Angepinnt KR51 Spezifikationen

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      KR51 Spezifikationen

      Hey,
      Ich habe schon im DDR-Mopedforum einen ganzen Thread über die Details der KR51 gelesen, allerdings gefällt mir nicht, dass man nicht alle Details auf einen Blick hat.
      Ich möchte euch also bitten, alle Details aufzulisten, damit ich sie hier im ersten Post aktualisieren kann.




      Besonderheiten KR51 im Vergleich zur KR51/1

      Baujahr: 1964-1968


      Motor
      - Zylinder mit Dreiecksflansch
      - anderer Krümmer (SR2 Krümmer passt zu 95%)
      - Vergaser: BVF 16N1-1 oder NKJ 153-5
      - Kurbelwelle mit dünnem Konus
      - Gummi-T-Stück Ansauganlage
      - 3-Gang-Handschaltung
      - Ab 1965 auch mit Fußschaltung
      - Zündung: SLMZ 8306.8
      - Spitztüte am Auspuff
      - Alu-Lüfterrad
      - Alu-Luftgitter am Lichtmaschinendeckel
      - 20° verzahnter Primärantrieb (Änderung auf 26° erfolgte 1966 aufgrund zu lauter Fahrgeräusche)
      - verschweisster Kupplungs-und Schalthebel
      - feinverzahnte Kickstarterwelle mit konischer Form
      - der Endschalldämpfer in der Spitztüte war innen mit einer 10er Mutter verschraubt
      - Ölablassschraube aus Plastik

      Karosserie
      - Farben: Tundragrau, Verkehrsorange und Atlantikblau
      - Lampenmaske ohne Kabel-/Bowdenzugduchführung und ohne Leerlaufkontrolle
      - Beinblech mit aufnahmen für Tupfer
      - Beinblechabdeckung andere Löcher
      - vorderer Kotflügel vorne umgebördelt
      - "Simson"-Schriftzug am Beinblech (ersten Modelle), danach standardschriftzug "Schwalbe"
      - Gepäckträger war oben genietet und hatte bei den großen Stegen in der Mitte große Öffnungen
      - Trittbretter im Wabenmuster
      - zweifarbige kurze Sitzbank mit Zierleisten und Simsonschild
      - Reibungsgedämpfte Federbeine mit Aluminiumhülle und heller Plastikkappe
      - innenliegende Trommelbremsen
      - abgerundetes Distanzstück am Hinterrad
      - Radnabendeckel außen eckig, mit Rille an der Front
      - schwarz-weißer Tacho mit 70er Skala
      - bis ca. Mitte 1964 einen Stahlständer
      - geglättete Presskanten bei: hinteres Stück am Panzer, damit die Sitzbank glatt aufliegt, ein kleines Stück über dem Benzinhahn
      - Schwingenträger vorn ohne Gewinde für die Stoßdämpferaufnahme
      - die Sitzbank hatte einen Haltebändchen, da der Anschlag erst später nachgerüstet wurde

      Lenker
      - kürzerer Lenker (um 2-3 cm) (sowie Gasgriff als auch Schaltgriff waren kürzer)
      - eventuell Lenkeramaturen für Handschaltung
      - beige Lenkergummis
      - beige Bowdenzüge
      - beige Tachowelle mit Messingverschraubung
      - Alu-Distanzstück am Gasgriff
      - Ochsenaugenblinker
      - Nierenspiegel
      - kurze Schalthebel für Licht und Blinker
      - Parkleuchtenerhöhung am Lenkerblech (aus Alu)

      Sonstiges
      - Soziusfußrasten in alter Ausführung
      - zweifarbige Rücklichtkappe, zusätzlicher Rückstrahler unter der Rückleuchte
      - silberfarbende Bowdenzüge
      - helle Gepäckträgergummis
      - helle Gepäckträgerdistanzgummis
      - beigefarbender Lampenring (breiter als die Neueren)
      - helle Sternmutter auf dem Motortunnel
      - Zündschlüssel in Tropfenform (mit "Standby-Symbol")
      - Alu-Kettenkasten
      - 4-rippige Kettenschläuche
      - Reifen mit K4 Profil
      - Rändelmutter für den Tunnel aus Alu


      Nun liegt es an euch, mich zu ergänzen.

      Gruß
      Matti""

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von „bseQ“ ()

      Distanzstück vom Hinterrad ist anders, das ist runder. Und der Vordere Nabendeckel (den ich suche :thumbsup: ) hat ne Rille und ist außen eckiger. Auf dem Motortunnel kommt ne Alurändelmutter. Die Reifen heißen K4, die Felgen sind (soweit ich das auf dem Prospekt erkennen kann) zweifach gekreuzt wobei die Rillen auf der Bremstrommel alle gleich hoch sind.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „aschmed“ ()

      Nachträge:

      Motor

      20° verzahnter Primärantrieb (Änderung auf 26° erfolgte 1966 aufgrund zu lauter Fahrgeräusche)
      verschweisster Kupplungs-und Schalthebel
      feinverzahnte Kickstarterwelle mit konischer Form
      der Endschalldämpfer in der Spitztüte war innen mit einer 10er Mutter verschraubt
      Ölablassschraube aus Plastik

      Karosserie

      Die Farben hiessen: Tundragrau, Verkehrsorange und Atlantikblau
      Lampenmaske ohne Loch für Leerlaufkontrolle
      Gepäckträger war oben genietet und hatte bei den großen Stegen in der Mitte große Öffnungen
      schwarz weisser Tacho mit 70er Skala
      bis ca. Mitte 1964 einen Stahlständer
      geglättete Presskanten bei: hinteres Stück am Panzer, damit die Sitzbank glatt aufliegt, ein kleines Stück über dem BenzinhahnP
      K4-Profil
      Schwingenträger vorn war ohne Gewinde für die Stoßdämpferaufnahme
      die Sitzbank hatte einen Haltebändchen, da der Anschlag erst später nachgerüstet wurde

      Hast du schonmal aussenliegende Trommelbremsen gesehen? :biglaugh: :biglaugh: :biglaugh:

      Lenker

      Standlichterhöhung am Lenkerblech aus Alu
      sowie Gasgriff als auch Schaltgriff waren kürzer

      Sonstige

      4-rippige Kettenschläuche
      der beigefarbene Lampenring war auch breiter
      die Rändelmutter für den Tunnel war aus Alu
      der Zündschlüssel in Tropfenform hatte dieses "Standby-Symbol", der Schlüssel mit den 3 Vögeln war für den SR4-3 Sperber

      Das war erstmal, was mir noch nachträglich einfällt.

      MfG
      Christian
      "Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
      (A. Einstein)

      Chrisman schrieb:

      der Zündschlüssel in Tropfenform hatte dieses "Standby-Symbol", der Schlüssel mit den 3 Vögeln war für den SR4-3 Sperber
      Danke für die Information. Da verwende ich also "instinktiv" den richtigen.
      Habe nämlich beide (von meinem Kumpel geschenkt bekommen, der eine KR51 hatte). Ohne nachvollziehbaren Grund liegt der mit den drei Vögeln in der Schublade, während ich mit dem "Standby" herumfahre.

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