Beru Zündkerze ZM14-260 schon nach 4 wochen defekt ?

      Beru Zündkerze ZM14-260 schon nach 4 wochen defekt ?

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      Hallo,
      ich fahr eine Simson SR50/1 Bj. 94 und dem Motor M542-1 kfs 51.
      Vor ca. 4 Wochen habe ich die Zündkerze getauscht da die anscheinend keinen ausreichenden Zündfunken hatte. Der Motor sprang an, ging jedoch nach ca. 3 sekunden aus. Zündfunke war aber bei der alten Zündkerze (Bosch) da. Habe dann eine Beru ZM14-260 eingebaut und es lief alles einwandfrei.

      Jetzt hatte ich das Problem wieder. Nach dem Starten läuft der Motor für ca. 3 Sekunden und geht dann aus. Habe den Zündfunken überprüft, der ist da. Habe die Zündkerze wieder gewechselt. Jetzt läuft es wieder.
      Warum geht die aber nach 4 Wochen schon kaputt? Ich kann doch nicht alle 4 Wochen ne neue einbauen.

      Hat jemand ne Idee?

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      Elektrodenabstand eingestellt?
      Wenn der Motor zu fett läuft versifft die Zündkerze auch gerne mal, ist die schwarz? Einfach mal mit einer Drahtbürste säubern und mit einem Feuerzeug an die Elektrode gehen
      Fahre selber nur NGK B8HS, ist aber denke ich Glaubensfrage. Musste aber seit langem nicht mehr Kerze tauschen

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      Also bei der Zündung bin ich mir nicht sicher was ich drin habe. Also an der Zündspule steht PVL und ne nummer. Ist das dann ne PVL-Zündung? Bei dem Stecker muss ich morgen mal gucken.
      Ist auf jeden Fall ne 12v Elektronic Zündung.

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      Also Elektroden abstand ist und war immer 0.4 mm und dabei sollte er auch bitte bleiben.
      Wechsel mal den Zündkerzenstecker - aber hol nen vernünftigen.

      Bei der Gelegenheit sich auch mal das zündkabel anschauen
      20/06/2015 Hockenheim

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      Wenn's was vernünftiges (meiner Meinung nach besseres) sein soll:
      NGK LB01E oder LB01F bzw. LB05E oder LB05F (01 = 1 kΩ; 05 = 5 kΩ; E = Kontakt zur Zündkerze über SAE Anschluss; F = Kontakt zur Zündkerze über M4 Gewinde)
      Ansonsten tuts der BERU Stecker in Originaloptik aber auch anstandslos (auch wieder in 5 kΩ bzw. 1 kΩ, je nach Zündung)

      Wobei meiner Einschätzung nach der Entstörwiderstand nichts mit dem sterben der Zündkerzen zu tun hat. Da muss es eine andere Erklärung für geben.

      Wie sieht das Kerzengesicht aus? Grundsätzlich kann ich sagen, dass, wenn Zündung, Motor usw. in Ordnung sind, ne Simme mit jeder (natürlich vom Wärmewert passenden) Kerze einwandfrei läuft. Egal ob Beru, NGK, Bosch und wie sie alle heißen. Wobei es ja bei den Isolator Kerzen von Beru ab und an vorkommen soll, dass sich schon "defekt" aus der Verpackung kommen (Hörensagen, kann ich bei meinen Kerzen bis jetzt auch nicht bestätigen)

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      Glaube nicht, daß eine Kerze einfach so, völlig kaputtgeht.
      Ruß wird entfernt. Wenn verölt, mal mit dem Gaskartuschenbrenner kurz
      drüber gehen. Wer unbegrenzt Zeit hat, kann verölte Kerzen auch gerne auf dem
      (heißen) Werkstattofen liegen lassen. Funktioniert auch, dauert nur etwas länger.
      Danach übrig gebliebenen Ruß entfernen. Aber nicht unbedingt mit der Drahtbürste.
      Keine Ahnung, wer das früher mit der Drahtbürste in die Welt gesetzt hat.
      Drahtrückstände (Staub) bleiben im Inneren des Isolators hängen und der Zündfunke springt
      dann gerne zum leitenden Isolator und dann auf Masse, anstatt zur Masselelektrode.
      Ergibt also Zündaussetzer. Lieber einen Holzsplitter o.ä. zum Reinigen verwenden.
      Wer will und die Möglichkeit hat, kann verdreckte Kerzen auch strahlen.
      (auch hier: Masseelektrode und Isolator innen, alle anderen Teile müssen geschützt werden)

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      Habe mir heute den Zündekerzenstecker mal angeschaut, und der sah schon ziemlich kriminell von innen aus. Sah verrostet aus von innen.
      Also habe ich einen neuen von NGK eingebaut und auch ein neues Zündkabel.
      Habe dann die alte (4 Wochen alt) Zündkerze rein geschraubt. Jetzt läuft es wieder.

      Ach und den Elektrodenabstand habe ich auch kontrolliert. Der passt. 0,4mm.

      Vielen Dank an alle für eure wertvollen Tipps.

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