Schraubenkopf fast rund, Schlitz kurz vorm Exitus, Schraube will sich nicht lösen? ->Tip

      Schraubenkopf fast rund, Schlitz kurz vorm Exitus, Schraube will sich nicht lösen? ->Tip

      Hi,

      ich weiß nicht ob es hier schon jemand niedergeschrieben hat aber da ich gestern wieder das Problem hatte eine Schraube vom Motordeckel fast zu killen hab ich hier nen einfachen Tip der bei allen Schraubenarten funktioniert.

      Ganz einfach den Schraubendreher etc. in Ventileinschleifpaste eintunken und mit etwas Druck die Schraube lösen.

      Das hat bisher immer funktioniert, selbst wenn von ner Kreuzschraube fast der ganze Kopf rund war.
      Probiert es aus, ihr werdet euch wundern wie viel Grip man damit noch aufbauen kann.
      Es ist quasi schon ratsam die Schrauben die eh etwas fester sind immer auf diese Weise zu lösen denn dann bleiben sie immer frisch.

      Gruß, Flo

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „FloRausD“ ()

      Der Trick besteht darin, einen geeigneten Schraubendreher zum Lösen
      und Anziehen da zu haben, dann verschleißen die Köpfe auch nicht so schnell.
      Und Schrauben ggf. vorbeugend austauschen. Aber bitte keine 4.6er Spielzeugschrauben
      aus dem Baumarkt. :undwech:
      Genau da lag bei meinem letzten Motor das Problem. Ein Paar Originalschrauben die sich trotz leicht vergnackelten Schlitz noch rausdrehen ließen. Und eben ein paar Schlitzschrauben mit einer Art Messingschimmer (war aber kein Messing), bei denen hat sich einfach das Material zur Seite gequetscht. Der Vorteil der Schrauben lag nur darin das sie sich leicht Ausbohren ließen...

      Hatte nie Probleme mit Schlitzschrauben. Man braucht nur einen größeren
      Schraubendreher (keinen Spielzeugschraubendreher oder Elektrikerschraubenzieher)
      für M6-Schlitzschrauben mit breiter, dicker Klinge. Und dann klappt das ganz einfach.
      Inbus passt optisch einfach nicht.
      Ist die Klinge zu schmal, geht der Schraubenkopf schneller kaputt.
      Bei Kreuzschlitz sind übrigens durch die konische Form zwar auch mehrere Größen
      für eine Schraubenkopfgröße verwendbar, aber trotzdem. Naja, ich höre jetzt auf. ;)

      carpediem schrieb:

      Eben, passend sollte er sein. Imbus ist so eine Sache, zu schnell hat man zu viel Drehmoment drauf und dann ist das Alugewinde hin.

      auch außerhalb dessen gibts damit gerne probleme ;]
      durch die erfahrung, dass es viele mit dem drehmoment übertreiben rate ich persönlich auch sts von inbusschrauben ab

      wer sich keine passenden schlitzschraubendreher besorgen kann der muss halt über das veraltete schraubenkopfformat meckern
      logisch
      wenn der bauer nicht schwimmen kann ist immer die badehose schuld...
      In dubio pro reSo ;)
      Bei Schlitzschrauben muss der Schraubendreher fast Neuzustand haben damit der Schlitz unversehrt bleibt.
      Passende sind da aber weil ich viel nebenher schraube werden meine Schlitzer permanent zweckentfremdet und manch einer ist nicht mehr besonders in Form :D Vielleicht mal nen neuen Satz kaufen...

      Du hast Recht das man schnell zu viel Drehmoment drauf hat beim Inbus, mir gings hier aber nur um die Art des Schraubenkopfes und da ist Schlitz inzwischen komplett ausgestorben.
      Gutes Gefühl für ein Drehmoment hab ich bei nem Schraubendreher nicht wirklich, da ist ne Knarre besser. Im Ernstfall nehm ich den kleinen Drehmoment.

      Zum Thema:
      Mit der Paste und nem durchgelutschten Schraubendreher gehts dann auch zur Not :thumbsup:
      Komisch.
      Der 10er Inbus mit dem ich die Schwenklagerklemmung am Auto auseinander drücke passt auch immer so doof in die Schraubenköpfe. Muss am Werkzeug liegen.

      Mal ganz ehrlich, Sportsfreund. Schlitzschraubendreher sind keine Meißel und werden es auch nie. Wer nicht ordentlich mit seinem Werkzeug umgeht hat mit jedem Kopfformat seine Schwierigkeiten.

      Kenne Firmen die Abmahnungen verteilen wenn man schlampenhaft mit dem Werkzeug umgeht - zu Recht
      In dubio pro reSo ;)
      Zumal es für fest sitzende Schrauben mit Schlitz auch ein entsprechendes Schlagwerkzeug gibt, mit dem man sie dann lösen kann. Ich komm nicht gerade auf den Begriff des Werkzeugs. Wir haben davon zwei Varianten in unserer Werkstatt und kann ich als nützliches Tool nur empfehlen. Die Anschaffung lohnt sich.

      Die Alternative alles auf Innensechskantschrauben umzurüsten ist ja nicht verkehrt. Nur sollt man das dann am ganzen Fahrzeug durchziehen. Und dass nun Schlitzschraubendreher 100% Takko sein müssen, um entsprechende Schrauben zu lösen, ist mir iwie spanisch. Wir arbeiten fast ausschließlich Schraubendrehern, die älter sind als ein Großteil der hießigen User. Und in geübter Hand funzen die Perfekt.
      TEAM SAUSTAHL

      "Bier trinken hilft der Landwirtschaft"

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „LordHelmchen“ ()

      Jau, so Handschlagschrauber nutze ich grundsätzlich, wenn es darum geht, die Gehäusedeckel zu lösen. Ich hatte mal einen Motorblock vor mir, da waren die Schrauben so angeknallt, dass die verwendeten unterlegscheiben mit den Köpfen verpresst waren :u_blumenkind: