefallen ist: Bei der neuen Ladeanlage von MZA (8871.5) lässt sich seltsamerweise kein plausibler Widerstand beider Spulen ermitteln. Die Schlusslichtdrosselspule zeigt schwankende Widerstandswerte auf und bei der Ladespule in der Ladeanlage lässt sich ein Wert von etwa 3 MOhm messen, obwohl im Video vom 2Radgeber etwa 500 Ohm gemessen werden konnten.

      Mittlerweile habe ich drei Ladeanlagen bei mir rumfliegen und bei allen ist der Ladespulenwiderstand jenseits der 500 Ohm. Habe bereits ein anderes Multimeter genutzt, aber auch da ist das Ergebnis dasselbe. Auch das Vertauschen der Messspitzen am Messobjekt half nicht.

      Verbaut ist eine solche Batterie:

      ebay.de/itm/Jewo-Multipower-MP…ckAAOSwbdpWZYGT:rk:1:pf:0

      Ist sie vielleicht die Ursache für all das?

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