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Adler M100 Baujahr 1950 wird restauriert

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      Adler M100 Baujahr 1950 wird restauriert

      Hallo Forum,
      vor einiger Zeit hat eine alte Adler M100 in meine Werkstatt gefunden. Diese war leider an wichtigen Stellen so gammelig, dass ich mich entschloss, das Fahrzeug komplett zu restaurieren. Das dauert alles so seine Zeit und nach über einem Jahr ist zumindest ein bisschen was geschafft.
      Hier mal Bilder vom Urzustand:

      Alle Teile sind lackiert und als besonderes Highlight sind die damaligen Linierungen mit Schlepppinsel von einem echten Könner aufgetragen worden. Kleine Dellen wurden nicht gespachtelt sondern verzinnt. Eine großflächige Delle im Tank haben wir mit Holzkeilen und verschiedenen Montierhebeln ausgedrückt bekommen. Es gab in Schutzblech und einigen Streben Risse. Diese haben wir geschweißt und geglättet, Der Lack ist von der Rezeptur der damaligen Lackiertechnik ähnlich. Ein Oldtimerrestaurateur hat sich dem vorbereiteten Blechkleid angenommen und wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Alle Chromteile sind neu verchromt und glänzen richtig schön. Leider sind die Bilder nicht so qualitativ hochwertig aber die Linierung ist schön zu erkennen.

      Schöne Grüße
      Sirko
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      nitro zu lacken ist ja auch alles andere als vergnügungssteuerpflichtig
      farbe bekommt man ja dank industrielackierung noch und darf sie noch verarbeiten, aber das macht sich echt mistig

      aber was will man machen. den speckigen look von alten moppeds bekommt man anders halt nicht imitiert und darum gings dir sicherlich
      Raider heißt jetzt Twix... sonst ändert sich nix
      du störst ihn bestimmt grad am zusammenbau..der hat ja fast alle Teile jetzt soweit ferisch, wenn ich das richtig sehe....nur vom Motor hab ich bisher nix gehört.....
      Ich bin gegen einen Gorilla-Krieg: Ich sage: Frieden schaffen ohne Affen!
      Irgendwie habe ich die alten Kartons gefunden und musste einfach
      weitermachen. Ich habe alle alten Schrauben gereinigt, katalogisiert und
      werde sie nun zum neu verzinken geben.
      Gleichzeitig habe ich mit den Rädern weitergemacht. Ganz kurz gefasst
      sind die originalen Felgen verschwunden. Die sollten etwas später als
      die restlichen Chromteile nachgeliefert werden. Das ist der Stand von
      vor 2 Jahren. Inzwischen ist niemand mehr von denen erreichbar.
      Aber ich habe mich um adäquaten Ersatz bemüht. Muss ja auch zum Baujahr
      passen. Dann noch Speichen in Chrom (Edelstahl wär nicht zeitgenössisch)
      und ab gehts.



      So lange habe ich noch nie eingespeicht. Dadurch dass auf einer
      Halbnabenseite immer 2 Speichen in ein Langloch gehören, ist das nur in
      einer von zwei Positionen möglich. Fängt man falsch an... Arschkarte.

      Aber nun ists hübsch...
      Nachdem ich vorletzte Woche die letzten Teile von der Galvanik bekommen habe, wollte ich mich nu endlich mal auf den Rückweg, also an den Zusammenbau machen. Heute Abend war ein bisschen Zeit. Der Plan lautete ganz einfach. Federung hinten und Lagerschalen vorn einbauen. Bloß nicht zu viel vornehmen, dann kommt man auch voran.
      Alle neu eingebauten Teile sind neu verchromt oder neu verzinkt. Es sind alles die originalen Schrauben und meist sogar die alten Scheiben. Und hier die Arbeit von heute.
      Alles vorbereitet


      Lagerschalen eingepresst

      Untere Halterung für Federelement montiert

      Federung komplett

      Schön zu sehen ist, dass das Federelement in den Rahmen integriert ist. Eine Dämpfung gibt es nicht. 2 Kleine Gleitmessingrührchen für die Führungen habe ich neu gedreht.

      So, demnächst geht es weiter.
      Sirko
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