Angepinnt Wie messe ich mit einem Digital- Multimeter???

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      Lehmann schrieb:



      Brauchst nich traurig sein, sei stolz. Welcher Honk kann noch Messbereiche umrechnen oder nen Nonius ablesen. Digital kann jeder, das kann aber nicht die Basis sein.


      die Basis vielleicht nicht

      aber mit höchster wahrscheinlichkeit die Zukunft.

      und die Genauigkeitsklasse ist definitiv vom Preis abhängig...

      real knallfrosch schrieb:

      S51_Chris schrieb:

      Wenn nur ratte!

      Ick hab highline was hast du?
      Gehirn 8)
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      im physik unterricht habe ich es aufgrund einer Kaputten Leiterplatte geschafft 3 Analoge Abzurauchen xD

      Mein digitales kam glaube ich 5€ im Baumarkt und funktioniert Top
      Miss niemals zweimal. Weil du sonst nicht weißt, welches der beiden Ergebnisse das richtige ist.



      so? na dann mache ich es seit Jahren falsch.


      Is ja nun nicht so schwer ein Multimeter zu bedienen, steht ja sogar alles dran. Nur bei Stromstärke messen müsste ich überlegen wie ich es mache, das misst man ja in Reihe.

      scrap schrieb:



      schweißgeräte scheißen mit STROM.

      Starheizer schrieb:

      Miss niemals zweimal. Weil du sonst nicht weißt, welches der beiden Ergebnisse das richtige ist.



      so? na dann mache ich es seit Jahren falsch.


      Nicht nur du!

      Auch ich messe oft genug mehrmals (und das nicht nur 2x), um mich von der Richtigkeit des Messergebnisses zu überzeugen...
      Nur durch Mehrfachmessungen kann mal Messfehler ausschließen!
      (Wer garantiert mir, dass das erste Messergebnis wirklich richtig war???)


      Starheizer schrieb:

      Nur bei Stromstärke messen müsste ich überlegen wie ich es mache, das misst man ja in Reihe.

      Richtig, du trennst den Stromkries an einer Stelle auf (z.B. einen Steckkontakt trennen) und klemmst das MM zwischen die Kontakte. Erhältst du bei DC ein negatives Vorzeichen vor der Anzeige, vertauscht du nur die Messkabel (und stellst beim Digital-MM meist fest, dass du das selbe Ergebnis nur ohne "Minuszeichen" davor erhältst)
      Gruß Frank

      :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


      Morgens mit Hochspannung aufstehen,
      mit Widerstand zur Arbeit gehen,
      den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen,
      abends geladen nach Hause kommen,
      an die Dose fassen
      und eine gewischt bekommen!

      :a_bowing:
      DAS ist Elektrizität! :a_bowing:
      :whistling:

      Analog oder Digital, beide haben ihre Vorzüge.

      Gerade wenn Spannungen schwanken (im Bereich 0,5-2Hz etwa), ist das analoge dem Digitalen im Vorteil. Man messe einmal die Spannung an der Batterie bei Motor aus und schalte den Blinker an. Oder wenn Kapaziäten im Schaltkreis sind, misst das Analoge Spannungen eindeutiger. Laien interpretieren digital gemessene Werte dann schnell falsch. Oder bei nicht-sinusförmigen Wechselspannungen ist auch das Analoge im Vorteil (Spannung von der Lichtspule oder einer Licht/Ladespule).

      Das Digitale ist z.B. besser beim Messen der Batteriespannung bei Ladung, weil es genauer ist. Und klar, die Ablesegeschwinigkeit ist höher. Oder in der Messung von Widerständen etwa <5Ohm besser. Wobei unter ca. 2Ohm auch digital unwissend viel Mist gemessen wird. Gerade wenn Generatorspulen gemessen werden. Bessere Digitalmultimeter (TrueRMS) können auch nicht-sinusförmige Wechselspannungen gut darstellen. Aber so eines haben viell. 5% der Schrauber im Schuppen.

      Für Mopedmessungen hat sich bei mir ein digitales Aldigerät für um 5Euro bewärt. Klein, erstaunlich robust und bei Weitem genau genug für unsere Zwecke. Es fehlt leider nur der Pieper für die Durchgangsprüfung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „makersting“ ()

      makersting schrieb:

      Oder bei nicht-sinusförmigen Wechselspannungen ist auch das Analoge im Vorteil (Spannung von der Lichtspule oder einer Licht/Ladespule).

      Warum sind denn die in den Lima-Spulen erzeugten Spannungen keine Sinus-Spannungen? - Was unterscheidet denn ihre Kurvenform von einer Sinuswelle?




      Klar, Digitale Messgeräte sind nicht so träge, wie die analogen Messgeräte... Aber gerade das zeichnet doch Digitalmessgeräte aus!

      Auch klar: die einfachen, preiswerten Messgeräte sind eher auf Frequenzen nahe dem Stromnetzfrequenzen ausgelegt...
      Bei höheren Frequenzen (beruhend auf höheren Drehzahlen) werden sie ungenauer. Aber trotzdem reichen diese Geräte trotz der leichten Ungenauigkeit für unsere Messzwecke zur Fehleranalyse am Moped aus.
      (schließlich haben wir ja keine elektronische Schaltung vor uns, wo es auf exakte Kommastellenwerte ankommt)
      Gruß Frank

      :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


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      :a_bowing:
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      Kurvenform: Die Halbwelle hat auf etwa halben Weg zw. 0V und Umax an jeder Seite einen weiteren Wendepunkt. Ich kann das Oszillogramm nicht mehr im Netz finden. Es sieht für eine Halbwelle etwa so aus:

      ..........x
      .........x x
      ....xxx....xxx
      ..x..............x
      x..................x

      Warum, kann ich auch nicht sagen. Hatte mich auch überrascht. Aber du hast recht, auch Digitalmultimeter ohne TrueRMS können so eine Spannung noch ganz passabel messen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „makersting“ ()

      Oh, diese Kurvenform ist aber doch sehr ungewöhnlich... - oder war da möglicherweise etwas im Stromkreis, was die Knicke verursacht haben könnte?
      Das lässt sich jetzt leider nicht ganz nachvollziehen.

      Ich denke, dass man diese Form trotzdem noch als Sinus ansehen kann...


      Grundsätzlich wird in Verbindung mit AC-Generatoren aber von einer "sauberen" Sinuswelle ausgegangen (und es wird auch eine "saubere" Sinuswelle gelehrt)...


      Aber trotzdem interessant wieder mal zu hören, dass es auch Abweichungen vom Elektrik-Lehrbuch gibt... :biglaugh:
      (So ist halt die Elektrik: Sie sorgt immer für neue Überraschungen!)
      Gruß Frank

      :kopfkratz: Was ist eigentlich Elektrizität? :kopfkratz:


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